Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


Anzeige: 41 - 50 von 874.
 

05. Mai 2020 / Gerhard B. aus Hamburg

„Die Martini-Klinik“ ein „Silicon Valley“ gegen den Prostatakrebs.
Meine Begeisterung über meine erfolgreiche roboterassistierte Prostataentfernung habe ich bereits in einem Kommentar ausgedrückt. Bei der Auswahl der für mich besten Klinik, waren die vielen Kommentare mit ausführlicher Beschreibung des erfolgreichen Ablaufes eine wertvolle Hilfe. Ich habe mich nun gefragt, warum gibt es so viele positive Rückmeldungen und warum können „die“ es einfach so gut? Eine einfache, aber zutreffende, Antwort könnte man im leicht abgewandelten Text eines Liedes von Friedrich Hollaender, einst gesungen von Marlene Diedrich, finden: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf (Liebe) den Kampf gegen den Prostatakrebs eingestellt, denn das ist meine Welt. Denn das ist meine Welt.“ Eine solche berufliche Entscheidung ist nicht immer eine einfache Entscheidung. Bindet Sie doch einen u. U. sein ganzes Berufsleben an diese eine, wenn auch sehr wichtige, Aufgabe. Nutznießer einer solchen Entscheidung sind wir, die betroffenen Patienten. Zu der Bindung an diese Aufgabe gehört in der Martini-Klinik die Forschung, als ein untrennbarer Bestandteil des Arbeitsumfeldes dazu. Neben neuen Operationstechniken wurden und werden neue Therapien entwickelt. Bestehende und bewährte OP-Techniken werden verfeinert und optimiert. Durch die gute internationale Vernetzung der Forscher und Ärzte werden Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen auch auf internationaler Ebene geteilt und finden dort hohe Anerkennung.
Auch wenn das rote Backsteingebäude, äußerlich kaum eine Verbindung zu Silicon Valley zulässt. Aber gibt es da wirklich keine Gemeinsamkeiten? Da wie dort wird Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Da wie dort wird Neues erfunden und entwickelt, welches den Menschen hilft und weiter bringt. Da wie dort arbeiten hoch motivierte Menschen, denen ihre Arbeit Spaß macht und der sie sich verschrieben haben.
Gut, am Wetter und an der physischen Größe muss die Martini-Klinik noch ein wenig arbeiten. Aber das ändert nichts an meiner Meinung: „Für mich ist die Martini-Klinik ein „Silicon Valley“ der Prostatakrebsforschung und Behandlung.“

 

05. Mai 2020 / Gerhard B. aus Hamburg

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Steuber,
am 20.04.2020 haben Sie bei mir eine da Vinci roboterassistierte Prostatektomie vorgenommen. Ich möchte Sie heute, knapp zwei Wochen später, über meinen Zustand informieren und vor allem auch meinen Dank aussprechen.
ln Vorbereitung auf meinen OP-Termin gab es, wie in der Martini-Klinik üblich, mehrere sehr ausführliche Vorgespräche. Bei einem dieser Gespräche kamen Sie hinzu und erklärten mir auf meine Frage nach dem Erhalt der Kontinenz, dass bei einer vorherigen TUR-P der Erhalt der Kontinenz natürlich auch erreicht wird bzw. kann. Es kann allerdings unter Umständen etwas länger dauern.
Am 24.04.2020 wurde ich mit Katheter entlassen und hatte keinerlei Probleme. So war z. B. die Körperhygiene (Duschen) ohne jede fremde Hilfe jederzeit möglich.
Mit großer Erleichterung nahm ich am 28.04.2020 von der Pathologie die Nachricht entgegen, dass der Krebs restlos entfernt werden konnte.
Als mir am 30.04.2020 in der Prostatakrebs-Sprechstunde der Katheter entfernt wurde, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Wie „läuft's? Könnte man kurz sagen.
Was soll ich sagen? Schwester Heike nahm sich des „Schlauches" an, es macht kurz „flutsch" und da lag ich nun, abgenabelt vom Urinbeutel. Immer noch vom Gedanken geplagt was passiert nun? Ich trank circa einen Liter Flüssigkeit und wartete darauf, dass das, was hineinkam, auch wieder herauskommt.
Herr Professor Dr. Steuber, es kam natürlich heraus, aber voll unter meiner Kontrolle! Ich fuhr mit dem Auto nach Hause und hatte nach Erreichen aufgrund der getrunkenen Menge durchaus das Bedürfnis nach einer Toilette. Aber es war so wie immer, ich hatte keinerlei Probleme den Harn zu halten und bis nach Hause zu kommen. Dort angekommen, ging es ohne Hektik auf die die Toilette. Nicht ein Tröpfchen war danebengegangen bzw. in der Vorlage gelandet!
Entschuldigen Sie bitte, wenn ich in meiner Begeisterung, das für mich Unglaubliche in so viele Sätze gepackt habe. Aber ein profanes „ich bin völlig trocken" würde meiner Begeisterung einfach nicht gerecht werden.
Aus reiner Vorsicht und weil mein Kopf, gefüllt mit zahlreichen Recherchen aus dem Internet, nicht akzeptieren wollte, dass das, was nicht wahr sein kann, wahr ist, habe ich von Donnerstag bis Sonntag früh eine Vorlage getragen. Aber ich „muss" es mit Freude akzeptieren weder Husten, schnelles Aufstehen z.B. nach dem Schnürsenkel binden noch irgendeine andere Aktion bringen den Schließmuskel aus der Ruhe! Ich weiß, dass für dieses Ergebnis die Erfahrung und Geschicklichkeit des operierenden Arztes eine entscheidende Rolle spielt. Deshalb gilt mein besonderer Dank, Ihnen Herr Professor Dr. Steuber.
In der Reihenfolge: 1. Komplette Entfernung des Krebses, 2. Erhalt der Kontinenz, 3. Erhalt der Sexualfunktion wurden zwei der drei Punkte erfolgreich ,,abgearbeitet". Ich bin 100 % sicher, bald gehört auch Punkt 3 dazu.

