Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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27. August 2018 / Friedhelm G. aus Mönchengladbach

Längere Zeit hatte ich bei den turnusmäßigen Arztbesuchen die Bestimmung des PSA-Wertes ignoriert. Im Februar wurde er bestimmt und lag knapp unter 10. Da klingelten die Alarmglocken. Nachdem der Wert beim Urologen bestätigt wurde, kam ich um eine Biopsie nicht herum. Der Gleason-Score war 3+4 und in 6 von 15 Stanzproben befanden sich Krebszellen.
Der Rat meines Urologen war, dass ich mich in meinem Alter von 67 Jahren operieren lassen solle. Er sagte mir, dass in meinem Fall die Operation, durchgeführt von einem sehr guten Operateur, sehr hohe Erfolgschancen bieten würde, danach ein ganz normales Leben weiterzuführen. Nach meinem ersten Schock haben wir dann gemeinsam überlegt, wo die Operation stattfinden solle. Durch die Erfahrungen und Kenntnisse des Urologen kamen wir auf die Martini-Klinik. Ich habe mich dann sehr intensiv mit dieser Klinik beschäftigt und aufmerksam auch die Gästebewertungen gelesen, die durchweg alle sehr positiv sind.
Damit war die Entscheidung gefallen und mit der Klinik für Mitte Mai das Beratungsgespräch mit Prof. Heinzer vereinbart. Der Empfang von Frau Pasch war schon sehr freundlich und das Gespräch mit Prof. Heinzer ließ keine Fragen offen. Auch wurde ich in keiner Weise gedrängt, das teurere da Vinci-System zu nehmen. Ich wollte, auch auf Empfehlung meiner Ärzte zu Hause, die radikale Prostata-Operation. Das war für Prof. Heinzer völlig in Ordnung und wir einigten uns auf den 8. August als Operationstag.
Der ganze Ablauf, von der Aufnahme, der Operation und die Tage danach bis zum Entlasstag, verlief ganz genau so, wie es auf der Website in den Filmen beschrieben wird.
Die Operation selbst wurde von Prof. Heinzer mit seinen begnadeten Händen so grandios ausgeführt, dass die Nerven erhalten blieben und auch die Inkontinenz, wie sich später zeigte, kaum der Rede wert war.
Nach der Operation, ich lag noch in Narkose, rief Prof. Heinzer meine Frau an, um ihr von der gelungenen Operation zu berichten.
Zwei Stunden, nachdem ich wieder auf dem wunderschönen Zimmer auf der neuen Station 5 war, kam schon der Pfleger Theo und half mir beim ersten Aufstehen. Das hätte ich nie für möglich gehalten, dass das so schnell möglich wäre. Am nächsten Tag, also Tag 1 nach der Operation, bin ich mit ihm schon mehrfach über den Flur gegangen und ab abends sollte ich alleine gehen.
Am zweiten Tag wurde die Wunddrainage gezogen und danach konnte ich auch duschen. Es wurde wirklich jeden Tag besser und so konnte ich, nach Absprache mit Prof. Heinzer, am 4. Tag nach der Operation die Klinik verlassen.
Ganz ganz herzlich möchte ich mich bei den Schwestern Dafina, Joy und Franziska bedanken. Und beim Pfleger Theo natürlich. Sie alle sind superfreundlich, können alle Fragen beantworten und haben auch mal Zeit für ein paar private Worte. Dieses ganze Umfeld hilft sehr, die Genesung voranzutreiben. Danke – Ihr seid Klasse!
Eigentlich schade, dass man in dieser Klinik nur einmal operiert wird. Selbstverständlich ist die Gesundheit das höchste Gut. Aber wenn man schon krank ist, ist eine solche Klinik das beste, was einem passieren kann.
Mein Dank gilt auch meiner Frau, die mit in Hamburg war. Es ist schon sehr gut, wenn da jemand in der Nähe ist, mit dem man alles, was geschieht, direkt besprechen kann. Und die Unterbringungsmöglichkeit im Hotel auf dem Universitätsgelände ist schon sehr praktisch.
Eine Woche nach meiner Entlassung hat mir Prof. Heinzer eine Mail geschickt, in der er mir die Ergebnisse der Histologie so verständlich erklärte, dass auch ich als der Laie sie versteht. Mein Ergebnis ist absolut positiv. Ich habe keinerlei Tumorzellen mehr und ich kann beruhigt in die Zukunft sehen. Insofern hat sich der Rat meines Urologen, eine Operation zu machen, als richtig und gut erwiesen.
Ich kann allen nur raten, wenn die Prostata-Operation schon sein muss, nicht in Depression zu verfallen, sondern alles positiv und mit Optimismus zu sehen. Denn schließlich gibt es für diese Krankheit die Martini-Klinik.

