Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.

  • Pressespiegel

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22. Juli 2020 / Georg L. aus Viersen

Liebes Team der Martini-Klinik!
Meine da-Vinci-OP ist nun schon fast 2 Monate zurückliegend und die zeitliche Distanz verdichtet die zurückliegenden Eindrücke. Bleibend ist die große Dankbarkeit dem gesamten Personal der Klinik gegenüber und seiner Liebe und Empathie für die ausgefeilten Prozesse rund um das Operationsgeschehen! In Coronazeiten seien hervorgehoben die Blumen der Geschäftsleitung bei der Aufnahme (Wo gibt es sowas?), denn es fehlt ja jeder Besuch, der sie bringen könnte. Bedanken möchte ich mich in besonderer Weise bei meinem Operateur Prof. Heinzer und seinen Kollegen sowie dem gesamten Anästhesie- und OP-Team. Mein Anästhesist OA Dr. Strawinsky stabilisierte mich sicher über 2 h Kopftieflage und einem Bauch voll Luft ohne jegliche Übelkeit, Auskühlen oder Flüssigkeitsüberladung. Ich erinnere gerne die beiden warmen und weichen OP-Decken im Vorbereitungsraum. Post-OP keine bedeutsamen Schmerzen, keinerlei Blutung im inneren oder äußeren Gewebe, insgesamt nur 130 ml Blutverlust bei einem solchen Eingriff in den Tiefen des kleinen Becken, wo andere Kliniken Blut transfundieren müssen. Eigenständige Mobilisation am OP-Tag, am 4. und 5. post OP Tag Spaziergang im Klinikpark, Katheterentfernung am 6. und Entlassung am Tag 7. Einen großen Teil der 500 km langen Heimfahrt konnte ich selbst steuern, da ich mich normal gefühlt habe. Im Hype der Begeisterung haben wir am Entlassungstag in Hamburg einen lang gehegten Wunsch realisiert und einen Flügel gekauft! Unter diesen guten Voraussetzungen habe ich mich dann in die häusliche Reha begeben. Hier habe ich dann doch das größere Ruhe- und Erholungsbedürfnis verspürt nach der großen urologischen OP mit ihrer erheblichen Diskrepanz zwischen den äußerlich nur sichtbaren kleinen Narben und dem Geschehen im kleinen Becken. Mein Kopf hat gelernt sich auf die nötige Geduld einzustellen für die Kompensation von Kontinenz und Potenz mit den möglichen Hilfsmitteln. Die Grundlagen für eine gute Rekonvaleszenz hierzu hat jedenfalls die OP gelegt. Bereits knapp 4 Wochen post OP ist der PSA bereits bei 0,1. Hierfür allen herzlichen Dank!
Und für alle betroffenen "Männer" frei nach A. de Saint-Exupery:
"Wenn Du Deine Diagnose Prostata-Karzinom hörst, lerne das Konzept der Martini-Klinik zu lieben"

 

21. Juli 2020 / Stephan K. aus Kehl am Rhein

Ich bin am 11. Mai 2020 in der Martini-Klinik am UKE in Hamburg angekommen. Ich wurde am 12. Mai 2020 an der Prostata operiert.
Mein Aufenthalt war bis zum 18. Mai 2020 stationär. Am 25. Mai wurde bei mir der Katheter gezogen.
Die Aufnahme in die Klinik geschah professionell. Das Fahrzeug kann auf dem klinikeigenen Parkplatz zu üblichen Gebühren pro Tag abgestellt werden und verbleiben.

Die Betreuung und die Organisation am Anreisetag war sehr angenehm. An der Rezeption (Prostatasprechstunde) werden Fragen, während des gesamten Aufenthalts aufgenommen und beeindruckend sofort bearbeitet oder zeitnah beantwortet.
Die Begrüßung durch die Ärzte gibt einem sofort das Gefühl hier willkommen zu sein.

