Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden.
Dr. Arie Schwartz reiste für eine gammasondengesteuerte Lymphknotenentfernung von New York nach Hamburg.
Seine Geschichte
Tausend Dank an tausend Beiträge!
Ein Gästebuch in einer Klinik? Ungewöhnlich? Ja, aber lesen Sie selbst. Ob Lob oder manchmal auch Kritik, wir freuen uns, hier noch einmal von Ihnen unseren Patienten, unseren Gästen zu hören.
Prof. Dr. Hartwig Huland
Gründer der Martini-Klinik
(452) Beiträge
Nachricht: Am heutigen Abend vor meiner morgigen Entlassung aus der Martini-Klinik möchte ich dem Gästebuch meine Erfahrungen und Gefühle, die mit meinem Aufenthalt in dieser Klinik verbunden sind, anvertrauen.
Erblich vorbelastet habe ich mich seit über 10 Jahren regelmäßig von meinem Urologen, Dr. Kostelnik, in Schwerin untersuchen lassen und Ende Oktober erfahren, dass eine Gewebeprobe entnommen werden müsste.
Obwohl ich mich in der Vergangenheit bewusst nicht weiter mit meiner vererbten „Bürde“ beschäftigt hatte, habe ich hier und da über die Medien erfahren, dass es eine Spezialklinik Namens „Martini“ in Hamburg gibt.
In Abstimmung mit meinem behandelnden Urologen habe ich dann sofort Kontakt zur Martini-Klinik aufgenommen.
Sehr positiv überrascht war ich schon über die kurzfristige Terminzusage für die Gewebeentnahme zwei Arbeitstage nach meinem Anruf. Nach zwei weiteren Tagen lag der leider positive Befund vor. Mag es vielleicht meiner eindringlichen Bitte geschuldet sein, die von Dr. Kostelnik empfohlene radikale Entfernung meiner Prostata schnellstmöglich vorzunehmen, sie wurde mir von der warmherzigen Diagnosestation nach einem sehr angenehmen Aufklärungsgespräch noch am Tage des Erhalts meines Befundes erfüllt. Ich hätte gleich am nächsten Tag in die Klinik aufgenommen werden können, habe mich dann aber auch aus beruflichen Gründen für eine Woche später entschieden.
Diese ersten Erfahrungen mit dem Klinikpersonal gaben mir von Anfang an das Gefühl die richtige Entscheidung bzgl. der Auswahl der Klinik getroffen zu haben. So habe ich die noch vor mir liegenden Tage bis zum Aufnahmetag gelassen und relativ unbeschwert verleben können.
Hier auf der Station 4 wurde ich von einem perfekt agierenden, sehr freundlichen und professionellen Team von Ärzten und Pflegern, die immer für den Patienten ansprechbar waren, empfangen und exzellent betreut.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Unterbringung in komfortabel ausgestatteten geräumigen Zweibettzimmern.
Es ist gerade bei einer Prostata-Operation ungemein wichtig von einem sehr erfahrenen Arzt operiert zu werden. Durch die große Vielzahl der hier stattfindenden Operationen, dem großen Pool der sich untereinander befruchtenden Ärzten und der hier stattfindenden Forschung kann man sich sehr sicher sein, sich einer äußerst risikoarmen Operation zu unterziehen.
Ich bin insbesondere meinem operierendem Arzt, Herrn Dr. Salomon, ungemein dankbar, dass er dank seiner Erfahrung und Geschicklichkeit meine Prostata ohne Beschädigung der beidseitig liegenden Nervenbahnen komplikationslos entfernen konnte. Auch die Neuanbindung der Harnröhre an die Blase gelang so gut, dass heute am fünften Tag nach meiner Operation der Katheter gezogen werden konnte. Selbst die befürchtete Inkontinenz ist bei entsprechender Umsicht ausgeblieben. Um die Kontinenz zu stabilisieren habe ich mich für eine stationäre Reha entschieden.
In persönlichen Gesprächen vor und nach der Operation hat sich Dr. Salomon immer wieder Zeit genommen sich nach meinem Befinden zu erkundigen, Fragen zu beantworten und die nächsten Maßnahmen mit mir zu besprechen.
Das gilt auch für die Assistenzärzte der Station, die einem stets das Gefühl gaben ständig umsorgt zu sein. Großen Dank auch dem Pflegepersonal, das einen sehr großen Beitrag zum Wohlfühlen auf der Station 4 beigetragen hat.
Ich schätze mich ungemein glücklich, dass es die Martini-Klinik gibt, ich von ihr Kenntnis erlangt habe und die Möglichkeit hatte hier operiert zu werden.
Deshalb möchte ich mich bei dem gesamten Klinik-Team ganz herzlich bedanken und weiterhin viel Erfolg zum Wohle Ihrer Patienten wünschen!!!
Ich bin 61 Jahre alt. Am 23.10.2014 wurde ich in der Martini-Klinik von PD Dr. Salomon sehr erfolgreich und "beidseitig nervschonend" ( die ersten Worte, die ich nach dem Aufwachen von ihm persönlich hörte, sagten sinngemäß das aus) operiert und danach von ihm und seinem hervorragenden Team bestens betreut.
Die Nachricht, dass ich Prostata-Krebs habe, hat mich nicht sehr überrascht, da ich seit der Operation meines älteren Bruders in Baltimore im Jahre 2005 damit fast immer gerechnet habe, weil auch meine PSA-Werte seitdem zwischen 2.7 und 7.3 variiert haben. Nach dem Befund im September stand für mich fest, dass ich mich in der Martini-Klinik operieren lasse, wozu mir meine beiden Urologen Dr. Behling und Dr. Säger sofort geraten haben.
Schon bei dem Anruf mit Frau Pasch merkte ich, dass meine Angst vor der großen Operation weitgehend verflogen war. Das Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Salomon war sehr informativ und hat mich in meinem Vorhaben sehr bestärkt, die Operation von einem dieser kompetenten Chirurgen vornehmen zu lassen. Es war dann umso erfreulicher für mich, als ich erfuhr, dass Dr. Salomon persönlich mich operieren würde.
Der Aufenthalt in der Martini-Klinik ist so gut organisiert, dass man sich fast überhaupt keine Gedanken zu machen braucht. Ich war auf der Station 4, wo Kassenpatienten untergebracht sind. Das Zimmer war groß, sauber und hell, und ich konnte es mit meinem Zimmerkameraden ohne Probleme teilen. Die Toilette mit der Dusche mussten wir mit unserem Nachbarzimmer teilen, was auch fast ohne Probleme erfolgte. Die Zimmertemperatur konnten wir regeln, wie es uns passte.
Am Aufnahmetag wird man sehr gründlich untersucht und seelisch wie körperlich auf die Operation vorbereitet. Sowohl die Ärzte als auch das Pflegepersonal machen da eine hervorragende Arbeit. Alles wird mehrfach wiederholt, dass es keine Lücken gibt. Diese Organisation ist perfekt...Viele Grüße an Herrn Helms übrigens..
Dr. Salomon ist die tragende Säule auf der Station 4. Trotz seiner zeitraubenden Tätigkeit als Chirurg hat er sich immer die Zeit genommen, uns zu besuchen und mit uns über mögliche Schritte zu reden. Die Assistenzärzte waren fast immer anzusprechen und hatten reichlich Zeit, auf unsere Fragen einzugehen. Dabei möchte ich Herrn Dr. Preißer mein Lob aussprechen für seine Geduld und seine positive Einstellung. Die Krankenschwestern waren alle sehr lieb und nett und scheuten keine Mühe. Sie sind die gute Seele der Station gewesen, denn sie waren immer da und unsere Rettung in der Nacht, wenn einige Sachen nicht so liefen, wie wir erwartet haben. Ich möchte dabei Schwester Lena ,Schwester Annette, Schwester Kathrin und Schwester Maria herzlich grüßen.. Die anderen waren auch sehr nett, aber ich kann mich an ihre Namen leider nicht mehr erinnern.
