Fakten zum krankheitsspezifischem Überleben

Entscheidend für Sie als Patient ist das krankheitsspezifische Überleben: Wie groß ist die Chance die Prostatakrebserkrankung zu überleben? 98 % unserer Patienten, denen die Prostata entfernt wurde und deren Tumor im organbegrenzten Stadium (sogenannter pT2-Tumor) vorlag, sind zehn Jahre nach dem Eingriff noch am Leben. Aber auch bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren (pT3 bis pT4) zeigen sich Überlebensraten von 72 bis 95 %.

Krankheitsspezifisches Überleben unserer Patienten nach zehn Jahren in Prozent

Quelle: Isbarn, H., Huland, H. & Graefen, M. (2013). Ergebnisse der radikalen Prostatektomie beim neu diagnostizierten Prostatakarzinom

Die Grafik zeigt das krankheitsspezifische Überleben unserer Patienten nach der Operation, aufgeteilt nach Tumorstadium. a) War der Tumor auf die Prostata begrenzt (pT2) oder "nur" über die Prostata hinausgewachsen (pT3a), überlebten mehr als 98 % der Männer nach zehn Jahren die Erkrankung, hatten Krebszellen bereits die Samenblasen (pT3b) oder die Umgebung (pT4) der Prostata befallen,  waren es 87 bzw. 77 %. b) Waren die Lymphknoten betroffen (pN+), überlebten 81% unserer Patienten. c) Bei einem präoperativen PSA-Wert > 20 ng/mL lag das krankheitsspezifische Überleben bei 93%. d) Wurde präoperativ ein Gleason-Score von 8 oder mehr überlebten 70% der Patienten.