Die ärztlichen Untersuchungen bei der Aufnahme sind professionell, darüber hinaus hören die Ärzte dem Patienten zu. Die Ärzte besitzen in der Martini-Klinik die Fähigkeit sich individuell in den Patienten hinein zu versetzen. Eine Eigenschaft, die nicht bei allen Medizinern eine Selbstverständlichkeit darstellt. Der Eindruck, dass sich hier die Ärzte ständig weiterbilden und auf dem neusten Stand befinden, hat mich in allen Gesprächen die ganze Zeit über begleitet.
Ab dem ersten Tage der Kontaktaufnahme mit der Martini-Klinik hat diese von den einzelnen Sekretariaten – auf besondere Weise möchte ich hier Frau Görgen hervorheben – über die Prostatasprechstunde, den Radiologen, bis zu den einzelnen Ärzten, hat diese Klinik brilliert.
Die Martini-Klinik wird von einem besonders emphatischen Geist und Charakter getragen. In der heutigen Zeit, eine Insel der Glückseligkeit auch – und das im Besonderen – wenn hier schwere Erkrankungen behandelt werden. Es wird sich in dieser Klinik wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben. Hier fühlt sich der Patient gut aufgehoben. Die ärztliche Versorgung ist erstklassig.

Mein Operateur Dr. Budäus hat mich am Vortag des Eingriffs genau auf die Operation vorbereitet. Er hat sich Zeit genommen, auf Fragen, Sorgen und Ängste wurde eingegangen. Nach der Operation konnte ich Herrn Dr. Budäus mit Fragen konfrontieren die alle mit ausreichend Zeit beantwortet wurden.

Nach der Entlassung am 18. Mai habe ich mir eine Unterkunft in Hamburg gesucht, da meine Absicht bestand hier den Katheter ziehen zu lassen und die Nachuntersuchungen vor Ort in der Klinik durchführen lassen wollte.
Bei der Findung einer Unterkunft erfuhr ich auch erstklassige Unterstützung durch das Sekretariat der Prostatasprechstunde.

Bei der Entlassung erhält der Patient eine Telefonnummer – bei der man auch durchkommt – über die vierundzwanzig Stunden jemand in der Martini-Klinik erreichbar ist. Ein Krankenhaus welches seinesgleichen sucht.

Die Patientenzimmer sind hell und gut und funktionell eingerichtet. Alles befindet sich hier auf einem besonderen Niveau.
Die Sauberkeit der Zimmer und der sanitären Anlagen ist vorbildlich.

Die Qualität der Verpflegung ist ausgezeichnet. Frühstück, Mittag- und Abendessen trägt den Charakter eines guten Hotels. Es gibt neben verschiedenen Sorten Fleisch auch immer Fisch, vegetarische Gerichte werden genauso serviert. Salate und Obst wird angeboten.

Resümierend zum Abschluss darf ich konstatieren: Die Martini-Klinik am UKE in Hamburg unter der Leitung von zur Zeit zwölf Chefärzten ist eine Klinik, die sehr vorbildlich organisiert und strukturiert arbeitet.
Der Patient steht hier in dieser Klinik im Vordergrund und dies ist tagtäglich zu bemerken. Die Fach- und die Sachkompetenz, gepaart mit der Sozialkompetenz um den Patienten wieder zu heilen, steht im Fokus und wird durch die Ärzte und die Krankenschwestern gelebt.
Es wird hier offensichtlich in allen Bereichen der Stellenbesetzung planmäßig vorgegangen. Es befinden sich ausschließlich Ärzte, Krankenschwestern und Personal im administrativen Bereich, die neben ihrer fachlichen Qualifikation auch über die charakterliche Eignung verfügen um in einer Klinik zu arbeiten.

Stephan K.
Juli 2020

 

21. Juli 2020 / Harald L. aus Essen

Sehr geehrter Herr Professor Huland,

genau heute vor zehn Jahren haben Sie mich vom Krebs befreit.
Ich feiere seitdem jedes Jahr einen zweiten Geburtstag! Schon drei Wochen nach dem Eingriff konnte ich wieder arbeiten und habe dies bis ich fast 70 war, weiter machen können.