Jetz, über drei Wochen nach meiner OP, geht es mir sehr gut. Ich erwarte nicht, dass alles so sein wird wie vor der OP. In einem Punkt geht es mir sicherlich viel besser, weil der Krebs nach dem Pathologie-Bericht mit der Prostata eliminiert worden ist. Ich erfuhr das telefonisch ungefähr 8 Tage nach der OP persönlich von Dr. Salomon, der mir "die gute Nachricht"mitteilte, dass der Tumor die Kapsel nicht verlassen hat. Diese Nachricht war genauso wichtig für mich wie die erfolgreiche Operation, bei der meine Nerven beidseitig gerettet worden sind.
Der Dauerkatheter wurde am 5. Tag nach der OP in der Klinik entfernt, so dass ich am 6. Tag nach der OP nach Hause fahren durfte. Die Kontinenz war fast sofort wiederhergestellt, so dass ich in den letzten Wochen fast nie Probleme damit gehabt habe. Das anfänglich schwierige Wasserlassen ist jetzt auch viel besser geworden, und ich muss nicht mehr so oft in der Nacht aufstehen.
Es ist noch viel zu früh über den letzten Punkt zu berichten. Das I-Tüpfelchen, so wie Dr. Salomon es bezeichnet hat, lässt noch auf sich warten, obwohl ich manchmal merke, dass sich da auch was tun wird, wenn ich mir selber etwas Zeit lasse.
Abschließend kann ich sagen, dass es eine sehr sehr gute Entscheidung war, mich rechtzeitig operieren zu lassen und dass ich diese Operation in der Martini-Klinik habe machen lassen. Ich danke meinen beiden Urologen Herrn Dr. Behling und Herrn Dr. Säger , dass sie mich in die Martini-Klinik geschickt haben. Und natürlich und von ganzem Herzen danke ich Herrn PD Dr. Georg Salomon für diese mich so erleichternde, gute Operation und wünsche ihm alles Gute auf dem Weg zu seiner Professur . Er möge noch vielen verzweifelten Männern helfen. Ihm und seinem Team wünsche ich jetzt schon frohe Weihnachten.
Also , wenn Sie das gleiche Problem haben wie ich es hatte, und sich operieren lassen wollen, sei es als Privatpatient oder als Kassenpatient, zögern Sie nicht lange und melden Sie sich bei der Martini-Klinik. Sie werden es nicht bereuen.. Viel Glück...
Ich bin 61 Jahre. Die radikale Prostatektomie wurde bei mir vor einem Jahr am 26.9.2013 von Prof. Heinzer mit dem Da Vinci Halbautomaten beidseitig nervschonend durchgeführt. Körperlich fühle ich mich wieder voll belastungsfähig. Schmerzen habe und hatte ich seit der OP keine. Anfangs hatte ich sehr große Probleme mit der Inkontinenz. Das bessert sich langsam. Dennoch ist immer noch eine leichte Inkontinenz gegeben. 6 Wochen nach der OP konnte ich wieder arbeiten gehen. An Fußball- oder Volleyballspielen ist dennoch nicht zu denken. Sehr belastend und frustrierend empfinden ich und meine Frau dagegen, dass das Sexualleben nicht mehr klappt. Ich hoffe sehr, dass sich das noch bessert. Früher kannte ich diese Schwierigkeiten nicht. Die unterstützenden Medikamente vertrage ich leider auch nicht. Die einzige Wirkung, die ich feststellen konnte, waren extrem starke Kopfschmerzen und starke Sehstörungen einige Stunden später. Trotzdem hoffe ich immer noch auf Besserung. Schlussendlich muss ich aber mit dem Ergebnis zufrieden sein, schließlich ist der PSA-Wert seither in Ordnung.
Morgen werde ich 44 Jahre alt und die offene OP liegt 3.5 Jahre zurück. Ich bin wohl einer der wenigen, der von seinen Eltern abgeholt wurde statt von seinen Kindern. Ich sehe dass das Genom Projekt offenbar erste Ergebnisse gebracht hat die Ursachen für Prostatakrebs in sehr jungem Alter einzugrenzen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg.
Da die meisten Einträge im Gästebuch sich auf den unmittelbaren Aufenthalt in der Klinik beziehen ist ein Beitrag der weiterreichende Rückmeldung gibt vielleicht eine gute Ergänzung.
Meine OP wurde von Prof. Graefen beidseitig nervschonend durchgeführt. Zu den drei Hauptthemen:
1) PSA Werte: Bisher keine Auffälligkeiten, es scheint alles Bestens, damit ein voller Erfolg!
2) Kontinenz: Von Anfang an kein Thema. Ganz selten verliere ich mal einen Tropfen, z.B. wenn ich hocke. Dies ist aber außerordentlich selten vielleicht 5 mal im Jahr(!) und stellt keinerlei Einschränkung dar.
3) Potenz: Anfangs war es äußerst schwer weil sich nur wenig regte. Ich war ständig nervös weil ich nicht wirklich sicher sein konnte dass die Potenz wirklich wieder kommt. Geduld habe ich zwar, aber die Unsicherheit war eine große Belastung. Ein Jahr nach der OP war ich noch sehr unzufrieden, obwohl Geschlechtsverkehr bereits wieder ging, ohne Pillen. Aber, es dauerte lange bis sich etwas regte und die Ausdauer ließ zu wünschen übrig. Da die Statistiken bei 12 Monaten die Auswertung ziehen dachte ich schon das war's. So war es aber nicht: Bereits 15 Monate post-OP ging es steil bergauf und 2 Jahre nach der OP war die Potenz vollständig wieder hergestellt, nur mit der Einschränkung dass es etwas länger als früher dauert bis sich die Erektion voll ausgebildet hat (20-30 Sekunden). Nach 3 Jahren hat sich dies nicht mehr viel verbessert. Es hat sich aber meine Sichtweise verbessert und ich habe meine Sexualität angepasst. Also auch in dieser Hinsicht auf lange Sicht ein voller Erfolg.
Ich danke der Martini-Klinik für die Geduld mit mir als ich noch recht viel klagte und trotzdem Gehör fand. Ich hoffe, mit meinem Beitrag zu dem Genom Projekt ein klein wenig zurück gegeben zu haben.
Seit 2003 habe ich meinen PSA-Wert überprüfen lassen. In den ersten Jahren unauffällig. In 2008 Anstieg auf 6. Erste Biopsie in der Martini-Klinik ̶ ohne Befund. Der PSA-Wert stieg in den folgenden Jahren kontinuierlich an. Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen folgten, ebenso drei weitere negative Biopsien. Im Mai 2014 schließlich erreichte der PSA-Wert eine Höhe von 13. Die nunmehr durchgeführte Biopsie ergab einen Tumorbefund Gleason 3+3. Nach intensiven Gesprächen mit Herrn Dr. G. Salomon, der auch alle anderen Untersuchungen seit 2008 vorgenommen hatte, entschloss ich mich zu einer offenen Operation. Als Operateur wählte ich Herrn Dr. Salomon.
Die Operation ist sehr gut verlaufen, der histologische Befund zeigt einen eng begrenzten Tumor in der Prostata, Randbereiche und Lymphknoten tumorfrei. Schon am Tag der Entfernung des Katheters (12 Tage nach OP) war die Kontinenz gegeben!
Endlich fühle ich mich frei von Ängsten und sehe positiv in die Zukunft. Ich bin Herrn Dr. Salomon und den anderen Ärzten unendlich dankbar für die hervorragende Arbeit. Dankbar bin ich auch dafür, dass der PSA-Wert und seine Entwicklung in all den Jahren ernst genommen wurde ̶ wie hätte sonst der Tumor rechtzeitig entdeckt werden können!