Herr Professor Dr. Steuber, was wäre ein großartiger Dirigent ohne sein Orchester, was wäre ein Formel 1 Pilot ohne sein Team?
Ich weiß, dass Ihnen bei jeder Operation ein großartiges Team zur Seite steht. Ein Team, auf welches Sie sich jederzeit verlassen können. Da wird es kaum Worte benötigen, um die Instrumente zu wechseln. Die Anästhesistin bzw. der Anästhesist überwacht die Vitalfunktionen und muss ggf. blitzschnell eingreifen, um unter Umständen das Leben des Patienten zu retten.
Sicherlich habe ich aus Unkenntnis noch den einen oder anderen vergessen. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Selbstverständlich gehören zur Martini-Klinik noch viele, viele andere fleißige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Allen möchte ich sagen, bleiben Sie weiterhin so engagiert, gut gelaunt und hoch motiviert. Viele Männer und deren Familien, werden die Martini-Klinik nie vergessen. Und sicherlich wird dem einen oder anderen „Ehemaligen" vielleicht zu Weihnachten in den Sinn kommen, "was wäre wenn?"

Mit herzlichen Grüßen Familie B.

 

03. Mai 2020 / Eberhard K. aus Norderstedt

Dies soll keine negative Bewertung der Martini-Klinik sein, trotzdem möchte ich meinen Fall kurz kundtun, da ich wohl einer der wenigen Fälle war, bei dem es nicht so gut gelaufen war.
23.02.2020 17.00 Uhr Aufnahme Martini-Klinik
24.02. Offene Prostatektomie und Lymphdrainage rechts
29.02. Entlassung aller meiner OP-Kollegen
01.03. 2. Lymphdrainage links - Lymphozelenbildung
02.03. 1. Zystogramm-Harnröhrennaht sowas von undicht
16.03. 2. Zystogramm-Harnröhrennaht immer noch nicht dicht, aber Drainage weg und Entlassung nach Hause.
19.03. Erneute Aufnahme Martini-Klinik-Lymphozelen Fensterrung
23.03. Katheter ziehen nach nunmehr 4 Wochen und Entlassung
30.03. Termin beim Urologen: Bakterien im Urin - wegen Katheter-Antibiotikum
04.04. Beginn Nesselsucht: Urologe sagt kommt vom Antibiotikum, Hautarzt sagt kommt von Thrombosespritzen
05.04. Spritzen abgesetzt
Jetzt nach über zwei Monaten stellt sich Besserung ein und ich denke wieder positiv.

Trotzdem möchte ich dem Team der Martini-Klinik danken, allen voran den Pflegerinnen und Pflegern, den Servicekräften und den netten Frauen vom Reinigungsteam. Von den Ärzten hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht auch von meinem Operateur, der mir manchmal wie auf der Flucht vorkam.
Trotz allem weiter so es war OK, auch den Besten kann mal ein Fehler passieren.

