Kompetenz durch Wissenschaft

Forschung ist der Schlüssel zur Verbesserung von Diagnose und Therapie bei Tumorerkrankungen. Die Ärzte und Forscher der Martini-Klinik haben durch die langjährige und intensive Erforschung des Prostatakarzinoms herausragende Ergebnisse erzielt. Diese haben zum einen eine große Bedeutung für die Wissenschaft, wie zum Beispiel die Identifikation bestimmter genetischer Mechanismen der Tumorentstehung, zum anderen eine große Bedeutung für die Lebensqualität der Patienten, durch Verbesserungen der operativen Techniken. Nur durch auf lange Laufzeiten angelegte Studien und die fortwährende Analyse der Daten, können den Patienten bessere Heilungschancen ermöglicht werden.

Neben der Forschung an sich, spielt bei uns in der Martini-Klinik und in der Klinik und Poliklinik für Urologie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die Qualitätskontrolle der eigenen chirurgischen Leistung und das Befinden unserer Patienten, auch Jahre nach ihrem stationären Aufenthalt, eine zentrale Rolle. Seit mehr als 20 Jahren bauen wir mit den Daten-, Serum und Gewebebanken drei wichtige Eckpfeiler als Grundlage unserer wissenschaftlichen Arbeit zu Prostatakrebs auf und aus. Unser Ziel ist es, Heilungschancen auch weit fortgeschrittener Erkrankungen zu erhöhen oder gar der Entstehung von Prostatakrebs vorzubeugen.

Möglich macht das die wertvolle Unterstützung unserer Patienten und niedergelassener Kollegen. Ihnen danken wir herzlich für das Ausfüllen und Zurücksenden unserer wissenschaftlichen Fragebögen und die damit verbundene Offenheit und Ausdauer. So können wir künftigen Patienten gemeinsam innovative Diagnostik und Therapien anbieten und damit Lebensqualität und Heilungschancen verbessern.

Gradmesser für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

8. Dezember 2014 / dkfz.de

Gradmesser für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

Ein Protein könnte in Zukunft die Wahrscheinlichkeit für einen aggressiven Verlauf der Erkrankung anzeigen und so die Wahl der passenden Therapie unterstützen.