Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden.
Dr. Arie Schwartz reiste für eine gammasondengesteuerte Lymphknotenentfernung von New York nach Hamburg.
Seine Geschichte
Tausend Dank an tausend Beiträge!
Ein Gästebuch in einer Klinik? Ungewöhnlich? Ja, aber lesen Sie selbst. Ob Lob oder manchmal auch Kritik, wir freuen uns, hier noch einmal von Ihnen unseren Patienten, unseren Gästen zu hören.
Prof. Dr. Hartwig Huland
Gründer der Martini-Klinik
(465) Beiträge
Professionalität und Empathie
Im Frühling diesen Jahres wurde bei mir ein Prostata-CA diagnostiziert - früh erkannt, noch vergleichsweise "klein", aber eben vorhanden. Als "Mann vom Fach", wenn auch bei anderen Spezies, begann nun die Phase der Angst und auch Wut (da ist man Patient), aber auch die des Lesens, des Recherchierens, der Prüfung und Bewertung der Optionen (da ist man Mediziner) - mit dem Ziel, bewusst, aktiv und möglichst die richtigen Entscheidungen zu treffen, um mit diesen in der Retrospektive und Blick auf die Ergebnisse einverstanden sein und mit ihnen leben zu können.
Die Entscheidung, die Martini-Klinik zu kontaktieren, war für mich die logische Konsequenz. "The place to go!", sozusagen - deutschlandweit sowieso, europaweit wahrscheinlich, weltweit möglicherweise...Und wäre die Martinistraße 52 nicht in Hamburg-Eppendorf, sondern in einem Stadtteil von Canberra, Buenos Aires oder Kapstadt gelegen, dann wäre die Anreise für mich zwar noch weiter und schwieriger gewesen, aber ich hätte sie trotzdem in Kauf genommen! Bereits das erste Telefonat spiegelte das wider, was ich mir kaum zu erhoffen gewagt und bis dato im Medizinbetrieb noch nie in dieser Form erlebt hatte, aber bei jedem der folgenden Schritte von den Voruntersuchungen, über die OP, den Klinikaufenthalt bis hin zur Nachsorge ausnahmslos in dieser Klinik erfahren durfte: höchstmögliche Professionalität bei gleichzeitig stets spürbarer Empathie - von der Verwaltung, über das Pflegepersonal bis hin zu Stationsärzten und Operateuren! Das schafft Vertrauen, und dieses Vertrauen ist, für den Patienten, die härteste Währung in der klinischen Medizin.
Nun, um es abzukürzen: roboterassistierte OP Mitte Juli auf dem Tisch von Herrn Prof. Dr. Haese, 5 Tage in der Klinik, einige Tage zu Hause und anschließend 3 Wochen in der AHB in Bad Wildungen. Und dort als "Einhorn" - nämlich mit komplettem und optimalem Operationsergebnis, das mir Prof. Dr. Haese telefonisch mitteilte, sobald die Befunde aus der Pathologie ihm vorlagen; gänzlich ohne (!) Inkontinenz; mit erfolgreichem Erhalt der Nervenstränge. Ich kann nicht in Worte fassen, wie glücklich, demutsvoll und dankbar ich für diesen "Ausgang" meiner Prostataerkrankung bin - vielleicht habe ich etwas Glück gehabt, wer weiß. Was ich aber sicher weiß, das ist, dass ich den größten Teil dieses Ergebnisses der Martini-Klinik und den Menschen zu verdanken habe, die dort tätig sind - stellvertretend, aber auch vor allem, Herrn Prof. Haese, der mir mit seiner Expertise, seinem Wissen, seinem Können und seinem Rat dazu verholfen hat, einen "sauberen", komplikationslosen postoperativen Status aufzuweisen und den Blick wieder fröhlich nach vorne richten zu können!
Eine Empfehlung für diese Klinik? Ausnahms- und bedingungslos!!! In tiefer Dankbarkeit und mit höchstem Respekt, Ihr R.H.
Moin,
ich bin 62 Jahre alt, fit und gehe seit 23! Jahren zur Prostatavorsorge.
Anfang 2022 stieg mein langjährig stabiler PSA-Wert von 2,7 auf 4,5; im Mai Biopsie beim Urologen mit Ergebnis Prostatakarzinom Gleason 3+4, mittlere Aggressivität. Da ich bis dato noch nie etwas hatte saß der Schock tief. Kein Tastbefund, keine Vergrößerung und keinerlei Beschwerden.
Aufgrund der einzigartigen Expertise habe ich mich für die Martini-Klinik zur Weiterbehandlung entschieden. Das Erstgespräch führte Herr Prof. Budäus in einer ruhigen, souveränen und -Mut machenden - Atmosphäre mit mir.
Im Gespräch habe ich mich für die Totalentfernung entschieden. Aufnahme erfolgte am 22.8. in absolut positiver und entspannter Atmosphäre; OP mittels Da Vinci am 23.08. durch Herrn Prof. Budäus.
Am gleichen Tag konnte ich nachmittags die ersten Schritte gehen, ab dem nächsten Tag war ich alleine mit anderen Patienten/Beutelträgern unterwegs. Am 6. Tag nach der OP war ich schmerzfrei und benötigte keine Medikamente mehr. Der Blasenkatheter wurde 7 Tage nach der OP völlig schmerzfrei gezogen und knapp 2 Wochen später habe ich meine Kontinenz zu 95 % zurück; eine Minivorlage hält 24 Stunden. Die Angst vor Inkontinenz war überflüssig.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Herrn Prof. Budäus für das perfekte OP Ergebnis und bei dem gesamten Ärzteteam, weil es jederzeit ein offenes Ohr für alle Anliegen hat.
Ein besonderer Dank geht auch an das Schwestern- /Pflegerteam und alle weiteren Helfer/innen. Wie die Patienten ist auch das Team international aufgestellt und unglaublich freundlich und positiv. Auch in Stresszeiten -wenn mal spontan zwei ausfallen- bleibt die Stimmung gut und alle sind äußerst engagiert. Von mir gibt's nach diesen Aufenthalt eine 100%ige Weiterempfehlung; mehr geht nicht.
Herzlichen Dank ans gesamte Team für eine tolle Betreuung in einer für mich schwierigen Zeit.
Vor ca. 2 Jahren erhielt ich nach erhöhten PSA-Werten, MRT und Biopsie die Diagnose eines Prostatakarzinoms. Bei Gleason 3+3 war die angesagte „Therapie“ zunächst „Active surveillance“.
Bei Folgeuntersuchungen stellte sich heraus, dass der Bösewicht langsam aber unaufhaltsam wuchs. Mein Ziel war die Vermeidung einer Prostatektomie, weil einige Freunde (die Hälfte meines männlichen Bekanntenkreises hat mittlerweile keine Prostata mehr) doch erhebliche Nebenwirkungen bei Kontinenz und Potenz erfahren mussten. Deshalb suchte ich Expertise in der Martini-Klinik.
