Hohe Sicherheit durch Routine, Superspezialisierung, überlegene Diagnostik

Mit mehr als 2.400 Eingriffen jährlich* gehören die Ärzte der Martini-Klinik weltweit zu den führenden Operateuren auf dem Gebiet des Prostatakrebses. Renommierte internationale Studien haben ergeben, dass, je mehr Prostatakrebs-Operationen der Arzt bereits vorgenommen hat, nicht nur Heilungschancen von Männern, denen die Vorsteherdrüse vollständig entfernt wurde, steigen sondern vor allem die Kontinenz- und Potenzerhaltung besser ist (Literatur des Monats 2007). Für den Patienten ist es also vorteilhaft, wenn der operierende Arzt bereits sehr viel Erfahrung im Bereich der Prostataentfernung sammeln konnte. Die Mitglieder der Faculty führen die Operation 200 bis 300 Mal im Jahr durch. Über die Jahre hat somit jeder einzelne der Faculty-Mitglieder diese Operation mehr als 1.000 Mal durchgeführt.

Durch die lebenslange Bindung der Operateure an unsere Klinik geht das bereits gesammelte Wissen und Können eines einzelnen Arztes nicht verloren (Das Faculty-System). Im Gegenteil: die Lernkurve eines jüngeren Arztes ist viel steiler, da er von der jahrelangen Erfahrung und akribischen Einarbeitung seiner Kollegen profitiert. So bleibt das Know-how der Superspezialisierung erhalten und wird, durch die strenge Kontrolle der medizinischen Leistung eines jeden Operateurs immer weiter ausgebaut.

Unsere Patienten profitieren zudem von einem weiteren Aspekt der Superspezialisierung. Jeder unserer leitenden Ärzte hat sich innerhalb des Fachgebiets Prostatakrebs weiter spezialisiert. So haben wir einen international annerkannten Experten in jedem der zahlreichen Teilgebiete: Diese reichen von dem fortgeschrittenen Prostatakarzinom mit seinen neuen Behandlungsmöglichkeiten über die neuen Entwicklungen der Bildgebung, die Genetik der Tumoren, die komplementären Medizin und Lifestyle-Beratung, bis hin zu der Verbesserung der funktionellen Ergebnisse. Im Tumorboard bieten wir zusammen mit weiteren Experten des UKE niedergelassenen Urologen die Möglichkeit,  diagnostische und therapeutische Fragestellungen zu ihren Prostatakrebs-Patienten zu besprechen.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine Ergebniskontrolle?

Ja, die Martini-Klinik gehört zu den wenigen operativ tätigen Kliniken, die nach einer Woche, nach drei Monaten und dann Jahr für Jahr die Ergebnisse bei den von ihnen operierten Patienten abfragen und innerhalb des jährlichen Abstands auswerten. Die Martini-Klinik beschäftigt vier Personen, um dies zu organisieren. Dies ist in dem Budget der meisten operativ tätigen Kliniken nicht enthalten. Ergebnisse im Hinblick auf die Heilungsraten, die Kontinenz und Potenz können Sie unter „Resultate“ auf der ersten Seite der Homepage anklicken. Diese Ergebnisse können jeden Patienten basierend auf eigenen Daten im Beratungsgespräch vermittelt werden.

Forschen > Wissen > Heilen

Ist die Martini-Klinik die einzige Klinik, die sich ausschließlich auf Prostatakrebsbehandlung spezialisiert hat?

In Europa ja, in den Vereinigten Staaten gibt es verschiedene Zentren, die eine solche Spezialisierung haben.

Die Martini-Klinik > Die etwas andere Klinik > Superspezialisierung

Ich habe ein bereits fortgeschrittenes Prostatakarzinom und bin auf eine medikamentöse Therapie angewiesen. Gibt es hierfür auch in der Martini-Klinik Beratungs- und Behandlungsangebote?

Ja. Wir bieten auch für das fortgeschrittene Prostatakarzinom Spezialsprechstunden an, die über aktuelle medikamentöse Behandlungen informieren. Über unsere Studienambulanz besteht auch die Möglichkeit an Studien teilzunehmen (Link zur Studienambulanz). 

Werden in der Martini-Klinik auch Studien mit neuen Medikamenten angeboten?

Ja. In der Martini-Klinik gibt es eine Studienambulanz, die neue, Erfolg versprechende Therapiekonzepte anbietet und die Anwendung unter optimalen Bedingungen überwacht. Dieses betrifft insbesondere medikamentöse Therapien, aber auch Studien im Bereich der Diagnostik. Über unsere Studienambulanz bzw. über die Homepage können Sie sich über die aktuellen Studien informieren.

Therapie > Studien

*Die Zahlen setzen sich aus Patienten der Martini-Klinik und Patienten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zusammen