Ich bin Ihnen sehr dankbar! Sie haben mir bisher schon viele Jahre meines Lebens und vielleicht auch noch viele Jahre in der Zukunft (hoffentlich) geschenkt. Ich gehe seitdem jedes Jahr zum postoperativen urologischen Checkup und konnte mich als Bestätigung für mein Gefühl gesund zu sein eines PSA-Wertes erfreuen, der nicht nachweisbar ist. Dass Sie mir Jahre meines Lebens geschenkt haben, macht mir auf tragische Weise das Schicksal eines guten Freundes klar, der etwa zeitgleich, bei gleicher Ausgangslage (Gleason Score 7) erkrankt war. Er hatte sich fatalerweise für eine Radiatio als Primärtherapie entschieden und ist nach 3jähriger Leidensstrecke 2013 verstorben!

In großer Dankbarkeit, hoffe ich dass es Ihnen gut geht und Sie bei guter Gesundheit Ihrem Beruf, gleichzeitig Ihrer Berufung verbunden bleiben können.

 

20. Juli 2020 / Gerd M. S. aus 31535 Neustadt am Rübenberge

Liebes Team der Martini-Klinik Hamburg,
Ihnen allen möchte ich meinen ausdrücklichen Dank für die Bemühungen um mein Wohlergehen aussprechen. Ich bin selbst als Oberarzt in einem großen Klinikum tätig und kenne die Arbeiten, die Schwestern und Pfleger, Assistenzärzte und Chefärzte durchführen müssen, um das Unmögliche für ihre Patienten möglich zu machen. Die Belastung bis an die physischen und psychischen Grenzen gehören zu unserem täglichen Einsatz.
Und gerade dieses Wissen um die tägliche Arbeit in einer großen Klinik zeigt mir, wie außerordentlich in der Martini-Klinik gearbeitet wird.
Die fachlich-medizinische Kompetenz erreicht höchstes Niveau. Dabei zeigt sich hier ein Alleinstellungsmerkmal durch die absolute Spezialisierung auf das Organ Prostata.
Die Zahlen der Eingriffe und daraus resultierendes fachliches Wissen der Chefärzte ist weltweit einmalig. Fachwissen, Forschung, Austausch mit Kollegen weltweit aber auch Übung machen hier die Meister.
Ein ausgewogenes Verhältnis von Patienten und Pflegepersonal schafft die Möglichkeit der individuellen Versorgung. Dies macht sich vom Betreten der Klinik bis zum Abschied täglich in vielen Kleinigkeiten sehr positiv bemerkbar.
Der Anschluss an das Universitätsklinikum Eppendorf ermöglicht das Vorhalten sämtlicher intensivmedizinischer Kapazitäten und deren Einsatz für die Patienten der Martini-Klinik, wenn es denn nötig ist.
Eine Rundum-Information des Patienten, dem das „Krebs-Patient-sein“ zumeist erst seit kurzer Zeit bekannt ist und der nicht weiß, in welche Richtung er nun gehen soll, schafft Vertrauen und Sicherheit. Die Information beginnt schon 14 Tage bis drei Wochen vor dem geplanten Eingriff mit Zusendung von gut durchdachtem und präsentiertem Informationsmaterial, das keine Fragen mehr offen lässt. Die Kombination mit medialer Information auf den Internetseiten der Klinik rundet diesen wichtigen Baustein für das Sicherheitsgefühl aller Patienten ab. Dies sollte Vorbild für die Patientenversorgung vieler unserer Kliniken sein.
Es war das Beste, was ich für mich und meine Gesundheit tun konnte, mich der Martini-Klinik anzuvertrauen.
Vielen Dank für Ihren Einsatz um meine Gesundheit.

 

13. Juli 2020 / Matthias V. aus Kronberg

Liebes Martini Klinik Team,

ein ganz herzliches Dankeschön für die hervorragende Betreuung! Jederzeit habe ich mich in der Klinik sowohl medizinisch als auch „menschlich“ sehr gut aufgehoben gefühlt und möchte mich bei ALLEN (!) MitarbeiterInnen (von den Putzkräften bis zum Operateur) des Klinikums dafür sehr herzlich bedanken! Allen künftigen Patienten möchte ich Mut machen und auch etwaige Ängste vor der Operation nehmen. Ich wurde am 29.6.2020 von Prof. Haese nach der da Vinci Methode operieren, die OP ist vollständig plangemäß verlaufen und ich konnte bereits am Tag 1 nach der OP erste Gehübungen auf dem Klinikflur vollziehen. Ein ganz besonderes Dank gilt Schwester Svetlana, die mir in den ersten Tagen besonders geholfen hat! Zu keiner Zeit hatte ich übrigens wirkliche Schmerzen, und nach bereits vier Tagen wurde der Katheter (ebenfalls schmerzfrei) entfernt. Auch bereits vor meinen nun anstehenden physiotherapeutischen Übungen habe ich (nahezu) keine Kontinenzprobleme. Eine besondere Erleichterung hat dann noch der mikrobiologische Befund vor einigen Tagen bewirkt, der eine vollständige Entfernung des Karzinoms dokumentierte.