Bei einer erneuten Biopsie war ich mittlerweile bei Gleason 3+4, PSA 5,8. Eine Fokale Therapie kam wegen der Lage des Karzinoms nicht in Frage. Frau Dr. Nagaraj empfahl mir deshalb eine HDR-Brachytherapie. Innerhalb von 4 Wochen hatte ich einen Behandlungstermin im Juni 22. Innerhalb von 2 Wochen werden bei der HDR-Brachytherapie in 2 stationären Aufenthalten über Kanülen strahlende Materialien in die Prostata über den Damm eingebracht. Am UKE bilden hierfür der Radiologe Dr. Schwarz und die Urologin Dr. Nagaraj ein kongeniales Team. Da das Verfahren unter Vollnarkose erfolgte, habe ich davon nichts mitbekommen. Am Abend des Eingriffs konnte ich jeweils schon wieder aufstehen und essen. Am nächsten Morgen konnte ich nach der Entfernung des Katheters auf etwas wackeligen Beinen die Rückreise nach Hause antreten.
Der 2. Teil der Behandlung erfolgte dann an meinem Heimatort Bielefeld im Franziskus-Hospital. Dazu werden mir perkutan (von außen) in 28 Sitzungen (6 Wochen lang) weitere Bestrahlungen zuteil. Mittlerweile befinde ich mich in dieser 2. Therapiephase. Ich fühle mich gesund und fit. Bis auf häufigen Harndrang fühle ich keine Nebenwirkungen. Die Heilungschancen liegen nach Expertenmeinung bei über 90 %.
Mein Dank gilt Frau Dr. Nagaraj, Herrn Dr. Schwarz und dem gesamten Verwaltungs- und Pflegeteam der Martini-Klinik. Ich hatte einen sehr angenehmen Aufenthalt dort. Ich kann aufgrund meiner Erfahrungen allen Leidensgenossen mit ähnlichen Voraussetzungen den Ratschlag geben, zumindest einmal prüfen zu lassen, ob die HDR-Brachytherapie eine Alternative zur Prostatektomie ist. Ich denke, man muss nicht immer gleich „schnippeln“.
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Alexander Haese, sehr geehrtes und sehr liebes Pflegeteam von Station 1,
ein ganz herzliches Dankeschön für die kompetente und herzliche Betreuung während meines Klinikaufenthaltes ab dem Sonntag, den 03.Juli 2022. Es war eine einmalige Erfahrung für mich bei solch netten und lieben Menschen meine schwere Operation/Prostatektomie/ ausheilen zu dürfen.
Bei der kompletten Abwicklung von dem ersten Mailkontakt bis zur Entlassung war alles sehr gut geplant und bedacht und ich kann nur jedem empfehlen, bei einem urologischen Eingriff sich an das " Kompetenzzentrum Martini-Klink, Hamburg" zu wenden, da dort alles menschenmögliche versucht wird dem Patienten so gut wie möglich zu helfen und zu heilen. Nach einem hohen PSA Wert, einer MRT und einer Biopsie stand fest, dass sich ein Karzinom in meiner Prostata befand.
Da drei von meinen Mitarbeitern bereits erfolgreich in der Martini-Klinik operiert worden sind, stand für mich ganz klar fest auch diesen Weg einzuschlagen.
Nach einem Erstkontakt mit Frau Babett Steinhauer, stand auch schon ein Termin für eine Telefonkonferenz mit Herrn Prof. Dr. Haese fest. Nach einem ausgiebigem Telefongespräch mit Herrn Prof. Haese waren wir uns schnell klar, dass nur eine radikale Prostatektomie der richtige und einzige Weg ist, den ich auch dann sofort einwilligte.
Nach einer ausgiebigen Voruntersuchung, wurde ich dann am Montag, den 04.Juli 22 nach der da Vinci-Methode, roboterunterstützt operiert und bereits am Donnerstag, den 07.Juli 22, konnte nach einer positiven Dichtheitsprüfung der Katheter gezogen werden.
Dann nach weiteren 2 Tagen wurde ich bereits erfolgreich aus der Martini-Klinik entlassen. Das allerbeste bei dieser Operation war, dass ich bereits einem Tag nach dem Katheterziehen mit meiner Inkontinenz schon fast keine Probleme mehr hatte und das sich auch bis jetzt noch verbessert hat. Außerdem danke ich Herrn Prof. Haese für die persönliche positive Nachricht von meinem histologischen Befund sehr.
Bedanken möchte ich mich auch bei Frau Babett Steinhauer, sowie bei Frau Susanne Wittneben, die eine anschließende AHB in Bad Wildungen/ wo ich mich zurzeit befinde/ problemlos im Vorfeld organisiert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei den Ärzten auf meiner Station, Frau Dr. Linse und natürlich dem "Super Pflegepersonal " von der Station 1, die immer für den Patienten zur Stelle waren und sich nett, kompetent und herzlich um einen gekümmert haben.
Nennen muss ich ganz einfach in diesem Zusammenhang alle Pfleger/innen, besonders aber Jonida, Karl-Heinz, Michael, Joel und natürlich die immer positiv und gut gelaunte herzliche Maria. DANKE AN ALLE!!
Wenn ich einen Namen, der kennzeichnend diese Klinik beschreiben würde, nennen sollte wäre das folgender:
"Martini-Klinik = Kompetenzzentrum mit Herz".
Ich bin glücklich und zufrieden diesen Weg gewählt zu haben und blicke in Dankbarkeit und Demut an meine Zeit in der Martini-Klinik zurück. Ich wünsche dem kompletten Team der Martini-Klinik weiterhin ganz viel Erfolg und "Gottes Segen". Ganz herzliche liebe Grüße, Ihr Jürgen S.
Da ich weiß, dass viele Menschen nur kurze Texte lesen wollen, stelle ich eine Kurz- und eine Langfassung ein. Kurzfassung: Von Arzt bis Catering alles sehr gut. Absolute Weiterempfehlung. Hervorstechend ist der Geist, der hier weht, nämlich das Wohl des Patienten absolut in den Mittelpunkt zu stellen.
Langfassung: Ich bin auf die Martini-Klinik durch Empfehlung meiner Hausärztin gestoßen. Prostatakarzinom mit der Empfehlung zur vollständigen Entfernung der Prostata.
OP da Vinci am 04.07.2022, Katheter gezogen am 07.07.2022, Entlassung am 08.07.2022.