 

22. August 2018 / Klaus H. aus Niestetal

Ich - 65 Jahre - wurde am 26.07.18 von Frau Prof. Tilki mit da Vinci operiert (radikale Prostatektomie). Es konnte nerverhaltend operiert werden, obwohl das spätere histologische Ergebnis einen pT3a Tumor ergab - also bereits ein Kapseldurchbruch. Insofern ist erstmal alles sehr gut verlaufen!

Insgesamt war mein Aufenthalt sehr angenehm - alle Teams, Pflegepersonal, Service und Raumpflege sind wirklich so gut wie in vielen vorhergehenden Beschreibungen schon erwähnt.

Meine Entlassung sollte dann am Tag 4 nach OP erfolgen - da ich mich noch nicht so fit fühlte war es dann erst Tag 5. Der Katheter wird bei Patienten von Prof. Tilki erst am Tag 10 gezogen - das erfolgte dann problemlos bei meinem Urologen vor Ort.

Leider hat sich danach eine sehr starke Inkontinenz eingestellt die bis heute anhält. Da ich damit nicht wirklich gerechnet hatte, bin ich sehr froh mich trotzdem für eine AHB entschieden zu haben - bin seit knapp einer Woche in der Fachklinik Wildetal und muss wohl noch viel Geduld haben. Angesichts dieser Situation ist es (fast) zweitrangig das ich auch von einer Erektion bisher nichts spüren konnte.

Scheinbar gehöre ich leider zu dem kleinen Prozentsatz bei denen die Kontinenz erstmal nicht erhalten werden konnte. Ich arbeite weiter daran und kann die Martini-Klinik trotz meiner unglücklichen Situation jederzeit weiter empfehlen.

 

20. August 2018 / Wilhelm M. aus Rheinland-Pfalz

Mir haben die Bewertungen meiner Vorgänger sehr geholfen, daher hier gerne mein Bericht:

