Anschlussheilbehandlung

Nach der radikalen Prostatektomie steht Ihnen eine so genannte Anschlussheilbehandlung zu. Diese beginnt ca. eine Woche nach Entfernung des Dauerkatheters. In der Regel dauert eine solche Rehabilitationsmaßnahme drei Wochen.

Organisatorisches

Zuständig für diese Reha-Maßnahme ist die Deutsche Rentenversicherung auch, wenn Sie privat versichert sind. Wenn Sie Beamter sind, ist sowohl die Beihilfe, als auch die private Krankenversicherung zuständig. Sollten Sie eine Anschlussheilbehandlung wünschen, ist es organisatorisch notwendig, dies schon im Verlauf des stationären Aufenthaltes mitzuteilen. Ansprechpartner sind unser Pflegeteam oder die visitierenden Ärzte.

Für die Anmeldung benötigen wir: 

  • den Namen Ihres Rentenversicherungsträgers
  • die Nummer des Rentenversicherungsträgers (Angaben hierzu finden Sie auf Ihrem Renteninformationsschreiben oder Rentenbescheid-Ausweis) 
  • den Namen der privaten Krankenversicherung und Ihre Versicherungsnummer
  • den Namen der Beihilfe und Ihre Versicherungsnummer (bei Beamten)

 

Sie können sich auch gern direkt an unser Organisationsteam wenden, sie werden mit Ihnen alles Notwendige vorbereiten.  

Wie läuft die Anschlussheilbehandlung ab?

Für die Anschlussheilbehandlung gibt es viele spezialisierte Einrichtungen. Unser AHB-Team berät und unterstützt Sie gern bei der Organisation und Planung. Eine Anschlussheilbehandlung ist nicht zwingend medizinisch notwendig. Prinzipiell kann Schließmuskeltraining auch ambulant und heimatnah durchgeführt werden. Zudem erlangen viele Patienten auch ohne krankengymnastische Maßnahmen die komplette Kontinenz.

Achtung: Die Einleitung einer Anschlussheilbehandlung ist nach der Entlassung nicht mehr möglich.

 

Ferner besteht die Möglichkeit, sich nach der Entlassung aus der Klinik einen Schwerbehindertenausweis ausstellen zu lassen. Informationen und Anträge erhalten Sie bei dem Versorgungsamt Ihrer Heimatstadt.