Unterbringung und Betreuung in der Klinik kann ich nur als absolut erstklassig bezeichnen. Das betrifft sowohl des medizinischen wie den pflegerischen Bereich. Ich habe mich bestens aufgehoben und betreut gefühlt ̶ sowohl auf der Station wie vorher immer in der Ambulanz.
Am 29.7.2014 fand das Vorgespräch mit Prof. Heinzer statt. In diesem langen Gespräch, wurden alle Möglichkeiten ausführlich und auch für den Laien verständlich, erörtert. Schon am 28.8.2014 erfolgte die Aufnahme in die Martini-Klinik. Am 29.8.2014 nahm Herr PD Dr. G. Salomon bei mir die radikale retropubische Prostatektomie vor.Konnte bereits nach 6 Tagen (und das ohne Katheder) entlassen werden. Bin jetzt 4 Tage wieder Zuhause und merke täglich, wie sich der Gesundheitszustand zunehmend verbessert. Kontinenz ist schon fast wieder hergestellt.
Deshalb an dieser Stelle ein ganz herzliches DANKESCHÖN an meinem Operateur und an Assistenzärztin Frau S. Prues sowie an das ganze Team der Station 3. Wer sich in dieser Klinik befindet, muss sich keine Sorgen machen. Hier wird alles für den Patienten getan, in einer Art und Weise, dass man den Eindruck bekommt, man sei in einem First Class Hotel. Unfreundlichkeit gibt's hier nicht . Und wer es nicht glaubt, ab 17 Uhr ist sogar ein Gläschen Wein oder Bier erlaubt.
Zusammenfassend sei gesagt: Wer dieses Leiden hat, sollte in die Martini-Klinik gehen. Ich werde sie uneingeschränkt jedem weiterempfehlen.
Liebes Team der Martini-Klinik, sehr geehrter Herr PD Dr. Salomon - es ist rund 4 Jahre her, dass ich wegen Krebserkrankung zur Prostata-OP bei Ihnen war. Bereits am 24.01.2011 (Eintrag 296) konnte ich mich bei Ihnen bedanken. Heute, nach 4 Jahren möchte ich meinen Dank erneuern bzw. all jenen Männern, denen vielleicht schon in Kürze eine solche OP bevorsteht und die noch schwanken bzw. Ängste haben, sagen, dass sie in Ihrer Klinik mehr als gut aufgehoben sind!!! Ärztliche Fachlichkeit und patientenorientierte Zuneigung des ganzen Teams vor und nach der OP sind wirklich so, wie man es sich kaum besser vorstellen kann. Ich glaube schon, dass die Mitarbeiter der Klinik wissen, dass eine solche Prostata-OP nicht bloß einem kleinen Schnitt in den Finger vergleichbar ist...!!! Es ist und bleibt ein heftiger Einschnitt im Leben eines Mannes. Heute, nach 4 Jahren, ist mein Leben schon sehr lange wieder "normal" – Kontinenz und Potenz sind erhalten; natürlich gibt es bei der Libido nicht mehr die Stärke wie vor der OP, aber diese "Einschränkung" ist minimal und lässt sich außerdem medikamentös behandeln, wenn man möchte. Ein ganz befreiendes Gefühl ist es, wenn man weiß, dass man nicht mehr auf einem Pulverfass sitzt, welches jeden Moment explodieren könnte (z.B. Metastasen). Also – was letztlich bleibt, ist große Dankbarkeit an jene Mediziner, die es mir ermöglicht haben, trotz totaler Prostataentfernung wieder ein normales, weitestgehend uneingeschränktes Leben führen zu können. DANKE !!!
Aufgrund sorgfältiger Recherchen und Empfehlung der ALTA Klinik, Gütersloh, die mit ihrer exakten Diagnostik vorausgegangen war und über die Pathologie ohnehin mit der Martini-Klink zusammenarbeitet, habe ich mich entschieden, die Operation in dieser Klinik durchzuführen.
Vom ersten Eindruck im Vorstellungsgespräch bei Herrn Prof. Graefen bis zum Tag der Entlassung war ich von diesem Haus sehr angetan. Ganz abgesehen von der exzellenten medizinischen Leistung, war auch die Betreuung durch das Pflegepersonal hervorragend. Jeder hatte immer etwas Zeit für den Patienten. Niemand blieb eine Antwort schuldig. Trotz des vergleichsweise hohen Patientenaufkommens hatte man immer eine Stück das Gefühl, doch sehr persönlich und individuell betreut zu werden.
Zwei Wochen nach meiner Operation fühle ich mich gesundheitlich schon wieder sehr wohl. Inkontinenz hat es bei mir vom ersten Tag nach dem Ziehen des Katheters schon nicht gegeben. Die Narben verheilen gut.
Die Martini-Klink kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Mitte Oktober 2013 erhielt ich nach einer Biopsie unter MRT die erschreckende Nachricht, dass ich unter Prostatakrebs litt. Die Diagnose meines behandelnden Urologen "Prostata leicht vergrößert, ansonsten unauffällig" bestätigte sich nicht, der Tumor war schon einseitig aus der Kapsel ausgetreten. PSA-Wert 10.3, gleason-score 4+3.
Kurzfristig erhielt ich in der Martini-Klinik bei Prof. Dr. Huland einen Termin und wurde am 14.11.2013 einseitig nervschonend operiert. Am 18.11.13 wurde der Drainageschlauch entfernt und einen Tag später der Katheter gezogen. Am 20.11. konnte ich die Klinik wieder verlassen. Mitte Dez. kam der erlösende Anruf von Prof. Dr. Huland, der mir das Ergebnis der Biopsie mitteilte und dies wie folgt zusammenfasste: "Sie können davon ausgehen, dass der Tumor vollständig entfernt ist".
Es war ein Glücksfall, dass mir von einem Kollegen die Martini-Klinik empfohlen wurde und mir so durch Herrn Prof .Dr. Huland die langjährige Erfahrung eines hervorragenden Operateurs zugute kam.
Heute, gut sieben Monate nach meiner OP, habe ich nach vier Monaten täglicher Beckenbodengymnastik wieder die volle Kontinenz erreicht, der PSA-Wert ist mit kleiner als 0.07 in Ordnung.
Ich bedanke mich bei Herrn Prof. Dr. Huland, den ich im September 2014 zu eine Nachuntersuchung konsultieren werde, bei allen beteiligten Ärzten und insbesondere bei dem sehr engagierten Pflegepersonal der Station 1 für die professionelle und fürsorgliche Pflege und Behandlung.
Die 500 km vom Westerwald nach Hamburg haben sich gelohnt und ich kann allen Männern mit der Diagnose Prostatakarzinom die Martini-Klinik weiterempfehlen.
Nach einer Prostatabiopsie im Februar diesen Jahres erhielt ich einen positiven Befund, Prostatakarzinom!
Nach vielen verschiedenen Hinweisen und Tipps von Fachärzten und betroffenen Menschen mit der selben Diagnose, stellte sich für mich die schwierige Frage, nach dem Was und nach dem Wo! Nachdem ich mich nun für die Therapiemethode der Totaloperation entschieden habe, bin ich durch eigener Recherche im Internet und Mundprobaganda auf die Martini-Klinik aufmerksam geworden und habe mich für diese entschieden!
Am 15.5.2014 erfolgte meine nervenerhaltende Operation mit der Davinci-Methode durch Prof. Steuber mit positivem Ergebnis! Am fünften Tag nach OP konnte der Dauerkatheter gezogen werden und schon nach wenigen Tagen war die Kontinenz wiederhergestellt. Die Entlassung erfolgte am sechsten Tag.