Im Rahmen der jährlichen Vorsorge im August 2017 und eines PSA-Wertes von 4,25 beriet mich mein Urologe über eine mögliche Biopsie, die ich auch völlig unbedarft wahrgenommen habe. Im Dezember 2017 dann die schockierende Nachricht : positiver Befund, Gleason 3+3, T1c. Mit 54 und einem Jüngsten meiner 3 Kinder von 17 Jahren, bald wieder eine Zeit zu zweit vor Augen und dann auf Abschiedstour gehen? Eine kurze Zeit mit Active Surveillance nahm ich mir, um mich zu informieren. Über die Brachytherapie, von der meine Urologe abriet, und über die Fokaltherapie (HIFU) gelangte ich zur Martini-Klinik Hamburg. Bei meiner Auswahl überzeugten mich bereits die Inhalte des Internetauftritts sowie der sofortige telefonische Rückruf über die Möglichkeiten einer Beratung.
Kurzfristig fand ein Beratungstermin statt, dabei wurde die Notwendigkeit einer Fusionsbiopsie erörtert und binnen vier Wochen in der Martini-Klinik durchgeführt. Im Ergebnis war eine HIFU-Therapie nicht möglich und ich entschied mich direkt für die radikale Prostatektomie mit dem Da Vinci-System. Für die Freundlichkeit und Kompetenz aller Mitarbeiter insbesondere von Frau Dr. Nagaraj und Frau Linse in Hamburg als auch telefonisch war ich bereits zu diesem Zeitpunkt sehr dankbar und zudem weiter völlig überzeugt von meiner Klinikauswahl.
Das Prinzip der Super-Spezialisierung auf ein medizinisches Thema in so einer heiklen Angelegenheit hat mich dann auch bei der gesamten OP-Vorbereitung und -Durchführung begleitet und aufrichtiges Vertrauen erzeugt. Auch die Erfolgsquoten hinsichtlich der Nebenwirkungen sind in der Martini-Klinik meilenweit von den Durchschnittsquoten entfernt, 90 % und mehr! Am 20. Juli 2018 wurde ich von Prof. Salomon erfolgreich, nerven- und muskelschonend operiert. (Meine Sympathie und somit auch mein Vertrauen in meinen Operateur waren bereits beim Vorgespräch gegeben, wir verstanden uns!). Prof. Salomon rief unmittelbar nach der OP meine Frau an und informierte Sie über den erfolgreichen Verlauf. Nach fünf Tagen wurde eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt, der Katheter konnte gezogen werden, Kontinenz war sofort da, nach sieben Tagen flog ich nach Frankfurt zurück. Nach einer Woche erhielt ich den erlösenden Anruf, auch die Histologie war in Ordnung! Mir war ein zweites Leben geschenkt! Nach 3 1/2 Wochen wirklich konsequenter Ruhekur zuhause konnte ich wieder - langsam steigernd - in meinem Job zurück.
Von dem Klinikaufenthalt selbst kann ich jedem die Angst nehmen; mehr Freundlichkeit, Herzlichkeit Kompetenz und auch Fröhlichkeit kann es nicht geben. Mein leider viel zu kurzer Dank gilt Schwester Julia, die mir vor der OP die Angst genommen hat, Schwester Tetyana, die mich mit ihrem unglaublichen Lächeln wieder die ersten 20 Meter durch den Gang geführt hat, Schwester Franziska, die mein Gehtraining forcierte, Pfleger Simon für seine herrlichen Seemannshumor - auch beim Katheter ziehen -, Pfleger Dirk für seine beruhigende Art der Entlassungsvorbereitung, Prof. Salomon für die hoch kompetente und erfolgreiche Operation und nicht zuletzt allen Reinigungs-, Verpflegungs- und Pflegekräften!!! Wirklich alle wissen, wie es den Männern in dieser Männerklinik geht und leisten ihren Beitrag zur Wiedergenesung.

Fazit: für dieses schwierige Operation würde ich aus der ganzen Welt anreisen, um Patient in der Martini Klinik zu sein!!!

 

05. August 2018 / Horst B. aus München

Die Klinik wurde mir empfohlen und die medizinische Behandlung war, wie vorausgesagt, auf absolutem bestem Niveau. Ich bin sehr dankbar für diese einwandfreie Versorgung!

 

02. August 2018 / Jürgen V. aus Hamburg

Ich habe lange Zeit die PSA-Analyse jährlich machen lassen und musste leider einen moderaten, aber stetigen Anstieg unterhalb des Schwellenwertes beobachten. Im vergangenen Jahr wurde die 4 überschritten und die Biopsie war angezeigt. Mein Gleason Score war 3+3=6. Die Entscheidung für die OP war für mich leicht, denn die Alternativen, Bestrahlung oder Chemo, kamen für mich auf keinen Fall in Frage. Die OP mit Da Vinci durch Prof. Steuber verlief problemlos.
Der Tumor beschränkte sich auf die Prostata, das Ergebnis aus dem Schnellschnitt bestätigte sich durch die histologische Untersuchung der Prostata nach der OP. Entlassung 5 Tage nach der OP mit Katheter. Die letzten Tage vor der Entfernung des Katheters waren dann unangenehm. Als 10 Tage nach der OP der Katheter gezogen wurde, war ich ziemlich erleichtert. Jetzt bin ich für drei Wochen zur Anschlussheilbehandlung in St. Peter Ording, um insbesondere durch Beckenbodengymnastik meine Kontinenz wieder herzustellen.