Auf meine erste Kontaktaufnahme per Mail habe ich bereits am Folgetag einen Anruf erhalten (Frau Jark). Dann erhielt ich zügig die benötigten Unterlagen übersandt und schon hatte ich einen Termin für eine Videoberatung durch Herrn Prof. Haese (Video, da ich über 400 km von Hamburg entfernt wohne), der zum Termin dann schon alle meine Unterlagen studiert hatte, so dass er im Telefonat direkt die richtigen Fragen stellen (und auf meine Fragen überzeugende Antworten) geben konnte. Sehr empathisch und vertrauensbildend.
Die Aufnahme am Vortag der OP (inkl. Abschlussuntersuchung, Covidtest, EKG, Blutentnahme, Anästhesiegespräch, OP-Aufklärung) war top organisiert und an jeder Stelle mit großer Herzlichkeit. Ich hatte an jeder Station das Gefühl, dass man sich auf mich freut und mir gerne helfen möchte.
Das Einzelzimmer war hell und geräumig, das Bad einwandfrei und zweckmäßig. Ich hatte die Möglichkeit, auf einen begrünten Balkon zu gehen. Am Morgen der OP wurde ich pünktlich abgeholt, die Narkoseärztin hat mich nochmal informiert, was genau mit mir geschieht und dann ging es los. Die Zugänge wurden offensichtlich hochprofessionell gelegt, denn sämtliche Einstiche sind in kurzer Zeit ohne Hämatome abgeheilt – da habe ich bei anderen OPs beispielsweise beim arteriellen Zugang den halben Unterarm blau gehabt.
Während der gesamten Zeit der Genesung – vom Aufwachraum bis zur Entlassung – bin ich ausschließlich Menschen begegnet, die nicht einfach nur ihren Job machen. Jeder strahlt hier aus, dass er nichts mehr will, als dass die Patienten glücklich sind und schnell wieder gesund werden. Diese Empathie ist – gerade in dieser Breite – außergewöhnlich; Vergleichbares habe ich in anderen Klinikaufenthalten nicht ansatzweise erlebt.
Mein Operateur, Herr Prof. Haese, kam zusätzlich zu den Visiten der Stationsärzte mehrmals bei mir vorbei, um sich nach meinem Zustand zu erkundigen.
Die vielen liebevollen Schwestern und Pfleger, die sich meiner annahmen (Maria, Julia, Sigrid, Franziska, Karen, Jan, Karl-Heinz) haben sich alle Zeit für mich genommen, die es brauchte – und sogar für einen kleinen privaten Plausch, wenn ich diesen anzettelte. Die Ärzte, die sich um mich kümmerten (Frau Gerriets, Frau Linse, Herr Falkenbach) haben stets laienverständlich erläutert, was sie mit mir machen, warum sie das tun und wie das Ergebnis ist.
Kleine Episode, die verdeutlicht, dass der gute Geist des Hauses jeden dort erfasst. Als mir ein Frühstück so geliefert wurde, wie ich es bestellt hatte, sich meine Gelüste aber geändert hatten, fragte ich, ob ich statt des bestellten Tees ersatzweise einen Kakao haben könne. Statt des erwartbaren und verständlichen „Nein“ fragte der freundliche junge Mann vom Catering aber, welche Temperatur der Kakao haben solle. Kurz darauf brachte er mir ein angenehm temperiertes Kännchen Milch und ein Schälchen mit Kakopulver, so dass ich die Stärke nach eigenem Wunsch selbst dosieren könne. Besser kann man Kundenservice nicht vollziehen.
Fazit: trotz der langen Anreise würde ich die Martini-Klinik immer wieder wählen, weil die dort gebotene Kombination unschlagbar ist: Zum einen die medizinische Kompetenz und zum zweiten das Personal, welches durchgehend - vom leitenden Arzt bis zum Catering – den Patienten so zugewandt ist, dass man gar nicht anders kann als sich besser zu fühlen.
Hello, it's me again. Am 30.03.2020 operiert worden (da Vinci).
Noch einmal möchte ich mich bei Herrn Prof. Thomas Steuber und seinem OP-Team für die Chance, die ich bekommen habe, herzlich bedanken.
Nach zwei Jahren
1.) PSA in nicht messbarem Bereich (24.06.22)
2.) Kontinenz bis jetzt perfekt
3.) bis jetzt keine Erektions- oder sexuellen Probleme
Die Raumforderung rechts präsakral 4x2,5x2,5 cm ist entfernt worden (am 12.05.22) Kein Lymphknoten des Prostatakarzinoms, sondern ein peripherer Nervenscheidentumor Schwannom, die Wunde heilt und, es ist gutartig.)
Was kann man sich mehr wünschen. Noch mal, vielen Dank an das Martini-Klinik-Team If among our star roads among infinite trails Exists one Eternal God then his name is: Time
Sehr geehrter Herr Professor Maurer,
nach meiner Entlassung aus der Martini-Klinik gestern und Rückkehr nach Berlin zu meiner Familie möchte ich mich kurz bei Ihnen melden.
Es ist mir ein Anliegen, Ihnen und dem gesamten Team der Klinik meinen herzlichen Dank für die hervorragende Betreuung zu übermitteln. Bitte geben Sie diesen auch weiter. Ihr Mut, sich auf diese Operation einzulassen (den manch anderer nicht gehabt hätte!), Ihre optimistische Ausstrahlung und Ihre Art des persönlichen Umgangs haben mich beeindruckt und haben sich auf meine Sicht auf OP und Genesung sehr positiv ausgewirkt. Danken möchte ich auch Dr. Philipp Marks, der die Doppel-J-Schiene so eingesetzt hat, dass sie diesmal keine Schmerzen bereitet.
Ferner gilt mein Dank dem Anästhesie-Team, dessen erfolgreiche Arbeit Voraussetzung für das Gelingen des Eingriffs und der anschließenden Genesung ist. Obwohl ich sie ja nicht bewusst erlebt habe, war für mich auch dieses Mal meine Narkose eher positiv besetzt, und ich fühlte mich von Anfang an in besten Händen (nicht zuletzt auch aufgrund der sehr gründlichen kardiologischen Vorprüfung durch Dr. Pröwrock). Ein großes Dankeschön gilt auch allen Pflegerinnen und Pflegern, die mich betreut haben. Ihre hohe Professionalität und gleichzeitig ihr vorbildliches Einfühlungsvermögen und ihre Fähigkeit (und Bereitschaft!), in kürzester Zeit eine persönliche Ebene herzustellen, haben mein Vertrauen in die Klinik bestätigt und mir geholfen, die unangenehmen Seiten des Eingriffs in den Hintergrund treten zu lassen.
Wenn ich gestern mit einem Hauch von Wehmut die Klinik verlassen habe, dann deshalb, weil ich mich nur mit einem (nordisch-kühlen) "Tschüss" anstelle eines "Auf Wiedersehen" verabschieden konnte und wollte.