Ich bin für meinen derzeitigen sehr guten Gesundheitszustand absolut dankbar und kann die positiven Einträge im Gästebuch nur bestätigen.
Den stationären Aufenthalt habe ich als sehr angenehm empfunden. Besonders hervorzuheben ist der freundliche und kompetente Umgang des Personals mit dem Patienten und die ruhige, entspannte Atmosphäre auf Station. Sowohl bei der vorstationären Aufnahme sowie während des gesamten Klinikauenthaltes hatte man stets das Gefühl als Patient im Mittelpunkt zu stehen.
Aus der Sicht eines Betroffenen kann ich nur sagen, einen so diffizilen Eingriff wie die Prostatektomie sollte man einem auf Prostatakrebs spezialisierten Zentrum überlassen - nach Recherche kam hierfür für mich nur die Martiniklinik in Hamburg in Frage, obwohl ich in Essen wohne.
Ob offene Operation oder Da-Vinci, was Kosten verursacht - es wurde bei der Beratung nichts aufgeschwatzt, es wurde geduldig und kompetent alles erklärt und Ängste durch die Ruhe und Professionalität des gesamten Teams gemildert.
Prof. Haese konnte mich nervschonend operieren, zur Zeit bin ich in AHB und so gut wie kontinent; die Anfängerkontinenzgruppe konnte ich überspringen.
Ich lag als Kassenpatient zunächst auf Station 4 (Dank an Pfleger Marcel, der am Abend vor dem Eingriff alles noch mal so gut erklärt hat); dann wurde ich wegen eines Darmvirus auf Station 3 im Einzelzimmer isoliert, um andere nicht zu gefährden. Auch hier zeigte sich die absolute Professionalität der Klinik; die Hygienevorschriften wurden peinlichst genau beachtet; trotz des Mehraufwandes hatte ich nicht das Gefühl, für das Personal eine Belastung zu sein. Großen Dank besonders an Schwester Anna Maria, die ihren Beruf sichtlich als Berufung versteht - bleiben Sie möglichst viele Berufsjahre lang so!!
Sicht der Ehefrau:
Ich war einige Tage mit vor Ort und kann die Eindrücke nur bestätigen. Ergänzend fand ich als Angehörige in beiden Stationen die Aufenthaltsräume mit Getränken und Obst sehr angenehm gestaltet; hier konnte man etwas zur Ruhe kommen und kam auch mit anderen Angehörigen und Operierten ins Gespräch.
Respekt vor den Pflegeleistungen beider Stationen; mein Mann hat recht, besonders Schwester Anna Maria hat eine zuversichtliche, menschliche, fröhliche Ausstrahlung, die den Betroffenen dort nach der ganzen psychischen und physischen Belastung gut tut!
Prof. Haese kann ich nicht genug danken - er rief mich wie versprochen an; der histologische Endbefund ist mittlerweile auch da und sehr positiv! Ein Appell an die Männer: Nicht den Kopf in den Sand stecken; wird früh genug operiert, ist alles gut aushaltbar - lasst euch nicht von der zur Zeit grassierenden "PSA-Skepsis" anstecken - nur dadurch konnte meinem Mann viel Elend erspart bleiben!!
PSA-Wert: Von 10,0 auf 0,01
Ende Mai 2013, etwa zwei Monate vor meinem sechzigsten Geburtstag, vereinbarte ich einen Termin zum Gesundheitscheck bei meinem Hausarzt. Ich fühlte mich ebenso fit wie gesund und leistungsfähig; was lag da näher, sich diesen Zustand kurz vor dem Eintritt in die nächste Lebensdekade medizinisch bestätigen zu lassen. Ich verzichte darauf, den mir recht unstrukturiert erscheinenden Ablauf der Untersuchung hier zu schildern, schließlich muss man auf dem flachen Lande froh sein, wenn überhaupt noch ein Arzt vor Ort ist. Bei der urologischen Untersuchung erwies sich die Prostata nach dem Betasten als leicht vergrößert, aber ansonsten unauffällig. Während ich mich wieder ankleidete, schlug mir mein mich behandelnder Arzt vor, eine PSA-Wert Bestimmung durchführen zu lassen. Dazu sollte ich nach zehn Tagen zur Blutentnahme erneut in der Praxis erscheinen, weil durch die Tastuntersuchung die Prostata an diesem Tag zu gereizt sei. Die Möglichkeit, die Reihenfolge der Untersuchungen umzukehren, war offenbar noch nicht bedacht worden.
Der erste in meinem Leben bestimmte PSA-Wert lag bei 8,2 und die Arzthelferinnen rieten mir, entweder einen Urologen aufzusuchen oder erneut den „Doktor“ zu konsultieren. Ich wählte Möglichkeit zwei. Mein Hausarzt überraschte mich mit einer klaren Diagnose: „Sie haben Prostata-Krebs, aber der Krebs hat noch nicht gestreut, weil der PSA-Wert unter 10 liegt!“ Darauf angesprochen, ob diese Diagnose nach einer Messung nicht etwas gewagt sei, beantwortete er mit einem klaren „Nein“. Aber ich möge mich an die Martini-Klinik auf dem UKE-Gelände wenden, dort würde mir geholfen werden.
Schwer geschockt von der Nachricht selber und ihrer Vortragsart, wendete ich mich an eine ehemalige Schülerin von mir, die im Bereich der Nuklearmedizin arbeitet. Als erste therapeutische Maßnahme empfahl sie mir, den Hausarzt unverzüglich zu wechseln und als zweite, einen Termin für eine kompetente urologische Untersuchung in der Martini-Klinik zu vereinbaren. Gesagt - getan und so erhielt ich einen Termin für den 20.06.2013.
Das Ambiente der Wartezone überraschte mich als Erstes, die überaus freundliche und vom easy-going getragene Aufnahme meiner Patientendaten als Zweites. Frau Dr. Nagaraj führte die Untersuchung durch: Sie war sehr freundlich, nahm mir alle Ängste, erklärte mir jeden Schritt der Untersuchung und ließ mich an ihren Befunden teilhaben. Was für ein Quantensprung gegenüber allem, was ich bisher erlebt hatte; das große Maß an Kompetenz gekoppelt mit Verständnis und Einfühlungsvermögen für mich, den Patienten. Die Messung des PSA-Wertes ergab den Wert 10 und so war eine Biopsie zur Klärung der Verhältnisse das Gebot der Stunde, die aber, wegen der Urlaubszeit, erst am 18.07.2013 von Frau Dr. Beckmann durchgeführt werden konnte. Auch dieser Ärztin gelang es, mir durch ihr sympathisches Auftreten und ihre Empathie im Vorwege die Angst vor diesem Eingriff zu nehmen. Die Untersuchung selber wurde von ihr mit großer Sicherheit handwerklich einwandfrei gemeistert. Nach diesen Erfahrungen schienen mir Frauen die besten Urologen zu sein.
Das Ergebnis der Biopsie ließ ein Karzinom innerhalb der Prostata erkennen, das gut einen Zentimeter groß war. Diese Erkenntnis traf mich wenige Tage nach meinem Geburtstag - so hatte ich mir den Beginn des letzten Lebensquartals nicht vorgestellt. Schnell ließ ich noch ein Knochenszintigramm anfertigen, das zum Glück ohne Befund blieb, um mich am 31.07.2013 mit Herrn Prof. Dr. Schlomm darüber zu verständigen, wie mit der krankhaften Prostata umzugehen sei. Mit klaren und präzisen Worten interpretierte er das Ergebnis der Biopsie, machte mir anhand einer Computeranimation deutlich, welche therapeutischen Maßnahmen in Frage kämen und stellte das Entfernen der Prostata in meiner Situation als einzig sinnvolle Alternative dar. Außerdem beruhigte er mich dadurch, dass die Tumorzellen zur Zeit wahrscheinlich noch nicht zur Metastasierung fähig seien und daher meine Überlebenswahrscheinlichkeit für die nächsten zehn Jahre deutlich oberhalb von 90 % liege. Ich entschloss mich kurzerhand zur radikalen Prostatektomie und nach Rücksprache mit der bereits oben erwähnten ehemaligen Schülerin, mit Hilfe des DaVinci®-Operationssystems.
