Anschlussheilbehandlung

Nach der radikalen Prostatektomie steht Ihnen eine sogenannte Anschlussheilbehandlung zu. Diese beginnt ca. eine Woche nach Entfernung des Dauerkatheters. In der Regel dauert eine solche Rehabilitationsmaßnahme drei Wochen.

Organisatorisches

Zuständig für diese Reha-Maßnahme ist die deutsche Rentenversicherung bzw., wenn Sie privat versichert sind, Ihre Beihilfe und Versicherung. Sollten Sie eine Anschlussheilbehandlung wünschen, ist es organisatorisch notwendig, dies schon im Verlauf des stationären Aufenthaltes mitzuteilen. Ansprechpartner sind unser Pflegeteam oder die visitierenden Ärzte.
Für die Anmeldung benötigen wir: 

  • den Namen Ihres Rentenversicherungsträgers bzw. Ihrer Beihilfe
  • Ihre Rentenversicherungsnummer bzw. Ihre Beihilfenummer

Sie können sich auch gerne direkt an die Organisatorin Frau Wittneben wenden, sie wird mit Ihnen alles Notwendige vorbereiten.  

Wie läuft die Anschlussheilbehandlung ab?

Für die Anschlussheilbehandlung gibt es viele spezialisierte Einrichtungen. Frau Wittneben berät und unterstützt Sie gern bei der Organisation und Planung. Während der Anschlussheilbehandlung wird Ihnen eine Anleitung zur Beckenbodengymnastik gegeben. Weiterhin erfolgen hier aufbauende Maßnahmen und – falls gewünscht – eine psychoonkologische Betreuung. Eine Anschlussheilbehandlung ist nicht zwingend medizinisch notwendig. Prinzipiell kann Beckenbodengymnastik auch ambulant und heimatnah durchgeführt werden. Zudem erlangen viele Patienten auch ohne krankengymnastische Maßnahmen die komplette Kontinenz.

Achtung: Die Einleitung einer Anschlussheilbehandlung ist nach der Entlassung nicht mehr möglich. Ferner besteht die Möglichkeit, sich nach der Entlassung aus der Klinik einen Schwerbehindertenausweis ausstellen zu lassen. Informationen und Anträge erhalten Sie bei dem Versorgungsamt Ihrer Heimatstadt.