 

29. April 2020 / Michael K. aus 88512 Mengen

Auf Grund von mehreren Empfehlungen aus meinem privaten Umfeld habe ich mich am 15. April 2020 von Herrn Professor Salomon in der Martini-Klinik operieren lassen. Es wurde eine radikale Entfernung der Prostata mittels der Da Vinci-Methode durchgeführt. Der Verlauf war komplikationsfrei und ich konnte mit Katheter am 21. April entlassen werden. Trotz der weiten Entfernung war eine Fahrt mit der Bahn absolut kein Problem. Der Katheter wurde gestern entfernt und ich bin überrascht, wie wenig unkontrolliert Urin abgeht. Ich denke, dass in kurzer Zeit eine gute Funktion eintreten wird.

Die Betreuung und Versorgung in der Klinik war vorbildlich. Herr Professor Salomon hat sich sehr fürsorglich um mich gekümmert und ich möchte ihm auch auf diesem Weg nochmals ganz herzlich danken. Alle Mitarbeiter auf der Station haben einen tollen Job gemacht, obwohl manchmal der viele Personenwechsel etwas gewöhnungsbedürftig war. Ich habe einfühlsame Menschen kennen gelernt, die mehr geleistet haben, als nur ihre Arbeit durchzuführen.

Insgesamt möchte ich allen Suchenden sagen, dass sie mit der Wahl der Martini-Klinik eine richtige Entscheidung treffen würden.

Aus persönlichen Gründen möchte ich noch für alle nicht operierten Männern eines mit auf den Weg geben. Die nicht in der Martini-Klinik vorgenommene Voruntersuchungen mit MRT und anschlließender Biopsie hatten einen kleinen begrenzten Tumor ergeben. Und mit anschließendem histologischen Befund wurde das Ganze als Gleason 3+3 eingestuft. Der postoperative Befund wich hiervon deutlich ab. So ist es immer ratsam sich jeweils Zweitmeinungen einzuholen.

Mit herzlichen Grüßen nach Hamburg
Dr. Michael K.
Arzt für Chirurgie

 

24. April 2020 / Jörg D. aus Bornheim bei Köln

Liebes Martini-Team, lieber Dr. Maurer,
herzlichen Dank für die erfolgreiche, nerverhaltende, radikale Prostatektomie da Vinci, die bei mir am letzen Freitag, 17.4.20 durchgeführt wurde. Heute (24.4.) erhielt ich den erfreulichen Anruf von Dr. Maurer persönlich, mit der Mitteilung, dass meine entnommenen Lymphen sowie die Außenränder der entnommenen Prostata krebsfrei waren. Keine Chemo/Bestrahlung! :):):)

Mein besonderer Dank geht an meinen Operateur Dr. Maurer und sein OP-Team für die erfolgreiche OP. Ebenfalls hervorheben möchte ich das gesamte Pflege- und Service-Team der Station 4, welches sich von Anfang bis Entlassung (Koffer bis ans Auto gebracht) so fürsorglich, emphatisch, mega freundlich (die nehmen bestimmt ein Pillchen ein) um mich und meinen Zimmernachbarn gekümmert haben. Nichts war zu viel, man bekam Rat und Unterstützung so viel wie man benötigte. Einfach perfekt, professionell, genial und unbeschreiblich wohltuend. Solch eine ärztliche und pflegerische Betreuung habe ich bisher noch nie erlebt.

Im übrigen war ich vom ersten Tag an bis heute schmerzfrei. Natürlich springt man am ersten Tag nicht aus dem Bett, aber den Umständen entsprechend habe ich mich von Tag zu Tag erholt. 2 Tage Blähbauch, 2 Tage leichtes Ziehen in den Schultern, die Narben trocken, ohne Pflaster und schmerzfrei. Nach einer Woche haben sich die Blutergüsse so gut wie aufgelöst. Aktuell habe ich nur Probleme mit Wasserablagerungen im Unterkörper und dem Genitalbereich, was unangenehm, aber auszuhalten ist. Ich nehme bis zum Katheter-Zug noch 3x täglich Schmerzmittel und will es dann ausschleichen lassen.

Aufgrund von Corona wurde mir freigestellt, 3 Tage nach der OP die Klinik zu verlassen. Ich bin noch einen Tag länger geblieben und konnte dann mit Katheter entlassen werden. Den werde ich kommenden Dienstag, nach 11 Tagen gezogen bekommen. Somit kann ich zur Kontinenz noch nichts sagen. Da aber unter der OP der Blasen-Schließmuskel unversehrt geblieben ist, bin ich sehr optimistisch. Was die Potenz anbelangt, bin ich ebenfalls optimistisch, .... es regt sich schon was :) .... werde bei Zeiten gerne berichten.

Die Nachricht über den Prostatakrebs hat mich im Februar ereilt. Leider musste ich 10 lange Wochen auf die OP warten und dass in der unwägbaren Corona-Zeit. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann nur jeden ermutigen, sich für die Martini-Klinik zu entscheiden. Besser geht nicht!

Lieben, lieben Dank!
Randvoll glücklich sehe ich in die Zukunft.
Jörg, 56 Jahre


 

20. April 2020 / Michael K. aus Lkr. Havelland

Meine OP (offene OP) fand am 26.03.2020 unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise statt. Besuch in der Klinik war nicht gestattet, alle MitarbeiterInnen mussten mit Gesichtsmasken arbeiten. Dennoch kann ich den vielen positiven Kommentaren im Gästebuch nur uneingeschränkt beipflichten. Bereits nach vier Tagen wurde ich mit Katheter entlassen, der dann 11 Tage nach der OP bei meinem Urologen entfernt wurde. Kontinenz war von Anfang an vorhanden - große Erleichterung!

In der Martini-Klinik wird nach einem klaren Konzept gearbeitet, bei dem der Patient und das bestmögliche Ergebnis im Mittelpunkt stehen. Alle Beschäftigten arbeiten mit hoher Professionalität, Engagement, Empathie und offenkundig mit Liebe zum Beruf.

Mein Dank gilt allen, die zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen haben:

- Herrn Professor Salomon und dem gesamten OP-Team für die gute Aufklärung und die erstklassige Arbeit. Noch während ich im Aufwachraum lag, wurde meine Frau von Prof. Salomon über den erfolgreichen Verlauf informiert. Nach drei Wochen hat er sich außerdem bei mir nach meinem Befinden erkundigt und das histologische Ergebnis mit mir erörtert.

- dem gesamten Pflegeteam für die geduldige und liebevolle Betreuung - einfach großartig!

- dem Service- und Reinigungspersonal, was ebenfalls stets gut gelaunt und hilfsbereit unterwegs war.

- den Damen im Empfang und Büro für die reibungslose Organisation und die angenehme Kommunikation. Nervige Musikwarteschleifen gibt es hier nicht, bei Verhinderung wird man zuverlässig zurückgerufen.

Sehr hilfreich waren auch die guten Informationen auf der Webseite dem ausgehändigten Infomaterial.

Kleiner Hinweis am Rande: Beim Ambiente des Krankenzimmers (Stat. 5) ist noch Luft nach oben.

Bitte machen Sie weiter so!

 

15. April 2020 / Gerwin K. aus Neumünster

Hello World, 15/04/20
Als leicht paranoider IT System-Admin traue ich den Einträgen in Gästebüchern eigentlich nicht. Doch es ist schön durch eigene Erfahrung eines besseren belehrt zu werden!
Ab dem 06/04/20 startete mein Leben ohne Prostata, und ich sehe der Zukunft entspannt entgegen.
Ich möchte meinen tief empfundenen Dank allen, wirklich ALLEN die daran mitgewirkt haben übermitteln.
"Keine Klinik ist schlecht, aber etwas besseres als die Martini-Klinik, dürfte schwer zu finden sein."
Ihr Lieben bleibt mir gesund und nochmals Danke.
Gerwin K.

 

14. April 2020 / Stefan B. aus Bodensee

Am 20.08.2019 wurde ich von Herrn Dr. Uwe Michl operiert, nachdem bei mir ein Gleason Score 4+4 und ein PSA-Wert von 11,7 Ende Juni 2019 diagnostiziert wurde. Die offene OP verlief sehr gut, dabei wurde die Prostata komplett entfernt. Nach wenigen Tagen wurde ich mit einem Katheter entlassen. Dieser wurde kurze Zeit später von meinem Urologen entfernt. Nach anschließender AHB war ich bei sehr guter Kontinenz und musste lediglich in der ersten Zeit zur Sicherheit tagsüber eine Einlage tragen. Heute trage ich diese nur noch bei bestimmten Anlässen zur Sicherheit.

Bedanken möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei meinem Operateur Herrn Dr. Michl und seinem Team für die hervorragend verlaufende OP, sowie bei dem Pflegepersonal.
Die Freundlichkeit, Empathie und Professionalität der Menschen in der Martini-Klinik ist sehr beeindruckend. Dies habe ich auch mehrmals bei meinem Hausarzt und bei meinem Urologen zum Ausdruck gebracht.

Herr Dr. Michl hat mich nach weiteren Ergebnissen bei der Uni Tübingen und auch bei der anschließenden Therapieentscheidung zusammen mit der Strahlentherapieabteilung des Krankenhauses in Ravensburg und meinem Urologen beraten und unterstützt. Die momentan durchgeführte Hormonbehandlung ist sehr zielführend. Der aktuelle iPSA-Wert ist 0,03.

Für diese ausgezeichnete Betreuung, auch nach dem Klinikaufenthalt, gilt mein herzlichster Dank.

 

13. April 2020 / Hartmut P. aus München

Am 5.2. hatte ich das Glück in einen freigewordenen Termin zur Vorbesprechung beim Klinikgründer Prof. Hartwig Huland zu rutschen. Tage zuvor war das Biopsie-Ergebnis mit Gleason 7a und 7b festgestellt worden. So ernüchternd der Wert war, so sehr erleichterte er die Entscheidung über die Operation. Wo ich bis Gleason 6 noch unschlüssig über mögliche Therapiealternativen recherchiert hatte und hätte, war die Entscheidung jetzt einfach.

Ich hatte mich für die da Vinci-Methode entschieden. Unwohlsein bereitete mir nur die lange Wartezeit bis zum 25.3., meinem Operationstermin. Würden mitten in der Coronakrise mein Operateur Dr. Uwe Michl und ich von Krankheitssymptomen verschont bleiben und würde die Operation überhaupt noch zugelassen werden.

Am Aufnahmetag saßen wir sechs Männer schweigsam und verunsichert im Aufnahmebereich und wurden nacheinander für verschiedene Untersuchungen abgeholt. Die Runde entspannte sich durch das Gespräch mit einem kürzlich Operierten, das uns allen sichtlich Zuversicht gab. Leichte Verunsicherung machte sich bei mir breit, als der Vorschlag kam, an einer Studie teilzunehmen und den Computer würfeln zu lassen, ob meine Lymphknoten entfernt werden oder nicht. Nach Klärung weiterer Fragen entschied ich mich, mein Schicksal in die Hände des Zufallsalgorithmus zu legen.

Alles lief sehr professionell, entspannt und sorgfältig organisiert ab und ich lernte zum Ende des Tages meinen Operateur Dr. Michl kennen, Typ alter Hase mit viel Erfahrung.

Nach dem Aufwachen aus der Narkose, begann gefühlt ein neuer Lebensabschnitt. Der Katheder verlangte permanente Beachtung, um nicht irgendwo hängen zu bleiben und Bewegungen wurden in den Slow-Motion-Drive versetzt. Der Computer hatte für die Entfernung der Lymphknoten votiert, also hatte ich mit einem gewissen Lymphstau zu kämpfen, da die Lymphe nicht wusste wohin.

Als jemand, der 42 Jahre nach Entnahme der Mandeln kein Krankenhaus mehr aufsuchen musste, ziehe ich an dieser Stelle demütig und dankbar den Hut vor der Organisation, die hier aufgebaut wurde. Ich wünsche jedem in vergleichbarer Situation so empathisch und professionell betreut und gepflegt zu werden. Hier kann ich den anderen Eintragungen kaum etwas Neues hinzufügen. Jeder Griff scheint tausendfach erprobt und durch x Studien abgesichert. Mein Dank an das gesamte Pflegeteam, insbesondere der für mich zuständigen Schwester Julia, die immer Zeit für einen Plausch hatte und dem Serviceteam, das mit großem Engagement die Essenswünsche erfüllte.

4 Tage nach OP wurde ich mit Katheder entlassen. Am 7.4.20 wurde der Katheder in München vom Urologen gezogen und seitdem geht es auch mit der Lymphe aufwärts. Von Stunde null an keinerlei Probleme mit der Kontinenz bei Lachen, Niesen etc. Vielleicht half, dass ich nicht ganz unsportlich bin/war und 2 Wochen vor OP mit Beckenbodentraining begonnen habe. Zuallererst sehe ich dafür aber meinen Operateur Dr Michl verantwortlich. Vielen Dank für den Superjob!

Ich trete hiermit dem Fan-Club der Martini-Klinik bei.
Liebe Grüße

 

09. April 2020 / Jerzy Andrzej G. aus Hamburg

Am 30.03.2020 operiert worden (da Vinci).
Ich möchte mich bei Herrn Prof. Th. Steuber und seinem OP-Team für die neue Chance, die ich bekommen habe, herzlich bedanken.
Was soll ich noch über das Martini Klinik-Team sagen: Ihr sei einfach absolute Spitze.
Aber mir wäre es lieber nie mehr Ihre Klinik als Patient besuchen zu müssen. "wink"