Schließlich möchte ich mich auch beim Caterer-Team bedanken, dessen Arbeit vermutlich zum besten gehört, was die deutsche Kliniklandschaft zu bieten hat. Obwohl ich mangels Appetit nur einen kleinen Teil ihres Angebots genießen konnte, haben sie - auch durch ihre positive Ausstrahlung - ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu meiner Genesung geleistet. All denjenigen, die ich hier nicht erwähnt habe und die an meinem Aufenthalt in irgendeiner Weise mitgewirkt haben, möchte ich ebenfalls danken. Ohne die Arbeit vieler Köpfe und Hände wäre das alles nicht zu einer runden Sache geworden.
Endlich wieder zuhause und Schluss mit dem präoperativen Stress. Nach der Diagnose stand für mich relativ schnell fest, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen. Die Recherchen ergaben, dass die Martini-Klinik für mich, wie schon für viele andere, die beste Adresse ist. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich fasse mich aber trotzdem kurz. Wegen der Corona-Pandemie erfolgte das Aufklärungsgespräch mit Prof. Graefen telefonisch. Offene Dinge wurden geklärt und nach ein paar Tagen wurden mir Prof. Heinzer als Operateur und der 18.5.22 als OP-Termin angeboten, was ich natürlich gerne annahm. Die stationäre Aufnahme erfolgte am 17.5.22., OP (da Vinci) am 18.5.22, Entlassung am 22.5.22. So die Eckpunkte. Letztendlich schreibe ich dies aber nicht, um Abläufe zu erläutern, sondern weil ich mich ganz herzlich beim Team der Martini-Klinik bedanken möchte. Es wurde mir viel Angst genommen und alle Mitarbeitenden waren sehr empathisch, angefangen bei Prof. Heinzer selbst, dem Psychoonkologen, der Stationsärztin, den Schwestern und Pflegern, sowie allen anderen, die mit mir in Kontakt waren. Besonders hervorheben möchte ich aber hier den Pfleger Simon und natürlich Schwester Sezen (Sie ist ein echter Juwel), die mich zum OP begleitet hat, sie hat es super gemacht. Nach der OP waren die beiden hauptsächlich bei mir und haben ihren Job wirklich toll ausgefüllt. Ich kann die Martini-Klinik wirklich ruhigen Gewissens weiterempfehlen, wünsche aber trotzdem jedem Mann, dass er nicht dorthin muss.
Es ist mir ein Art Schicksal dass ich Hamburg als Wohnort habe gewählt, weil da sich die Martini-Klinik auch befindet. So war es eine Selbstverständlichkeit dass ich hier behandelt nach meiner Prostatakrebsdiagnose behandelt wurde.
Für ein paar Jahre war ich aufmerksam auf ein erhöhte PSA. Dann hab ich ein MRT im Bundeswehr Krankenhaus machen lassen , was auf ein 'auffälligen Befund' hindeutete. Ich habe danach ein Biopsie in der Martini-Klinik machen lassen, durch Dr. Nagaraj, und obwohl ich die schlechte Nachricht von ein Tumor bekam, es war mir nicht total unerwartet. Die Professionalität und Fähigkeit von Dr. Nagaraj und dem Diagnose-Team hat auf mich einen positiven Eindruck gemacht. Mit so eine Prognose, will man ausschließlich durch die kompetentesten Ärzte behandelt werden. In dieser Hinsicht kann ich sagen, ich kann mir kaum vorstellen dass man woanders in Europa eine mehr kompetent Klinik befindet. Natürlich, wenn man total spezialisiert auf eine OP, dass spielt ein wesentliche Rolle, aber für mein Gefühl das ist auch sehr sorgfältig für ihrer Fähigkeiten im Fach und menschliche Qualitäten ausgewählt. In meiner Muttersprache, die Formulierung,'attention to detail' scheint die Philosophie der Martini zu unterlegen. Das gesamte Personal, und dann spreche ich von Ärzten, dem Ambulanzteam bis Reinigungspersonal, alle sind gründlich und kennen ihre Aufgaben. Aber ich möchte ein spezielles Lob an Dr. Isbarn und Prof Dr. Graefen geben, weil sie haben scheinbar den kompletten Tumor entfernt, und das nervenhaltend. Und das, obwohl der Tumor hat die Kapsel durchbrochen. Dr. Isbarn hat auch viel Zeit in den persönlichen Kontakt mit mir gesteckt, und in meiner Muttersprache englisch, mit mir gesprochen. Der einzige Schmerz kam mit den Toilettengang vor ein paar Wochen. Dadurch hab ich beinahe die geplante Reha abgesagt. Ich hatte auch 3 Katheter, der erste war rausgerutscht, und die Einführung des neuen macht absolut keinen Spaß. Aber solche kurzfristigen Unannehmlichkeiten sind weniger bedeutend.
Ich mochte noch kurz darauf hinweisen, dass obwohl Prostatakrebs als typisch langsam wachsende Krankheit bezeichnet wird, mein Tumor wuchs von 'winzig' bis zum Kapseldurchbruch in 4 Monaten. Es war auch etwas enttäuschend, dass meine Einstufung ist von T1c beim Biopsie bis T3a post OP gestiegen ist. Aber die Ärzte können natürlich nur mit dem, was sie vorfinden weiterarbeiten. Und es sieht aus, als hätten sie eine Topleistung vollendet. Nach 3 Monaten hab ich nahezu 100% Kontinenz. Nur muss ich manchmal die Toilette im Eiltempo finden, wenn ich lange gelegen oder gesessen haben. Die Blase scheint etwas kleiner geworden zu seien. Aber die beste Nachricht ist, dass mein aktueller PSA-Wert ist jetzt unter 0,02 gesunken ist. Also, nochmal Danke an Prof. Graefen, Dr. Isbarn und das gesamte Martini-Klinik Personal.
Ich habe mich nach intensiver Vordiagnostik (PSA-Kontrolle, MRT und Biopsie von Ärzten außerhalb der Martini-Klinik, mit deren Qualität ich nicht zufrieden war) und einem ausführlichen Telefonat mit Prof. Salomon für eine OP mit dem Da Vinci-System in der Martini-Klinik entschieden. Ich wurde am 26.04. aufgenommen, OP am 27.04., Entfernung Katheter am 01.05. und Entlassung am 05.05.22.
Diese Klinik besticht durch ungewöhnliche Fähigkeiten, die sie aus meiner Sicht einmalig macht: eine sehr hohe Professionalität beginnend mit der Aufnahme und den Vorgesprächen (am Aufnahmetag), dem Ablauf der OP sowie der Betreuung an den Folgetagen, alles perfekt organisiert, keine Wartezeiten, der Patient steht im Vordergrund und Empathie und herzliche Wärme in allen Phasen durch die Ärzte und das Pflegepersonal. Man hat immer das Gefühl, wirklich optimal aufgenommen zu werden und zu sein.