Als Operationstermin konnte ich den 23.09.2013 auswählen.
Am Montag nach der Bundestagswahl wurde die Operation von Herrn Professor Dr. Schlomm mit beidseitiger Nervenschonung ausgeführt, es gab keinerlei Komplikationen, alles verlief nach dem Plan, der in der Aufnahmebroschüre detailliert dargestellt ist. Mich belastende und in den Bewegungen einschränkende Schmerzen hatte ich zu keiner Zeit. Die Pflege war so exzellent organisiert, dass meines Erachtens kaum noch Optimierungen möglich sind. Ich habe stets die Unterstützungen bekommen, die nötig waren und erhielt all die Anleitungen, die es mir auf der anderen Seite erlaubten, so selbstbestimmt wie möglich meinen Tages- und Pflegeablauf zu organisieren. Als genial empfinde ich die Lösung, die Verpflegung von Service-Kräften, die übrigens genauso gut wie das Pflegepersonal aufgestellt waren, durchführen zu lassen. Das Essen selber hat mir immer sehr gut geschmeckt. So behielt Herr Professor Dr. Schlomm, der mich, wie sein Vertreter auch, regelmäßig einmal am Tag besuchte, recht: „ Ab dem zweiten Tag nach der Op ist es im Grunde nur noch ein Hotelaufenthalt.“
Am folgenden Sonntag, also am sechsten Tag nach der Operation, wurde mir der Katheter schmerzfrei gezogen und alles lief wieder in gewohnten Bahnen. Am Tag darauf, dem 30.09.2013, wurde ich nach einem ausführlichen Abschlussgespräch und versorgt mit der Entlassungs- und Nachsorge-Mappe, sowie einer Anleitung zur Beckenboden-Gymnastik aus der Martini-Klinik entlassen. Wieder einen Tag später teilte mir Frau Dr. Nagaraj mit, dass die Feinschnitt-Untersuchung der Prostata die Prognose von Herrn Professor Dr. Schlomm bestätigt habe und ich als geheilt gelte. Vor mir lagen nun drei Wochen Herbstferien, die ich zur Genesung nutzte, um am 21.10.2013 wieder zur Schule zu gehen. Bis heute habe ich krankheitshalber nicht einen Tag fehlen müssen, die Kontinenz war immer gut und ist heute nicht anders als vor der Operation. Inzwischen hatte ich zwei Nachsorgetermine, bei denen jeweils einen PSA-Wert von 0,01 gemessen wurde. „Mit diesem Befund“, so mein neuer Hausarzt „können Sie hundert Jahre alt werden, wenn Sie möchten.“ Welch eine wunderbare Perspektive!
Zusammenfassend sei gesagt: Ich wünsche niemandem die Diagnose „Prostata-Krebs“, aber allen, die sich damit auseinandersetzen müssen, eine Beratung und Behandlung in der Martini-Klink, weil hier ärztliche Operationskunst und Empathie gegenüber dem Patienten auf höchstem Niveau eine Einheit bilden. Meines Erachtens bleibt diese Aussage auch noch richtig, wenn der Abstand zwischen Heimatort und Hamburg-Eppendorf groß ist, denn einerseits gibt es Hotels als Unterkunft für nahe Angehörige und andererseits sollte man in einer schwierigen Lebenssituation immer die beste Alternative wählen.
69 Jahre MK STAT 1 - Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung wurde bei mir ein erhöhter PSA-Wert festgestellt. Nach Biopsierung im MRT-Verfahren in einer Spezialklinik wurde mir die Martini Klinik empfohlen, denn mit der Diagnose „Prostata Karzinom“ war eine Totaloperation der Prostata angesagt. Nach einem mutmachenden Gespräch in der Martini Klinik mit Prof. Dr. Hartwig Huland wurde dann am 2.4. in einer radikalen Prostatektomie mit einem schonenden Operationsverfahren die Prostata entfernt. Bereits im 1 Tag nach der OP konnte ich zeitweise das Bett verlassen und am 6. Tag nach der OP konnte erfolgreich der Katheder gezogen und eine schon funktionelle Blasenentleerung und erste Kontinenz festgestellt werden. Neben der hohen Kompetenz der Prostataoperateure ist sehr positiv anzumerken, dass es die Ärzte hoch qualifiziert, hierarchielos in einem sogenannten „Facultysystem“ in lebenslanger Bindung an die Martini – Klinik verpflichtet haben. Damit wird ständige fachliche Kernkompetenz im Spezialgebiet Prostataforschung garantiert und stets zum Wohle des Patienten auf den neuesten Stand gebracht. Diesem einmaligen guten System verdanke ich eine perfekte Operation mit sehr gutem Ausgang und einer zu erwartenden Kontinenz.
Mit diesem Eintrag in das Gästebuch nach meiner 4-wöchigen AHB in Bad Wildungen möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten (Sekretärinnen, Pflegepersonal, Servicekräfte, Ärzte) für die sehr einfühlsame Betreuung in der Martini-Klinik bedanken.
Wenn man mit 51 Jahren die Diagnose (nach einer sehr guten MRT-gesteuerten Biopsie in der Alta-Klinik in Gütersloh) Protatakrebs erhält, ist man zunächst etwas ratlos. Dank der guten Betreunung und Beratung meiner Urologen, die mich zu Hause behandeln, bin ich auf die Klinik in Hamburg gestoßen. Schon das erste Telefonat, um einen Vorbesprechungstermin zu vereinbaren, hat mir gezeigt, dass ich in diesem Hause genau richtig bin. Das Vorgespräch mit Herrn Prof. Dr. Heinzer am 6. Januar bestätigte meinen ersten Eindruck. Nach diesem Gespräch waren meine Frau und ich uns sicher, dass die Entscheidung Martini-Klinik absolut richtig war, denn man hatte die Überzeugung gewonnen, dass der "Herr", der uns im Gespräch gegenüber saß, genau wusste worüber und vor allem wie er mit den Patienten reden musste.
Am 11.2.14 habe ich das 340 km entfernte Hamburg aufgesucht. Die Aufnahme wurde mir sehr einfühlsam und liebevoll gestalltet.
Die OP durch Prof. Dr. Heinzer wurde am 12.2. absolut erfolgreich, komplett Nerven schonend, mittels der Da-Vinci-Methode durchgeführt. Vielen Dank Herr Professor Heinzer!!! Direkt nach der OP wurde meine Frau vom Professor telefonisch über den erfolgreichen Verlauf der OP informiert. Am ersten Tag nach der OP konnte ich schon das Bett verlassen und das "Sauerstofffenster" auf dem Flur als Ziel meiner ersten Spaziergänge (anfangs mit Hilfe von Schwester Marianne) ansteuern. Die nachfolgenden Tagen verliefen ruhig und ohne Schmerzen, dank der hervorragenden Betreuung des gesamten Pflegepersonals. Am 6. Tag nach der OP wurde der Katheder völlig schmerzfrei entfernt. Da eine fast vollständige Kontinenz (noch Stressinkontinenz beim Lachen) zu bewundern war durfte ich die Klinik 7 Tage nach der OP verlassen.
Ich kann diese Klinik mit dem gesamten Team nur wämstens empfehlen. Nochmals DANKE!!!
Heute, nach meiner 4-wöchigen AHB, kann ich dick unterstreichen, dass die Entscheidung, nach Hamburg zu gehen, völlig richtig war. Ich habe viele Patienten kennen gelernt, die nicht in den "Genuss" der Martini-Klinik gekommen waren und noch große Probleme im Bereich der Kontinenz und Narbengewebe hatten
S.B.
Am 14. Januar 2014 wurde ich in der Martiniklinik aufgenommen. Angenehm empfand ich von Anfang an die Hotelatmosphäre. Beginnend beim „Empfang“ über den „Warteraum“ mit seiner Lounge-Atmosphäre bis hin zu den Zimmern. Hier war ich Gast, nicht Patient.
Trotz eingehender Lektüre der Aufnahmebroschüre empfand ich im Nachherein die Aufklärung durch den Stationsarzt über die Operations- und Folgerisiken am schlimmsten. Wer kann sich schon sicher sein, dass er von allem Negativen verschont bleibt? Mit einem Abstand von 2 Wochen kann ich behaupten, dass ein mittleres Restrisiko von ca. 1% so wenig ist, das man dafür den sicheren Krebstot nicht riskieren sollte.
In meinem komfortablen Zimmer angekommen, wurde ich ausführlich über die stets sehr gut informierten Pflegekräfte, allen voran Herr Meinert und Schwester Anja, über den weiteren Ablauf informiert und im wahrsten Sinne umsorgt.
Den Tag 0 der Operation nahm ich nach der obligatorischen Morgendusche kaum war. Vor der Operation stellte sich Prof. Dr. Haese noch kurz als mein Operateur vor und wünschte uns beiden viel Erfolg. Stunden später wachte ich auf mit einer ca. 5cm Schnittwunde waagerecht über dem Bauchnabel (Bergeschnitt für die Prostata) und 5 „Einschusslöchern“ für die Trocare auf. Meine Frau war zu diesem Zeitpunkt schon über die gelungene, nervschonende Operation unterrichtet worden.
Auch die Nacht auf Tag 1 wurde nur regelmäßig durch die behüteten Kontrollgänge der Pfleger „gestört“. Tagsüber erfolgte dann bereits das erste Gehtraining.
Das Wohlfühlgefühl stellte sich zeitweise schon am Tag 2 ein. Nun durfte ich schon allein gehen, Treppen steigen und bis an meine Grenzen gehen. Der erste Stuhlgang nach der OP stellt das erste Highlight dar. Ab diesem Zeitpunkt darf man wieder normal Essen und auch das Glas Wein wird einem nicht verwehrt. Der Cateringservice versorgte die Patienten stets sehr zuvorkommend und freundlich mit Essen á la Carte. Im Aufenthaltsraum konnte man sich in einer sehr gemütlichen und gepflegten Atmosphäre an den „Fachgesprächen“ beteiligen.
Tag 3 nach OP gipfelte in einem 30 minütigem Outdoor-Spaziergang mit meiner Frau.
Ab Tag 4 begann das Warten auf die Katheterentfernung. Ich entschloss mich, in Absprache mit Herrn Prof. Dr. Haese diese Wartezeit ab Tag 5 Zuhause zu verbringen. Von den Pflegekräften wurde mir genauestens erklärt, worauf ich zu achten habe und was sich in den folgenden Tagen einstellen wird.
Ich bin noch immer erstaunt darüber, wie perfekt die Informationspolitik in der Martiniklinik funktioniert. Nicht nur, dass die Pflegekräfte genauestens über die Operationsmethode, über den Heilungsprozess, über Blutdruck und Blutwerte und die Bedürfnisse der Patienten bescheid wissen, selbst das Catering-Personal weiß zu jeder Zeit, welche Speisen erlaubt sind. Hier wird Perfektion gelebt.
Am Tag 12 war es nun endlich so weit. Der Katheter wurde entfernt. Über eine Blasen-Harn Druckprüfung mittels Kontrastmittel konnte ich mich über einen Monitor selbst von der Dichtheit der Naht an der Blase überzeugen. Die anschließende Katheterentfernung empfand ich als leichtes kitzeln, den Hochgenuss der neu gewonnen Freiheit als berauschend.
Interessant fand ich, dass sich trotz Blasenmuskelentfernung und fehlendem Gegendruck durch die Prostata schon beim ersten Mal ein Harndrang eingestellt hat und ich ausreichend Zeit (10min) habe, um eine Toilette aufzusuchen. Inkontinenz sieht anders aus.
Tag 13. Vorab teilte mir heute Prof.Dr. Haese mit, dass der Histologiebefund negativ ist und keine weitere Therapie erforderlich sei.
Tag 14. Der erste Beischlaf nach OP. Errektiele Disfunktion ade.
Lediglich die Trombosespritzen werden mich noch eine Zeitlang begleiten, ansonsten fühle ich mich wieder wie 48.
Danksagung.
Ich danke meinem Hausarzt für seinen richtigen Riecher. Meinem Urologen für seine ruhige, vertrauensvolle Betreuung und für den Tipp mit der Martini-Klinik.
Ich danke Herrn Prof. Dr. Haese für eine allumfänglich gelungene Operation nach der da Vinci Methode, die mich bereits nach 14 Tagen wieder einsatzfähig gemacht hat und ich danke auch den Pflegekräften, - insbesondere C.Meinert und Schwester Anja - die den Aufenthalt haben angenehm werden lassen.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich während meines gesamten Aufenthaltes (5 Tage) und auch danach keinerlei Schmerzen verspürt habe. Die Schmerzmitteldosierung war stets vorbildlich. Mindestens ab dem 6. Tag –ab hier hatte ich die Zugabe selbst zu verantworten- benötigte ich keine Schmerzmittel mehr.
Hallo,
Ich wurde im Januar 2011 im Alter von 45 Jahren von Prof. Schlomm einseitig nervenschonend operiert.Mein damaliger PSA- Wert von 22 war sehr hoch.Ich möchte mich nach 3 Jahren nochmal aus tiefsten Herzen bedanken für die gelungene OP. Meine Kontinenz und Potenz sind fast wieder so, wie vor der OP. Ich kam zum Anfang zwar nicht ohne Viagra zurecht. Aber durch häufiges Üben ist meine Erektion wie vor der OP.
LG
Olaf
Ich möchte mich hier in das Gästebuch mit zwei Versionen bedankend eintragen.
Die erste Version für Menschen die es kurz und
bündig wollen.
Die Zweite für Menschen die gerne die ganze Story lesen möchten
Die erste Version: Er kam sah und siegte.
Die zweite Version:
Seit meinem 50. Lebensjahr mache ich regelmäßig alle 2 Jahre bei meinem Hausarzt die Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchungen. Ich hatte bei meiner 1. Untersuchung im Jahr 2004 einen PSA Wert von 0,8 . Bei den folgenden 2-jährlichen Untersuchungen habe ich keinen PSA Wert mehr ermitteln lassen. Bei meinem laienhaften medizinischen Verständnis sah ich irgendwie keine Notwendigkeit zusätzlich zur DRU (digital rektalen Untersuchung(der Hamburger nennt diese auch Hafenrundfahrt)) den PSA-Wert zu ermitteln. Ich dachte mir wenn da etwas nicht i.O. ist wird der Arzt es schon tasten. Im Jahr 2012 standen wieder die genannten Untersuchungen an, diesmal machte ich wieder die PSA-Wertermittlung. Mein Hausharzt führte wie immer die DRU durch und sagte alles ok die Prostata ist klein und weich. Als er sich allerdings die Laborergebnisse ansah wurde er auf einen erhöhten PSA Wert von 3.72 aufmerksam. Er bat mich diesen von einem Urologen abklären zu lassen. Ich holte mir einen Termin bei einer örtlich nahen Praxis. Meine Urologin klärte mich auf, dass man bei der DRU-Untersuchung nicht alle Stellen der Prostata ertastet und der PSA-Wert hier doch enorm wichtig sein kann zur Krebsfrüherkennung. Im April 2013 wurde bei mir ein PSA-Wert von 4.01 und nur 3 Monate später einen PSA-Wert von 4.5 festgestellt. Im September 2013 wurde im Krankenhaus HH-Barmbeck bei mir ambulant eine Prostatabiopsie durchgeführt. Ergebnis in 2 von 12 Stanzzylindern war 10 % Tumorgewebe Gleason score 3+4=7 und 3+3=6 und das obwohl ich keinerlei Probleme mit meiner Prostata hatte !?!