Eine bessere Behandlung zur operativen Entfernung eines Prostatakarzinoms kann ich mir kaum vorstellen und möchte mich bei dem gesamten Martini Klinik Team sehr herzlich für die vorbildliche Betreuung bedanken!

MV (49 Jahre)

 

11. Juli 2020 / Jürgen S. aus Buchholz i.d.N.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Team der Martini-Klinik!

Am 23.06.2020 wurde ich in Ihrer Klinik auf Station 1 aufgenommen, um am 24.06. operiert zu werden. Ich hatte mich nach einer sehr kompetenten Beratung in den Vorgesprächen für die da-Vinci-Methode entschieden.
Die OP wurde von Herrn Professor Dr. Heinzer durchgeführt. Er hat durch seine Kompetenz dafür gesorgt, dass nicht nur das erhoffte OP-Ergebnis erreicht wurde, sondern dass ich bis heute nicht eine Minute über Schmerzen klagen musste. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch die Auswirkungen der OP-Methode auf die Schultermuskulatur, die bei mir doch für einige Bewegungseinschränkungen geführt hat. Aber auch das geht vorbei!
Zu der schnellen Genesung (ich wurde am 6. Tag nach der OP ohne Katheter entlassen) hat natürlich das gesamte Team seinen Beitrag geleistet. Angefangen von den Reinigungskräften über die Verpflegung bis hin zu den überaus kompetenten und freundlichen Pflegekräften haben alle einen ausgesprochen guten Job gemacht. Die Freundlichkeit und die verbindliche Art, wie mit Ihren "Gästen" umgegangen wird, sorgte bei mir für für das Gefühl, mit der Martini-Klinik genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Vielen Dank an Alle!

 

09. Juli 2020 / Helmut H. aus Halstenbek

Ich bin am 04.05. nach einer ausführlichen Beratung mit meinem Urologen und anschließend mit Prof. Graefen von Prof. Haese mit der da Vinci-Methode operiert worden.

Vorweg möchte ich sagen, dass ich außerordentlich zufrieden mit den gesamten Abläufen, der Behandlungen und der Betreuung bin. Ich würde jedem in ähnlicher Situation die Martini-Klinik empfehlen. Vor allen Dingen hatte ich nach dem Ziehen des Katheters von Anfang an keine Probleme mit Inkontinenz. Dieses ist nach Aussage meines Urologen außergewöhnlich.

Auf weitere Details möchte ich hier auch nicht eingehen, nur soviel, ich bin dem kompletten Team äußerst dankbar.

Eine kleine düstere Wolke hat sich dann doch später gebildet. Mir war grundsätzlich klar, dass die besondere OP-Methode einen gesonderten Betrag von Euro 1995 auf meine Rechnung nach sich ziehen würden. Ich habe das ja auch mit meiner Unterschrift anerkannt. Es gab für mich auch keine Zweifel, den Betrag zu übernehmen. Auch war mir bekannt, dass meine private KV nichts erstatten würde. Enttäuschung machte sich allerdings bei mir breit, als ich nach Gesprächen mit Betroffenen, Informationen im Internet und einer Info meiner Krankenkasse erfuhr, das die Martini-Klinik scheinbar die einzige Klinik in Deutschland ist, die diese gesonderten Kosten verlangt. Gut, es ist wie es ist, ich bin trotzdem zufrieden, hätte jedoch gerne gewusst wie sich dieser Sachverhalt erklärt.
Mit freundlichen Grüßen
Ein glücklicher Patient

Kommentar:

Sehr geehrter Herr H.,
herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung und netten Worte. Wir freuen uns, dass Sie sich gut behandelt und aufgehoben gefühlt haben. Da die Behandlungsqualität in den beiden Operationsmethoden (offen und roboterassistiert) bei einem erfahrenen Operateur gleich gut ist, bezahlen die Krankenversicherungen nur die wirtschaftlichere Methode.
Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können wir gern noch einmal telefonieren.