Ich habe mich in der Martini Klinik und der Station 4 des UKE sehr gut betreut gefühlt und möchte Herrn Prof. Steuber und dem gesamten Team meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen.

Ich habe inzwischen erfahren, dass die Anschlussheilbehandlung von relativ wenigen onkologischen Patienten in Anspruch genommen wird. Daher meine Empfehlung: Es lohnt sich!

 

22. Juli 2018 / Martin M. aus Passau

Meine Geschichte, eine Geschichte wie sie viele Männer erleiden und durchstehen müssen. Bin 57 Jahre alt, relativ sportlich seit frühester Jugend. Drei meiner fünf Brüder waren bereits an der Prostata operiert, für mich nur eine Frage der Zeit wann es mich treffen würde. Und so war es dann auch. PSA-Wert stieg über einen Zeitraum von 10 Jahren kontinuierlich von 1,5 auf 8,5 an. Biopsie und Ergebnis kurz vor Weihnachten 2017 mit Gleason 7b (4+3). Entscheidung für die Martini-Klinik in Hamburg für die totale Entfernung, aufgrund der Vielzahl von Operationen und der Superbewertungen, an denen ich schon manchmal zweifelte. Nervschonende OP dann am 26.03. bei Prof. Haese mit da Vinci. Nach der OP wurde sofort meine Frau zu Hause von Prof. Haese über den gelungenen Eingriff informiert. Am 29.03. Dichtigkeitsprüfung positiv und am 31.03. entlassen mit Katheter, Heimreise mit Auto (Sohn) von 850 km, aber jeder km war es wert. Der Katheter wurde dann am 05.04. vom Urologen gezogen. Sofortige Kontinenz war gegeben, es war ein tolles Gefühl. Und abends kam dann auch schon die erste Erektion, what a feeling. War dann auf kurzer AHB und da hab ich das Leid der Männer bei denen es nicht so gut lief bei der OP in anderen Krankenhäusern kennengelernt. Die haben das fast nicht glauben können, wie das bei mir gelaufen ist. „Du bist ein echter Glückspilz" war der oft gehörte Spruch. Kurze Zeit später kam von Prof. Haese der erlösende Anruf, dass alle wichtigen Parameter bei 0 waren, Lymphknoten, Schnittränder, Samenbläschen und der Krebs die Kapsel nicht verlassen hatte. Und der humorvollen Aufforderung von Prof Haese: „ Na dann gehen Sie mal zum Kühlschrank und machen sich ein Fläschchen auf“ kam ich gerne nach. Nach 3 Monaten ergab die Nachuntersuchung einen PSA-Wert von 0,07, ich fühle mich wirklich gut und mache meine tägliche Walkingrunde von ca. 10 km. Einen guten Rat hab ich noch und der heiß, mehrere Monate vor der OP bereits mit Beckenbodentraining beginnen, das hilft ungemein. Noch was, es war ein weiter Weg nach Hamburg, aber ich würde ihn sofort wieder gehen, herzlichen Dank an das gesamte Team der Martini-Klinik, insbesondere Prof. Haese.

 

04. Juli 2018 / Michael S. aus Gronau

Sehr geehrtes Martini-Team,
nach der Mitteilung meines Urologen, dass ich ein bösartiges Prostatakarzinom habe, wurden in unserer Familie viele Möglichkeiten überlegt, welches der richtige Weg ist. Aufgrund einer Empfehlung, habe ich mich für eine Operation nach da Vinci in der Martini-Klinik in Hamburg entschieden. Schon das erste Gespräch mit Dr. Michl hat mich voll überzeugt, da ich eine ungemeine Professionalität gespürt habe.
Am So, dem 24.06.2018 wurde ich in der Martini-Klinik, Station 3, aufgenommen. Ich bekam das von mir gewünschte Einzelzimmer, in welchem ich mich sofort wohl gefühlt habe. Am Morgen des 25.06.2018 wurde ich sehr fürsorglich von Schwester Tetyana abgeholt und zur Operation begleitet und anschließend von Prof. Dr. Salomon operiert. Nur wenige Augenblicke nach der OP wurde meine Frau durch Herrn Prof. Salomon über den Verlauf der Operation telefonisch informiert. Die nächsten Tage waren mit Pflege und Aufbau ausgefüllt. Ich kann mich nur bei dem ganzen Pflegeteam von Herzen bedanken. Schwester Tetyana (Spasibo) und Schwester Marianne waren großartig, auch Pfleger Dirk hat einen tollen Job gemacht, um mich aufzubauen. Auch die Nachtschwestern Daniela und Sarune sind Klasse.
Die Ärzte, allen voran Prof. Salomon, waren jeden Tag bei mir, um mit mir alle Dinge zu besprechen. Bereits am 30.06.2018 wurde der Katheter bei mir gezogen und ich konnte die Klinik am 01.07.2018, also eine Woche nach der Aufnahme verlassen. What a week!!!!
Heute, am 04.07.2018 bin ich fast Kontinent zu Hause und habe bereits die ersten morgendlichen Erektionen erfahren. Das gibt ein super Gefühl!! Nächste Woche fahre ich dann zur Anschlußheilbehandlung, welche auch von der Martini-Klinik hervorragend während meines Aufenthaltes bereits organisiert wurde.
Fazit: Wenn Prostatektomie, dann unbedingt Martini-Klinik!! Ich kann es nur jedem von Herzen empfehlen! Ich wünsche allen, die gleiche Erfahrung, die ich machen durfte und Gottes Segen.

Liebes Martini Team, Ihr wart Klasse, ganz herzlichen Dank!!

 

26. Juni 2018 / Harald R. aus 89182 Bernstadt

Mein Schritt zur Prostataentfernung war für eine kurze Zeit ein Überlegen zwischen München, Ulm und Hamburg aber nach dem ein Chefurologe in einer Klinik in meiner Umgebung (Prof der Urologie) zu mir gesagt hat, die Martini-Klinik wäre für ihn die erste Adresse habe ich meine Entscheidung trotz einer Entfernung von 700 km gefällt und nie bereut!! Von der Aufnahme bis zur Entlassung habe ich mich gefühlt wie zu Hause. Egal ob es die Putzfrau oder der Chefarzt war die uns betreuten. Mir geht es heute 3 Wochen nach der OP so gut als wäre ich nie operiert worden. Dr. Michl hat sich täglich nach der OP mit mir unterhalten und mich auch zu Hause noch angerufen wie es geht... Ich kann nur jedem raten wenn dieser Schritt notwendig sein sollte, nach Hamburg zu gehen!!

 