Meine Frau und ich wurden von meiner Ärztin über weitere Schritte bzw. welche Therapiemöglichkeiten es gibt sehr gut und ausführlich informiert. Bei meinem Erstbesuch machte mich meine Urologin im Fall aller Fälle auf die Martiniklinik aufmerksam, eine Top-Klinik die sehr guter Erfolge nachweisen kann. Sie hat am gleichen Tag telefonisch für mich einen Termin i.d. Martiniklinik zur Prostatasprechstunde bekommen.
5 Tage später war ich i.d. Martiniklink . Man merkt sofort schon bei der Anmeldung die überaus nette und freundliche Atmosphäre und der Warteraum eher wie der Empfangsraum in einem Hotel, Getränke wie Kaffee, Tee, Kuchen, riesen TV mit N24-Nachrichten usw. Und alle Mitarbeiter die durchkamen haben ein freundliches hallo auf den Lippen. Für mich irgendwie beruhigend alle die hier warten haben wohl das gleiche Problem mehr oder weniger wie ich, so zusagen alle in einem Boot. Nach einer kurzen Wartezeit wurde ich sehr freundlich von einer Ärztin, Frau C.J.Gethmann zur Besprechung bzw. Untersuchung aufgerufen. Sehr kompetent, fachlich und auf meine z.T. laienhaften medizinischen Fragen wurde mir alles sehr super und für mich verständlich von ihr erklärt. Selbst mein Biopsiebefund und was der Gleason score bedeutet habe ich begriffen. Frau Gethmann hat mich über sämtliche Therapiemöglichkeiten die für mich in Frage kommen und auch über die welche eher nicht mich ausführlich informiert. Auch über das Risiko einer Inkontinenz und Impotenz nach Entfernung meines kleinen „Aliens“.
Vor diesem Termin habe ich mich auf der Homepage der Martiniklink umfassend informiert. Ich habe keine vergleichbare Klinikinformationsplattform im Internet gefunden die so professionell und umfassend informiert wie die der Martiniklinik 1A++ !!! Ich habe mich aufgrund der Beratung in dieser Prostatasprechstunde für die radikale Entfernung meines „Aliens“ entschieden und zwar mit der daVinci Methode. Ich habe eine Aufnahmemappe bekommen. In dieser ist eine DVD, mit einem Videofilm über den gesamten geplanten Ablauf in der Klinik und beruhigende Worte in dem Heft der Informationsbroschüre.
Am Freitag den 15.11.2013 wurde ich voruntersucht - EKG, Blutuntersuchung, Anästhesieaufklärung und Aufklärungsgespräch mit dem Stationsarzt. Auf der Station 4 habe ich im Aufenthaltsraum vorab mit einigen operierten Patienten mich unterhalten können, alle haben nur positives berichtet keiner hatte irgendwelche Schmerzen oder Angst gehabt und der Klinikaufenthalt mit dem freundlichen Personal ist eher mit einem Hotel zu vergleichen. Einer sagte was hier fehlt wäre nur noch der Blick auf den Hamburger Hafen .
Am Sonntag 17.11.2013 war meine stationäre Aufnahme (Station 4) die durch meine Frau begleitet wurde. Am Montag 18.11.2013 ca. 10:30 Uhr die Operation. Vor der OP konnte ich noch in Ruhe duschen und mich von meiner Prostata verabschieden und mich bei ihr bedanken für meine 3 Kinder. Aber nun ist der Mietvertrag abgelaufen und du musst raus weil wir uns auseinandergelebt haben. OP-Dress an und ab ins Bett, ich habe brav meine Tabletten eingenommen u.a. die l.m.a.A. Tablette und habe nur das Herausfahren von meinem Bett und oben im OP „Patient für Professor Steuber“ war genommen.
Wieder in meinem Zimmer aufgewacht neben mir mein auch frisch operierter Zimmernachbar, wir streckten beide den Daumen hoch alles gutgegangen und schliefen dann wieder ein. In meinem Traum eingebunden kam Professor Steuber an mein Bett und teilte mir das OP-Ergebnis mit: Die OP verlief erfolgreich, der Tumor wurde rechtzeitig und vollständig entfernt. Die Nerv Schonung beidseitig war möglich. Dies war kein Traum sondern real - ich war nur noch leicht „benebelt“. Es waren für mich und meinem Operateur die schönsten Worte in 2013.
Ein Tag nach der OP kam Krankenpflegerin Kristin Volborth, bitte aufstehen. Ich setzte mich auf das Bett, zog meine Latschen an und Frau Volborth half mir hoch und hielt mich bei meinen ersten Gehversuchen am linken Arm. Ich ging zur Tür und wieder zum Bett setzte mich und habe dann mit ihr die Nummer vom sterbenden Schwan getanzt. Als ich aufwachte blickte ich in die wunderhübschen Augen von herbeigeilten Krankenpflegerinnen und in die meiner netten Ärztin Frau C.J.Gethmann. Nach einer Weile klappte das Aufstehen erheblich besser und ich kippte auch nicht mehr aus meinen „Latschen“, ein bisschen schade den so viel „Zuneigung“ tat wenn ich ehrlich bin sehr gut.
Der weitere Verlauf bis zu meiner Entlassung entsprach genau dem von der Martiniklink vorab beschriebenen und gezeigten Videofilm. Am Sonnabend den 5. Tag nach der OP wurde mir der Katheter völlig schmerzfrei gezogen und super, ich war sofort komplett „dicht“ kein Tropfen lief ungewollt heraus. Ein Tag später konnte ich nachhause. Eine Anschluss Heilbe-handlung habe ich nicht gemacht, das Beckenbodentraining mache ich mit einer Anleitung von der Martiniklinik zu Hause. Um ehrlich zu sein wollte ich nicht noch 3 Wochen von meiner Familie getrennt sein. Meine Frau meine 5 Pflegekinder und mein Sohn langte schon die 1 Woche und mein Hund so blöd es sich auch anhört verweigert das fressen seitdem ich weg war.
Mit meiner Potenz tut sich nun nach 4 Wochen auch langsam wieder etwas. Es gibt da so bestimmte Situationen wo sich etwas regt und man ein gewisses „Kuschelbedürfnis“ bekommt. Schön die vorhergesagten und eintretenden Ereignisse einer sehr netten Ärztin die mir dieses mitgeteilt hat: „Wenn die Nerven erhalten werden, kommt langsam die Potenz wieder auch wenn dann am Ende nur heiße Luft herauskommt, seien Sie aber beruhigt es pfeift nicht.“
Zum Abschluß möchte ich mich bei allen Mitarbeitern für die hervorragende Behandlung bedanken. So viel Kompetenz, Fürsorge und Freundlichkeit die mir in diesem Hause entgegengebracht wurde ist beeindruckend. Die Mitarbeiter vom Ärzteteam, den Schwestern bis hin zum Servicepersonal empfand ich als vorbildlich im Umgang mit ihren Patienten und vor allem auch sehr schön zu sehen im gesamten Team untereinander.
Weiterhin bedanke mich hier recht herzlich bei meinem Operateur Herrn Prof. Dr. Thomas Steuber und seinem Team, meiner netten Ärztin Frau C.J.Gethmann und bei „Pfläumchen“ Ich werde die Martiniklinik uneingeschränkt weiterempfehlen.
Ich wünschen allen Mitarbeitern noch einige besinnliche Adventstage ein frohes
Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in ein gesundes Neues Jahr.
Im Dezember 2012 wurde bei mir im Rahmen einer Kontrolluntersuchung bei meinem Hausarzt zum ersten Mal ein erhöhter PSA-Wert von 7,12 festgestellt. Der Kontrollwert im März 2013 betrug 6,80. Der nächste Weg führte also direkt zu meinem Urologen Dr. B., der einen PSA-Wert von 8,13 feststellte und alle weiteren notwendigen Untersuchungen durchführte. Schmerzen oder andere Beschwerden habe ich nie empfunden aber trotzdem musste dort was anderes sein. Er empfahl mir die Martini-Klinik zur weiteren Abklärung. Am 05.06.2013 erhielt ich in der Sprechstunde der Martini-Klinik einen Termin. Dort wurden von dem behandelnden Arzt 8 Prostatastanzen entnommen, davon enthielt eine Stanze ein Adenokarzinom der Prostata - Gleasonfaktor = 3+3=6. Nach Zweitmeinung und diversen anderen Gesprächen habe ich mich zur klassischen OP entschlossen. Am 17.10.2013 wurde ich morgens in der Martini-Klinik, auf der Station 4 mit einem wunderschönen Blumenstrauß sehr freundlich von der Belegschaft begrüßt und aufgenommen. Die Operation wurde am 18.10.2013 von Herrn Prof. Dr. Schlomm mit Erfolg durchgeführt. Die OP verlief komplikationslos, der Tumor wurde rechtzeitig und vollständig entfernt. Die Nervschonung beidseitig war möglich. Ich hatte keinerlei postoperative Schmerzen und konnte fünf Tage nach der OP die Klinik verlassen. Ich war beeindruckt von so viel Kompetenz, Fürsorge und Freundlichkeit die mir in diesem Hause entgegengebracht wurde. Am 28.10.2013 wurde der Katheder in der Martini-Klinik schmerzlos entfernt. Meine Kontinenz habe ich seit dem 2. Tag nach der Entfernung des Katheders ohne Probleme weitgehend im Griff. Vorlagen trage ich nur selten aus Sicherheitsgründen, ansonsten brauche ich so was nicht. Am 30.10.2013 wurde ich von Herrn Prof. Dr. Schlomm zu Hause angerufen, der mich über die Histologie (Feingewebeuntersuchung durch die Patalogie) unterrichtet. Das Ergebnis war sehr zufrieden stellend. Bestrahlungen sind nicht erforderlich. Zur völligen Genesung werde ich jetzt eine 3-wöchige Reha in St. Peter Ording antreten. Dem gesamten Team der Station 4, den Damen in der Aufnahme und besonders Herrn Prof. Dr. Schlomm auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank für die liebevolle Betreuung. Ich kann nur jedem Prostata-Leidensgenossen der sich zur OP entschließt, sich der Martini-Klinik anzuvertrauen, was Besseres gibt es nicht.
Nach einer jahrelangen, regelmäßigen PSA-Kontrolle wurde im April 2013 ein Wert von 4,17 erreicht. Ende Juli betrug der Wert 6,89, daraufhin wurde am 13. August eine Stanzbiopsie durchgeführt mit folgendem Ergebnis: Nachweis eines Adenokarzinoms in einer von 12 Stanzen; Gleason-Score 4+3 = 7b. Damit war umgehender Handlungsbedarf geboten. Das Abdomen-CT und Skelettszintigramm ergaben glücklicherweise keinen positiven Befund.
Die anschließend zu treffende Entscheidung über die am besten geeignete Therapie, die im individuellen Fall das höchste Maß an Sicherheit und Lebensqualität verspricht, bringt jeden medizinischen Laien an die Grenze seiner Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit.
Am 9. September wurde ich von Dr. Budäus in der Martini-Klinik kompetent beraten mit der Empfehlung, eine offene radikale Prostatektomie vornehmen zu lassen.
Im Nachhinein betrachtet war die Entscheidung zu dieser Maßnahme eine der wichtigsten und glücklichsten meines Lebens.
Am 23. September wurde ich in der Martini-Klinik von Prof. Graefen beidseitig nerverhaltend operiert. Eine Woche später, am 30. September, konnte ich den Heimweg antreten. Am 1. Oktober erhielt ich telefonisch den histologischen Befund mit dem Ergebnis "alles im grünen Bereich". Meine Erholung setzte danach sehr schnell ein, Inkontinenzprobleme traten von Anfang an überhaupt nicht auf.
Der Aufenthalt in der Martini-Klinik (Station 1) war nahezu hotelmäßig und wurde mir von allen Beteiligten so angenehm wie möglich gemacht - vom Servicepersonal über die Pflegerinnen und Pfleger, Krankenschwestern bis hin zu den Stationsärztinnen und -ärzten. Bei ihnen allen möchte ich mich herzlich für die ausgezeichnete Behandlung mit hoher Fachkompetenz, Geduld, einer unglaublichen Freundlichkeit und Empathie bedanken! Mein ganz besonderer Dank gilt Prof. Graefen und seinem Team. Sie haben eine hervorragende Leistung vollbracht: 5 Sterne plus!
Allen "Leidensgenossen", die vor einer ähnlich schweren Entscheidung stehen, wie ich sie treffen mußte, möchte ich sagen:
Lassen Sie keine therapeutische Maßnahme durchführen ohne vorherige Beratung durch die Martini-Klinik. Für diese Problem gibt es keine bessere Adresse! Dafür ist kein Weg zu weit, denn es geht dabei um Ihr höchstes Gut: Ihr Leben und Ihre Lebensqualität.
Heute 1 Jahr nach der Totalentfernung meiner Prostata, kann ich sagen,dass meine Lebensqualität sich kaum von der vor meiner OP unterscheidet. Ich bin froh,dass ich mich für eine OP in der Martini Klinik entschieden habe.Herrn Dr Michl bin ich unendlich dankbar, denn er hat mich operiert und durch sein Können dafür gesorgt, dass es mir heute so gut geht. Aberauch dem Team aus Pflegerinnen und Pflegern zolle ich meinen Respekt.Sie haben allesamt dazu beigetragen mir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Danke dafür.
Heute, nach der 4. Nachuntersuchung ohne Befund,kann ich Tanzen, Spazieren, Arbeiten als wäre nichts geschehen. Meine Kontinenz ist bestes,meine Erektion funktioniert, was will man mehr.
Ich kann nur jedem Betroffefn raten sich in die erfahrenen Hände dieser Klinik zu begeben.
Herzlichen Dank für alles!
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Fragen Sie sich, wie es sein kann, dass es kaum schlechte Bewertungen gibt? Diese Grafik könnte Aufschluss geben. Patient:innen im gesamten Universitätsklinikum werden bei Entlassung gefragt, ob sie die Klinik/Abteilung weiterempfehlen würde. Seit Jahren liegt die Martini-Klinik mit Ihren Stationen vorn.
Männer, Mutmacher, Kämpfer!
"Ein gnadenloser Einschlag ins Leben..." und wie es dann weiterging. Wolfgang Bosbach, Uli und Michael Roth, Bernd Wehmeyer und andere berichten von ihrem Leben vor, nach und mit der Diagnose.
17 Jahre Espresso!
Was wir bewirken … wirkt manchmal nach. Ein Gruß nach 17 Jahren.
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Oh what a ride!
Wir bekommen ja viele tolle Gästebucheinträge, aber dieser ist doch sehr ungewöhnlich.
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