Herzliche Grüße aus der Martini-Klinik
Katrin Zacharias

 

06. Juli 2020 / Farhang M. aus Hamburg

Ich bin glücklich über meine Entscheidung, mich in der Martini-Klinik operieren zu lassen.
Ein Team von Fachleuten, von der Aufnahme bis zur Entlassung, von der Vorsorge bis zur Nachsorge, von der Verwaltung bis zur Pflege. Sie wissen, was sie tun. Jeder Handgriff sitzt.
Ich führe jetzt ein beschwerdefreies Leben, von Inkontinenz keine Spur, trage keine Vorlagen, kann stundenlang spazierengehen, Beckenbodengymnastik machen. Alles Dank der Miniaturarbeit des Herrn Prof. Haese. Ich erinnere mich noch, wie er mir sagte: "gehen Sie spazieren, das Wetter ist gut, genießen Sie es". Hier nochmals Danke, Herr Prof. Haese! Sie haben mir in meiner Hoffnungslosigkeit ein Leben mit Qualität geschenkt.
Ich wurde am 23. April 2020 aufgenommen und nach der Voruntersuchung in die Station 4 gebracht, wo das Personal alle meine Wünsche von der Lippe abgelesen und erfüllt haben. Mir wurde alles freundlich erklärt und ich wurde rundum die Uhr mit einem Lächeln gepflegt und betreut. Ich fühlte mich wie in einem 5-Sterne Hotel.
Am 24. April wurde ich operiert, am 29. April wurde der Katheter entfernt und am Tag danach wurde ich freundlich entlassen. Übrigens tut der Katheter nicht weh!
Die Martini-Klinik hat dafür gesorgt, dass ich in die Reha komme. Der Sozialdienst hat alles geregelt. Sie haben die Reha kontaktiert und mir einen Platz gebucht. Zwei Wochen nach der Entlassung wurde in St.-Peter-Ording im Hamm Klinikum aufgenommen und nach demselben Standard der Martini-Klinik 3 Wochen lang gepflegt und betreut.
Wäre die Martini-Klinik ein Hotel und keine medizinische Institution, würde ich sagen: Ich komme wieder!
Danke!



 

01. Juli 2020 / Lera M. aus Hamburg

Ich bin mit der Klinik sehr zufrieden. Vielen Dank

 

01. Juni 2020 / Ulrich D. aus Köln

Warum schreibe ich diesen Eintrag? Zum einen, um ein herzliches "Danke" zu sagen an das ganze Team auf Station 3, welches mich in der Martini-Klinik betreut hat, zum anderen, um allen Leidensgenossen Mut zu machen. Haben Sie keine Angst vor der Operation und den Tagen danach. Ob das Thema "Prostatakrebs" damit aber endgültig als erledigt angesehen werden kann, diese Frage kann Ihnen kein Arzt der Welt beantworten, sondern lässt sich allenfalls mit Wahrscheinlichkeiten abschätzen, das heißt im alltagstauglichen Klartext: Abwarten!

Meine Ausgangssituation:
Biopsieergebnis vom 16.12.2019: Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 5%), Tumorstatus T2b, letzter PSA vor OP 4,46 Alter 67, keine Nebenerkrankungen, keine Dauer-Medikamente. Gerade deshalb war die Karzinom-Diagnose für mich so einschneidend - fühlte ich mich doch "fit für 100".
Einschneidend auch deshalb, weil nach umfangreicher Einarbeitung in das eher deprimierende Thema auf der Basis seriöser Quellen (Deutsche Krebshilfe, Deutsches Krebsforschungszentrum; Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe, Fachveröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt, Deutsche Gesellschaft für Urologie, usw.) eine Sicherheit auf Heilung durch kein Behandlungsverfahren gegeben werden kann, selbst unter günstigsten Voraussetzungen nicht. Wer letztendlich zu den Glücklicheren, wirklich "Geheilten" zählt, ist kaum beeinflussbar. Alle Aussagen bezüglich des Rezidivrisikos bemühen statistische Wahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit der patientenspezifischen Ausgangssituation und der individuell zu entscheidenden Behandlungsform.