23. Juni 2018 / Thomas S. aus Hannover

Am 7.5.2018 wurde mir die Prostata beidseitig nervenschonend via da Vinci von Dr. Michl entfernt.
Bereits am 11.5.2018 durfte ich die Klinik verlassen, mit Katheter. Dies wurde mir aber bereits in den zahlreichen und umfangreichen Aufklärungsgesprächen vor der OP angekündigt. Und es gibt sicherlich andere, schwerwiegendere Übel. Der Katheter wurde mir dann eine Woche später, am 18.5.2018 von meinem Urologen gezogen. Soweit die Fakten.
Als Kassenpatient hatte ich das Glück, dass meine Krankenkasse ein Abkommen mit der Martini-Klink hatte. Die Zuzahlung für die da Vinci OP habe ich gerne in Kauf genommen, auch wenn andere Kliniken bei dieser Methode ggf. darauf verzichten. Überzeugt hat mich sofort die Spezialisierung nur auf die Prostatabehandlung und die Anzahl der Operationen pro Jahr. Es war mir zu unsicher, wenn andere Kliniken in meinem Einzugsgebiet nur 20-30 Operationen mit dem da Vinci im Jahr durchführen, auch wenn diese auf eine Zuzahlung verzichten ... (Diese Informationen habe ich irgendwo im WWW gefunden)
Während des ganzen Klinikaufenthaltes habe ich mich super aufgehoben gefühlt. Ausgesprochen freundliches und aufmerksames Personal, Hotelatmosphäre auf der Station und eine umfangreiche Speisekarte. Da findet jeder was.
Nach der Operation, bis zur Entlassung, bekam ich (und jeder andere Patient) 3x täglich Arztbesuch. Morgens und abends vom Operateur, Herrn Dr. Michl, zusätzlich noch von der Stationsärztin zur täglichen Visite. Hier hätte ich all meine Fragen loswerden können. Durch die umfangreichen Aufklärungsgespräche hatte ich aber keine.
Jetzt aber das Wichtigste:
Nach der OP hatte ich keine Schmerzen. Hin und wieder haben die Wundnähte etwas gezogen, bei Bewegungen. Am Tag nach der OP habe ich das Bett verlassen, Tags darauf duschen können. Nach Entfernung des Katheters habe ich vorsichtshalber ein paar Tage Einlagen getragen, was aber unnötig war. Ich war sofort "dicht". Hierzu hat neben der umsichtigen OP bestimmt auch mein Beckenbodentraining vor der OP beigetragen. Kann ich als Vorbereitung nur empfehlen. Auf eine Reha habe ich verzichtet aber ambulante Krankengymnastik in Anspruch genommen. Und die Potenz ist auch wieder da, noch nicht so wie vorher, aber daran kann man arbeiten. :-)
Der 1. Juni war dann wieder mein erster Arbeitstag. Allerdings habe ich einen Bürojob und muss nicht schwer körperlich arbeiten. Den Schwerbehindertenausweis habe ich direkt beantragt und in kürzester Zeit erhalten. Zukünftig habe ich jetzt 5 Tage mehr Urlaub und zahlreiche andere Vergünstigungen. Es geht mir richtig gut, aber ohne Krebs!
Vielen Dank an das gesamte Krankenhausteam.

 

22. Juni 2018 / Dr. Karl-Josef S. aus Frankfurt am Main

Heute, am 22.6.2018, sind seit meiner Prostataentfernung mittels offener OP durch Herrn Prof. Steuber am 12.6.18 gerade einmal 10 Tage vergangen und ich habe einen geradezu optimalen Verlauf der Operation und des Klinikaufenthaltes sowie des bisherigen Genesungsverlaufes hinter mir. Ich bin 70 Jahre alt. Die Prostata konnte beidseitig nervschonend entfernt werden. Am 2. Tag nach der Operation wurde die Wunddrainage gezogen und am 6. Tag der Katheter. So konnte ich ohne Katheter heim nach Frankfurt fahren. Von Anfang an war ich im operierten Bereich fast schmerzfrei, sodass ich ab dem 2. postoperativen Tag keine Schmerzmittel mehr brauchte. Die vorher erhaltenen hatten bei mir leichte Übelkeit verursacht. Einzig im Rücken hatte ich 3 Tage lang erhebliche Beschwerden, die, wie man mir erklärte, von der Lagerung auf dem OP-Tisch und bei der Operation notwendig gewordenen Verbiegungen des Rückens herrührten. Sie verschwanden nach 3 Tagen von selbst. Nach dem Ziehen des Katheters war die Kontinenz sofort zu mehr als 90% da und verbessert sich seitdem fortwährend auf Vollständigkeit hin. Das Personal von der Reinigungsdame über die Essensbringer bis hin zu den Pflegekräften und Stationärzten repräsentierte eine beeindruckende Kombination von persönlicher Zuwendung und Warmherzigkeit mit erstklassiger fachlicher Kompetenz. Die Entscheidung für die Martini-Klinik war - jedenfalls für mich - die beste Entscheidung, trotz der Entfernung zu meinem Wohnort Frankfurt am Main.