Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Urologen helfen wir Ihnen, die optimale Behandlungsmethode zu finden

Eine erfolgreiche Therapie richtet sich nach Alter, Operationsrisiko, Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors und persönlichen Lebensumständen sowie eventuellen Begleiterkrankungen des Patienten. Diese Kriterien fließen in ein erstes Beratungsgespräch mit unseren Prostatakrebsspezialisten ein. Sie informieren vertrauensvoll und ausführlich über die verschiedenen, etablierten Therapiemethoden sowie ihre möglichen Vor- und Nachteile.

Bei der Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms stehen vier wissenschaftlich untersuchte Behandlungsstrategien zur Verfügung, die wir Ihnen im Detail vorstellen. 

  • Vollständige Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie) 
    •  durch eine offene Operation
    • durch eine minimal-invasive Operation (roboter-unterstützt; da Vinci®)
  • Strahlentherapie von außen über die Haut (perkutane Strahlentherapie)
  • Brachytherapie durch Dauer-Implantation (Seeds) Low Dosis Rate LDR oder temporäre Implantation High Dosis Rate HDR
  • Aktive Überwachung (Active Surveillance)

In der Martini-Klinik haben wir große Erfahrung in allen vier Therapieoptionen. Rund 100 Männer betreuen wir aktuell in der aktiven Überwachung. Ungefähr 200 Patienten pro Jahr wählen eine Strahlentherapie (perkutan oder implantant) und seit 2014 führen wir jährlich über 2.000 Prostatektomien durch. Mittlerweile sind es etwa 2500, davon knapp die Hälfte der Operationen roboterassistiert mit dem da Vinci-System.

Häufig gestellte Fragen

Ich habe ein bereits fortgeschrittenes Prostatakarzinom und bin auf eine medikamentöse Therapie angewiesen. Gibt es hierfür auch in der Martini-Klinik Beratungs- und Behandlungsangebote?

Ja. Wir bieten auch für das fortgeschrittene Prostatakarzinom Spezialsprechstunden an, die über aktuelle medikamentöse Behandlungen informieren. Über unsere Studienambulanz besteht auch die Möglichkeit an Studien teilzunehmen (Link zur Studienambulanz).