Pressemitteilung vom 24. Oktober 2006

Mehr Betten, mehr Ärzte für Patienten aus aller Welt 

Kapazitäten für 800.000 Euro aufgestockt / Vier junge Ärzte verstärken das Team von Prof. Hartwig Huland / Großer Erfolg mit 450 Operationen in diesem Jahr.

Die Martini-Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat ihre Kapazitäten weiter aufgestockt, um der steigenden Patientennachfrage aus dem In- und Ausland gerecht zu werden. Die Zahl der Patientenbetten konnte seit der Gründung der privaten Prostatakrebsklinik im Mai 2005 annährend verdoppelt werden: Nunmehr stehen 17 Komfortbetten mit Multimediaterminal und Internetzugang zur Verfügung.  Die Investitionssumme beträgt 800.000 Euro. Die OP-Kapazität wurde bereits von zwei auf vier Tage wöchentlich aufgestockt. ?Wir rechnen in diesem Jahr mit 450 Operationen. Das ist ein Riesenerfolg für die Martini-Klinik. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen?, erklärt Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer der Martini-Klinik. Damit gehe das Konzept der 100prozentigen Tochtergesellschaft des UKE voll auf, das auf hochwertige Markenmedizin und die Spezialisierung auf nur ein Krankheitsbild setze: Die Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms die häufigste Krebserkrankung des Mannes mit jährlich 47.000 Neuerkrankungen in Deutschland.

Auch das Team um die Chefärzte Professor Hartwig Huland und Privatdozent Dr. Markus Graefen wurde erweitert. Neben den beiden international renommierten Experten auf dem Gebiet der nervschonendenden Prostataentfernung arbeiten jetzt vier weitere junge Ärzte und Ärztinnen in der Martini-Klinik, die bereits über einen breiten Erfahrungsschatz durch ihre Tätigkeit in der Urologie des UKE verfügen. Dr. Georg Salomon sowie Dr. Olga von Nordenflycht und Dr. Imke Thederan arbeiten als Assistenzärzte. Dr. Thorsten Schlomm wird neben seiner operativen Tätigkeit auch die molekularbiologische Expertise in der Martini-Klinik weiter ausbauen und darauf basierende Diagnoseverfahren etablieren.

Das Quartett  wurde von Professor Hartwig Huland und PD Dr. Markus Graefen in die von ihnen perfektionierte Operationstechnik zum Erhalt von Kontinenz und Potenz eingeführt und geschult. So kann auch weiterhin der hohe Qualitätsstandard als Markenzeichen des privaten Prostatakrebszentrums gehalten werden. Die Patienten profitieren von der personellen Aufstockung in der Martini-Klinik: ?Wir können so die Wartezeiten verkürzen und die Ablauforganisation optimieren?, betont  Moormann.  ?Außerdem wollen wir nicht nur die Therapie weiter optimieren, sondern dem Patienten auch bei der Diagnose des Prostata-Karzinoms neue, innovative Methoden anbieten.