Meine Kontinenz war bereits zur Entlassung fast zu 100 % wieder hergestellt, fast keine Schmerzen, Entfernung des Katheters nach 4 Tagen und eine schnelle Wundheilung sprechen für die Da Vinci-Methode. Die Narkose ist aufgrund der besonderen Umstände und der OP-Dauer von fast 3 Stunden eine Belastung für das Herz-Kreislauf-System und es empfiehlt sich, auch ohne Reha für einige Folgewochen eine körperliche Schonung einzuplanen.
Ich war begeistert und empfehle diese Klinik uneingeschränkt!
Aufgrund von Beschwerden erfolgten 2015 die ersten urologischen Untersuchungen mit Feststellung eines PSA-Wertes von 4,5. Nach PSMA-PET-MRT 2016 mit Ergebnis PIRAD 2 wurde die Möglichkeit eines Prostata-Carcinoms als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt und der erhöhte PSA-Wert als vermutlich Folge einer chronischen Prostatitis eingestuft. MRT-Kontrollen folgten aufgrund eines weiter ansteigenden PSA-Werts 2017, 2019, 2020, im Juni 2021 dann erneut ein PSMA-PET-MRT. Der PSA Wert war inzwischen angestiegen bis auf 7,5, ein eindeutiger Tumorverdacht ergab sich selbst aus dem letzten MRT nicht, jedoch eine kleine verdächtige Zielregion, deren Histologie durch eine Biopsie abzuklären angeraten wurde. Am 29.10.2021 erfolgte Fusionsbiopsie durch Oberarzt Dr. Günzel vom Vivantes Klinikum in Berlin. Sehr zielsicher hat Dr. Günzel die doch relativ kleine Verdachtsregion getroffen, hierfür mein spezieller Dank! Die Histologie ergab tatsächlich einen Tumor Gleason 3+4. Nach Beratung durch das Vivantes Klinikum Berlin, meinen Urologen vor Ort, durch das Universitätsklinikum Göttingen sowie durch die Martini-Klinik - alle haben mir zur OP geraten - war die Entscheidung getroffen. Am 17.01.22 war Check-in. Bereits bei der Aufnahme war ein klar strukturiertes Qualitätsmanagement, welches sich bis zur Entlassung wie ein roter Faden durchzog, erkennbar. Freundliches Personal sowie immer das Gefühl in den richtigen Händen zu sein erleichtern Einiges, eine hervorragende Küche kombiniert mit freundlichem Service und einem Gläschen Vino am Abend vor der OP sind die Krönung. Den für den Patienten jedoch alles entscheidenden Unterschied denke ich macht die Routine und Erfahrung des Operateurs. An dieser Stelle herzlichsten Dank Prof. Haese, dem ich nicht genug Hochachtung und Dankbarkeit übermitteln kann. Meine größte Sorge war die Kontinenz, die Zweite die Potenz. Und hier kann ich glaube ich für jeden Mann sprechen. Sicherlich dank Erfahrung, Routine und manuellem Geschick meines Operateurs benötige ich heute, 3 Monate nach meiner OP nur noch eine XXS Vorlage zur Sicherheit, die Potenz ist nicht ganz aber fast so gut wie vor der OP. Durch das Qualitätsmanagement, welches sich ja bereits im Kleinen durchzieht, bin ich mir sicher, dass auch im Bereich der Operateure ein solches vorhanden ist und egal bei welchem Operateur, an der Martini-Klinik ist man bestens aufgehoben. Lieber Prof. Haese, ich bin Ihnen und Ihrem Team so dankbar, Sie haben mich vom Tumor befreit, die Nebenwirkungen in Relation sind nicht beachtenswert.
Die Zeit vor meiner Operation in der Martini-Klinik war sicher die schwerste meines Lebens. Insbesondere deshalb, weil ich für die Diagnose Prostatakrebs noch sehr jung war. In dieser Zeit konnte ich über Ärzte, deren Empathie, Engagement und Kompetenz viele, oft leider negative Erfahrungen sammeln. Als Patient fühlte ich mich alleingelassen und nicht ausreichend informiert. Das änderte sich in dem Moment, als ich die Martini-Klinik betrat. Schwester Julia begrüßte mich in einer unglaublich einfühlsamen Art und Weise, holte mich zu allen offenen Fragen ab und nahm sich alle Zeit der Welt für mich, sodass ich beinahe alle Ängste verlor. Sie allein hatte mich mit mehr Informationen versorgt als sämtlich involvierten externen Ärzte zuvor. Erstmals hatte ich wieder Hoffnung! @Schester Julia: Sie sind einfach unglaublich - ein Segen für jeden Patienten in Ihrem Hause. Vielen Lieben Dank! Hauptsächlich wurden wir dann von Schwester Sonja und Schwester Seizen betreut, die sich um das „Tagesgeschäft“ kümmerten und ebenso herzlich, kompetent und überaus geduldig waren. @Seizen und Sonja: Ihr seid einfach großartig! Vielen lieben Dank für alles! Prof. Dr. Tilki hat mich per da Vinci Methode erfolgreich operiert und mir damit letztendlich den Weg zurück in ein fast normales, lebenswertes Leben geebnet. @Liebe Frau Professor Tilki: ich bin von Herzen dankbar, dass sie mich und meinen Zimmernachbarn bestmöglich operiert haben! Ich wünsche mir, dass noch viele Männer durch Sie optimal behandelt werden können. Alles in allem ist die Martini-Klinik, vom Konzept bis hin zu den Mitarbeitern eine Vorzeige- und mit Sicherheit eine absolute Ausnahmeklinik unserer Zeit und ich empfehle jedem, der mit dieser Diagnose konfrontiert wird, sich an diese Klinik zu wenden. Nochmals vielen herzlichen Dank und alles erdenklich Gute N. Renken
Meine OP (radikale Prostatektomie mit Lymphknotenentfernung) erfolgte am 15.02.2021 nach positiver Biopsie am 08.01.2021. Schon die wiederholten Biopsien als auch die Voruntersuchungen liefen in angenehmer Atmosphäre ab und waren von fürsorglichen, medizinisch verständlichen Erklärungen begleitet. Zu keinem Zeitpunkt trat ein Gefühl der Unsicherheit auf, was sicherlich auch an der augenscheinlichen Professionalität der Ärzte und den Untersuchungsteams lag. Vom Empfang am Sonntag bis zur Abreise am Samstag fühlte ich mich stets bestens betreut. Die Unterbringung und die Verpflegung ließen keine Wünsche offen. Die Pflegeteams der Tag- und Nachtschichten waren sehr freundlich, jederzeit ansprechbar und hilfsbereit. Nochmals ein herzliches Danke dafür! Die OP selbst wurde vom "Ronaldo am da Vinci-System" - wie einer seiner Kollegen bei einem Gespräch äußerte -, Prof. Dr. Haese durchgeführt. Das vorabendliche Arztgespräch zur Vorbereitung war sehr beruhigend und auch die OP verlief ohne Komplikationen. Die folgenden Tage zeigten einen steten Aufwärtstrend und so konnte ich am folgenden Wochenende schon die Heimreise antreten. Bis zum heutigen Tag erinnere ich mich erleichtert an ein OP- und Pflegeteam zurück, das mir eine schwere Last von den Schultern nahm und mir eine neue Lebensqualität schenkte. Es blieben keine medizinischen Einschränkungen (Impotenz / Inkontinenz) zurück! Zurückblickend bin ich froh, dass ich mich für die Martini-Klinik entschieden habe.
Am 16.2.2022 wurde ich in der Martini-Klinik von Prof. Dr. Heinzer - roboterunterstützt - operiert (radikale Prostatektomie mit Lymphknotenentfernung).
Ich habe mich vom ersten telefonischen Kontakt im Januar bis zu meiner Entlassung am 20.2.2022 medizinisch, pflegerisch und menschlich hervorragend aufgehoben gefühlt.
Mein Dank gilt natürlich zunächst Prof. Dr. Heinzer, der nicht nur durch die nervschonende OP m. E. herausragende Arbeit geleistet hat, sondern mir vor und nach der OP durch seine hohe Beratungskompetenz und Empathie Ängste und Zweifel hat nehmen können.
Gleiches gilt für die betreuende Anästhesistin, deren für mich letzte Worte vor Eintritt der Narkose - „Ich passe jetzt auf Sie auf.“ - besonders beruhigend waren. Ein toller weil mitfühlender „Service“ für meine Frau war der Anruf des Operateurs unmittelbar nach de OP.
Ganz herzlichen Dank auch dem Pflegeteam der Station 5 und der Verwaltung für die durchgängig freundliche und zugewandte Betreuung. Toll fand ich auch die Beratung und die entsprechende Organisation der AHB durch Frau Sandven-Fischer. Fast sechs Wochen nach der OP (incl. 3 Wochen AHB) habe ich nahezu die vollständige Kontinenz wieder erreicht. Fazit: Ich kann die Martini-Klinik ohne jede Einschränkung empfehlen.
Ich bin sprachlos - das hatte ich nicht erwartet!
Das Team von der Martini-Klinik schafft es, den Aufenthalt für den Patienten von A bis Z zu einem positiven Erlebnis zu machen. Alle, die hier eingetragen haben, wissen, um welche Krankheit es sich handelt und welche Sorgen und Ängste damit verbunden sind. Diese Sorgen und Ängste werden einem von der Empathie aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, vom Reinigungspersonal, dem Service, der Verwaltung, der Pflege bis hin zur ärztlichen Versorgung und der Qualität der Behandlung genommen.
Man merkt, dass alle an einem gemeinsam Ziel arbeiten - den Patienten bestmöglich zu versorgen und zu heilen. Ich bin fest davon überzeugt, dass all dies zum eingetretenen Behandlungserfolg beigetragen hat. Nach dem einwöchigen Aufenthalt haben sich Schmerzen, Bewegungsfreiheit bis hin zur Kontinenz 1a entwickelt - meine Frau und Tochter sind erstaunt, wie ‚fit’ ich bin.
Ich sage einfach nur ‚DANKE‘ und empfehle diese Klinik denjenigen, die sich in der gleichen Situation befinden, uneingeschränkt - besser kann es nicht gehen.
Der Untermieter muss raus!
Am 29.11. begab ich mich im Rahmen einer erweiterten Vorsorgeuntersuchung zu einer MRT-Aufnahme. Mein PSA-Wert hatte sich innerhalb eines Jahres von 3,8 auf 4,8 nach oben entwickelt. Diagnose: Verdacht auf Karzinom. Für mich eine völlig überraschende und niederschmetternde Erkenntnis, damit hatte ich nicht gerechnet. Nächste Etappe zwingend zur Bestätigung beziehungsweise Klärung eine Biopsie. Am 15. Dezember unterzog ich mich dieser Biopsie und hatte rechtzeitig zu Weihnachten am 22. die Bestätigung: Ja, ich hatte einen Untermieter, und dieses ohne Vertrag.
Nun musste ein Weg gefunden werden mit dieser Situation so schnell wie möglich fertigzuwerden. Eine Beobachtungslösung kam für mich von Anfang an nicht in Frage. Zunächst präferierte HIFU-Methode konnte durch Begutachtung eines in die Beratung einbezogenen Urologen aus Heidelberg ausgeschlossen werden, da dieses nicht den finalen Erfolg bringen würde, möglicherweise Nachbehandlung.
Am 14.1. führte ich ein ausführliches Gespräch mit Herrn Prof. Haese von der Martini-Klinik, danach war klar, die einzig für mich akzeptable Lösung war eine Prostatektomie mit der Da-Vinci-Methode. Dankenswerterweise war schon zum 24. Februar eine Operation bei Herrn Prof. Graefen möglich. Am 23. Februar trat ich dann meinen Einzug in die Martini-Klinik an. Das Zusammenspiel zwischen UKE und Martini-Klinik zeigte sich bereits im Aufnahmetag als sehr zweckdienlich, es bedurfte einer Überprüfung meines Blutdruckes. Gestärkt mit einem Ultraschall und einem Belastungs-EKG konnte die Operation am 24. wie geplant angetreten werden. Alles, was ich als weiteres von der Martini-Klinik berichten kann, kann nur mit dem Prädikat "außerordentlich und perfekt" festgehalten werden.
Von der ersten Minute an fühlte man sich im Pfleger- und Stationsteam komplett sicher und gut aufgehoben, das Team machte es einem wirklich leicht die Gesamtumstände zu verarbeiten ja zeitweise sogar zu vergessen.
Herrn Prof. Graefen habe ich als einen empathischen und außerordentlich angenehmen Gesprächspartner und hervorragenden Operateur erfahren, die natürliche Bescheidenheit mit welcher er seine Hochleistungsmedizin „solide ordnungsgemäße Handwerkskunst“ beschrieb, bedürfen keiner weiteren Erläuterung. Die mit ihm geführten Gespräche während meines Aufenthalts waren jedes Mal ein Gewinn, sachlich und zielführend.
Ich bin dankbar diesen Menschen kennengelernt zu haben. Zusammenfassend ein Team „ohnegleichen“, wer sich in die Martini-Klinik begibt, weil er es dann ja wohl muss, ist dort sicherlich mehr als gut aufgehoben. Der Untermieter wurde erfolgreich entmietet!
Eine meiner besten Entscheidungen in meinem bisherigen Leben war die Entscheidung die Prostata-OP in der Martini-Klinik auf dem Gelände des UKE Hamburg durchführen zu lassen.
Im Vorgespräch mit Prof. Dr. Salomon wurden die unterschiedlichen Methoden einer Prostata OP erklärt und ich habe mich dann für die OP-Methode Da-Vinci entschieden, warum erzähle ich weiter unten. Da ich mich für einen Sonntag entschieden habe in die Martini-Klinik zu gehen, hatte ich am Freitag den 25.02.2022 das Aufklärungsgespräch über die typischen Risiken und Folgen sowie auch die Behandlungsalternativen besprochen. Eine weitere Frage stand im Raum, dass war die Prospektiv-randomisierte Studie, ob ich dieser Studie beistimme. Ich habe nicht lange gezögert, sofort mein Zustimmung gegeben, so kann man sich zwar nicht selbst helfen, aber eventuell vielen anderen die in den Folgejahren operiert werden. Es war meine freie Entscheidung bei dieser Studie mitzumachen.
Bei mir wurde die Risikogruppe (Entartungsgrad der Tumorzellen: Gleason 3+4=7a) diagnostiziert und damit im mittleren Bereich liegt. Am Sonntag den 27.02.2022 habe ich mich dann in der Martini-Klinik eingefunden. Mir wurde die Station und mein Zimmer gezeigt. Auch das Gespräch mit einer Krankenschwester, was alles im Patientenzimmer vorhanden ist und wie der Ablauf am Tag der OP (28.02.2022) abläuft, hat mir sehr geholfen. Im Vordergrund all dieser Bemühungen steht der Patient mit all seinen Sorgen und Ängsten, die ihm von allen Beteiligten des Teams genommen werden. Auch die tägliche fachärztliche Visite mit Ultraschall Kontrollen runden die Versorgung ab.
Am 2. postoperativen Tag bin ich schon über 5.000 Schritte auf der Station gegangen und jeden Tag wurde es besser. Die Schmerztherapie war einmalig, denn ich habe immer daran gedacht wie sich die Schmerzen nach der OP bemerkbar machen. Es war nicht mehr als ein normaler Muskelkater vorhanden. Es wurde aber dennoch immer gefragt, wie es mit den Schmerzen aussieht, man hätte zu jeder Zeit mehr Schmerzmittel bekommen können wenn man nur wollte.
Am Tag meiner Entlassung holte mich meine Frau ab und wir fuhren eine Stunde bis nach Hause. Zur Sicherheit trug ich noch eine Vorlage. Die Inkontinenz war minimal also fast bei 0. Am dritten Tage im Hause ob am Tag oder in der Nacht trug ich gar keine Vorlage mehr. ICH BIN ERSTAUNT.
Jetzt wollte ich zu meiner Entscheidung zur OP-Methode Da Vinci etwas schreiben. Wir schicken unser Auto immer zur Inspektion und zahlen dafür viel Geld. Also warum nicht auch für unseren eigenen Körper und das gelingen einer OP. Der Operateur überträgt sein tun auf den Da Vinci und es wird kein eventuelles zittern der Hand übertragen. Gerade das ist bei der Ablösung der Nerven links und rechts von der Prostata wichtig, denn die Nerven sollten so gut wie möglich erhalten bleiben auch die eventuelle Entfernung von Lymphknoten birgt ein gewisses Risiko. Ich glaube, dass ich diese fast 2.000,-€ für meinen Körper gut angelegt habe. Ich kann jeden nur dazu raten die OP genauso durchführen zu lassen.
Auch die Sexualität meldet sich bei mir, aber es sind erst 3 Wochen vergangen und muss noch zurückhaltend sein bis alles vernünftig verheilt ist.
Ich fühle mich schon fast wie vor der OP, allerdings ohne diesen Krebs in mir zu tragen.
Ein ganz großer Dank gehört Prof. Dr. Salomon und sein OP-Team die haben bei mir mehr geschafft als ich vorher gehofft habe. Selbstverständlich gehört auch mein Dank allen Mitarbeiter der Martini-Klink.
Vom 20.-27.02.2022 war ich zur radikalen Prostatektomie in der Martini-Klinik, Station 4.
In der Nachbetrachtung, und auch schon während meines Aufenthalts dort, kann ich nur sagen, dass es besser nicht geht.
Schon bei der Aufnahme in die Klinik erlebte ich emphatische Menschen, denen es durchaus bewusst zu sein schien, dass dieser Eingriff belastend für den Patienten ist, und die im Umgang mit mir und bei der Vorbereitung der OP sehr einfühlsam mit mir umgingen. Nach der OP und zurück auf der Station wurde ich unbeschreiblich gut von den Ärzten und Pflegekräften betreut.
Zunächst nahm sich Schwester Sezen meiner an. Ich erlebte eine junge Frau, die fachlich versiert und fürsorglich wie eine nahe Angehörige war. Hier hatte ich es mit einem Menschen zu tun, die ihren Beruf als Berufung verstand und fühlte mich rundherum gut versorgt. Sie hat mir über die ganze Zeit ein positives Gefühl gegeben und ich bin ihr unendlich dankbar.
Ähnliches kann ich aber auch für das gesamte Team sagen. Neben Schwester Sezen haben auch die Pflegerinnen Pia, Maria und Nadia (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen) einem das Gefühl gegeben, bestens betreut zu sein. Alle waren auf ihre Weise einfühlsam, kompetent und zugewandt. Ganz herzlichen Dank dafür! Dank gilt aber auch den Ärzten auf Station und meinem Operateur Dr. Isbarn. Es war für mich sehr beruhigend, dass Dr. Isbarn nahezu täglich vorbeischaute, um sich nach meinem Zustand zu erkundigen. Das waren sehr wertvolle Gespräche für mich, in denen sorgenvolle Fragen beruhigend und mit Zeit beantwortet wurden.
Insgesamt fühlte ich mich hervorragend betreut und sage aus vollem Herzen Danke!!! Von den Menschen, die das Essen bringen bis zu den Oberärzten ein tolles Team!
Liebes Martini-Klinik-Team!!!!
Ein ganz großes Dankeschön an Sie alle!!!!!
Vom 09.-16. 01.2022 war ich Patient und Gast auf Ihrer Station 1. Meine Prostata sollte entfernt werden. Das angenehme telefonische Vorgespräch mit Herrn Prof. Salomon hatte schon eine beruhigende Wirkung und mich in meiner Entscheidung unterstützt.
Der Empfang auf der Station durch die diensthabenden Krankenschwestern war fast persönlich, und bei einem Glas Rotwein als Schlaftrunk wurden mir alle weiteren Behandlungsschritte erklärt.
Und dann lief alles wie am Schnürchen: OP, Aufwachen, persönliche Betreuung auf Station, erstes Aufstehen und Gehen, ruhige und schmerzfreie Nacht, toller Verpflegungsservice usw. Wie nach Plan verliefen dann auch die folgenden Tage, in denen sowohl Prof. Salomon sowie die Stationsärztin immer ansprechbar waren. Drei Tage nach der OP erfolgte die "Dichtigkeitsprüfung" mit einem guten Ergebnis und am folgenden Tag wurde der Katheter entfernt. Zwei Tage später wurde ich entlassen.
Schon vor der OP hatte ich mit dem empfohlenen Beckenbodentraining begonnen. Vielleicht hat auch das dazu beigetragen, dass ich mich zu Hause ohne Vorlagen normal bewegen konnte. Ich benötigte keine weiteren Reha-Maßnahmen. Die Entscheidung für die Martini-Klinik war absolut richtig und ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei Herrn Prof. Salomon und dem Team der Station 1 für ihre hervorragende Arbeit.
Nachdem ein unzweifelhaft zu entfernendes Karzinom bei mir im Spätherbst festgestellt wurde, erhielt ich von mehreren Seiten die Empfehlung, mich damit an die Martini-Klinik in Hamburg zu wenden. Auch mein Urologe, der selbst in Lübeck Belegbetten hat, konnte diese Empfehlung bestätigen. Mein Eingriff erfolgte am 20.01.2022.
Ich hätte nie von mir gedacht, dass ich einmal von einem Krankenhaus begeistert sein würde. Natürlich lässt niemand so einen Eingriff grundlos machen und wir reden deshalb auch nicht von einem Urlaubsresort. Meine positive Bewertung bezieht sich deshalb vor allem auf die durchgehende Kompetenz aller Mitarbeiter (Ärzte, medizinisches Personal sowie auch Peripherie) und den menschlichen Umgang mit uns Patienten.
Abweichend zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Ärzten bzw. Pflegepersonal ist für mich feststellbar, dass in der Martini-Klinik scheinbar eine Philosophie gelebt wird, dem Patienten durch umfassende Information Unsicherheiten zu nehmen, bei Untersuchungen jeden Handgriff anzukündigen bzw. zu erläutern - sofern erwünscht - und dies gleichermaßen auch im pflegerischen Teil als Standard zu bieten.
Corona und deren direkte bzw. neben Folgen nahm Mitte Januar ordentlich Fahrt auf und stellte auch die Martini-Klinik vor schwierige personelle Probleme. Doch von diesen kam bei uns Patienten jenseits der mündlichen Erläuterungen des behandelnden Personals nichts an.
Durchgehend wurde jeder einzelne notwendige Handgriff in Ruhe zu Ende gebracht, jede Untersuchung erfolgte in Freundlichkeit und Zugewandtheit und am Ende stand immer die ernst gemeinte Frage "gibt es noch Fragen".
Beeindruckt haben mich dabei die Geduld und die auch für uns Laien verständliche Sprache der handelnden Personen, Ärzt*innen wie Pfleger*innen, die ich so ausgeprägt und durchgängig im Medizinsektor noch nie erfahren habe. Meine Anschlussheilbehandlung wurde gleich am ersten Tage von der Verwaltung auf den Weg gebracht, am Ende waren nur mehr Unterschriften zu leisten - toller Service. Das Essenangebot ist außerordentlich angemessen und auch hier freundliches, zuvorkommendes und jederzeit hilfsbereites Personal.
Der Umgang mit Menschen als höchste Priorität taucht ja in vielen Hochglanzkatalogen auf, sehr selten indes habe ich von dieser Behauptung in der Realität spürbares wiedergefunden. Dass das in der Martini-Klinik anders ist, davon mag eine ganz kleine Arabeske am Rande sprechen. Ich habe meinen 70.ten unmittelbar postoperativ dort verbringen dürfen. Völlig unerwartet wurde mir dazu vom Stationsleiter (Hr. Günzel) ein Blumenstrauß überreicht. Begeisterung und Lob fällt immer dann leicht, wenn sie/es sich letztlich auf einige herausragende Momente bezieht und damit greifbar wird. Schwerer ist zu vermitteln, weil ja auch irgendwie konturiert schwülstig, dass meine Begeisterung in diesem Falle ganz einfach umfassend gemeint ist.
Es wäre eher umgekehrt darzustellen: ich wüsste nicht, wo ich Abstriche machen könnte.
Nun ist meine Prostata ja zwischenzeitlich - Gott sei Dank - draußen und ich sehne mich bestimmt nicht danach das zu wiederholen, doch müsste es sein, ich hätte Null Zweifel, mich sofort wieder an die Martini-Klinik zu wenden und dort um Hilfe nachzusuchen. Sie wird ihrem guten Ruf wahrlich gerecht. Lieben herzlichen Dank an den Operateur Prof. Dr. Salomon -tolle Leistung-, an die Stationsärzt*innen -immer so freundlich aufbauend, immer erschöpfend und stets kompetent in den Erläuterungen und Antworten-, den Pfleger*innen -durchgehend zugewandt, geduldig, menschlich und dabei zugleich straight-, sowie allen anderen Begegnungen dieser Zeit.
Im realen Leben sagt man bei solch einem Hintergrund oft "gerne wieder" oder bucht schon mal eine Wiederholung für die nächste Saison. Nein, dass lieber nicht, trotzdem Sie alle haben bei mir einen "riesen Stein im Brett". Sie haben es geschafft, die aus der Ungewissheit entspringende dumpfe Angst erträglich klein zu halten und sie haben durch die Ergebnisse bewiesen, dass Sie gemeinsam allererste Adresse für diese Art Krankheit sind.
Sehr, sehr empfehlenswert. Und so gesehen bekommt das Werbebanner "Ein Geschenk an alle Männer" am Neubau der Klinik, über das ich eigentlich vorher geschmunzelt hatte, für mich eine neue und gute Bedeutung. Vielen, vielen Dank
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So viele gute Bewertungen?
Fragen Sie sich, wie es sein kann, dass es kaum schlechte Bewertungen gibt? Diese Grafik könnte Aufschluss geben. Patient:innen im gesamten Universitätsklinikum werden bei Entlassung gefragt, ob sie die Klinik/Abteilung weiterempfehlen würde. Seit Jahren liegt die Martini-Klinik mit Ihren Stationen vorn.
Männer, Mutmacher, Kämpfer!
"Ein gnadenloser Einschlag ins Leben..." und wie es dann weiterging. Wolfgang Bosbach, Uli und Michael Roth, Bernd Wehmeyer und andere berichten von ihrem Leben vor, nach und mit der Diagnose.
17 Jahre Espresso!
Was wir bewirken … wirkt manchmal nach. Ein Gruß nach 17 Jahren.
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Oh what a ride!
Wir bekommen ja viele tolle Gästebucheinträge, aber dieser ist doch sehr ungewöhnlich.
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