Zur Prostatektomie wählte ich die Martini-Klinik aus den gleichen Gründen wie vermutlich alle, die hier ihre Einträge hinterlassen haben. Diese Klinik hat zwischenzeitlich eine derartige Routine und Professionalität bei dieser urologisch schwierigen Operation erreicht, die weltweit ihresgleichen sucht.
Aufnahme in der Martini Klinik 3. März 2020; Ablauf perfekt, das Personal kompetent, nett, freundlich, zuvorkommend, bemüht, die Angst zu nehmen. Bestnote in allen Bereichen!
Operation 4. März 2020 durch Prof. Heinzer mittels Da Vinci-Methode, Katheterentfernung 9. März 2020, Entlassung 10. März 2020.
Pathologischer Endbefund Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 10%), Tumorstatus pT3a, R0, V0, L0

Bewertung:
Resümierend lässt sich für mich festhalten: Die OP ist sicherlich ein komplexer, schwieriger Eingriff für Patienten und auch für den Operateur, auch wenn so mancher Eintrag hier im Gästebuch in der ersten Euphorie einen Fast-Wellnessaufenthalt vermuten lassen könnte. Aber wenn "Mann" sich entschlossen hat, den Weg der Radikaloperation zu gehen, dann lässt er sich mit der Martini-Klinik an der Seite sehr gut und unbesorgt gehen. Man kann nur froh und dankbar sein, dass es derart absolute Spezialisten gibt, die solche Operationen in höchstmöglicher Vollendung professionell durchführen können. Diese Professionalität gründet sich ein Stück weit sicherlich auch in der standardisierten Abwicklung qua Masse. Aber das ist gut so und beeinträchtigt die individuelle Betreuung in keiner Weise. Ich hatte während meines gesamten Aufenthaltes nie den Eindruck, nur "ein Fall" unter vielen zu sein.
Für mich war die Martini-Klinik ein hoffnungsgebender Leuchtturm inmitten der Diagnose Krebs. Nochmals danke an alle, die sich um mich so mitfühlend und freundlich bemüht haben. Mein herzlicher Dank gilt Prof. Heinzer, meinem Operateur, und gleichermaßen den Mitarbeiterinnen auf Station 3, dort war ich bestens aufgehoben. Habe sehr selten so viele sympatische Menschen auf einmal getroffen. Ihnen allen sage ich auch auf diesem Wege nochmals: Leben Sie wohl!

Ich habe mir mit dieser Bewertung auch bewusst etwas Zeit gelassen, um den Überschwang der Gefühle angesichts der so reibungslos verlaufenden Operation zu minimieren. Heute ca. 3 Monate nach der OP sind meine OP-Narben kaum noch zu sehen. Die Kontinenz lässt trotz Beckenbodentraining zwar noch etwas zu wünschen übrig, hat sich aber deutlich verbessert. Und auch der letzte Rest wird nur noch eine Frage der Zeit sein. PSA nach 3 Monaten 0,01.

Persönliche Empfehlung:
Für eine Biopsie zur Alta-Klinik, Bielefeld, wegen des transglutealen Zugangs (bitte nachlesen auf der entsprechenden Internetseite der Klinik! Mir ist keine weitere Einrichtung in Deutschland bekannt, die dieses Verfahren wählt). Schmerzfreie und nahezu risikofreie Untersuchung, höchste Treffergenauigkeit mittels MRT-Unterstützung (also kein rektales Stochern im Nebel wie bei herkömmlichen Stanzbiopsien); sehr kompetente Ärzte.
Im Vorfeld der Operation Beckenbodengymnastik machen; welcher Mann realisiert schon vorher spürbar, wo sein Schließmuskel sitzt. Das Teil hat zu funktionieren, aber wie wo was, wenn man ihn gezielt trainieren muss? Herzkreislauftraining 3 mal wöchentlich, entsprechend den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft