Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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13. Juli 2020 / Matthias V. aus Kronberg

Liebes Martini Klinik Team,

ein ganz herzliches Dankeschön für die hervorragende Betreuung! Jederzeit habe ich mich in der Klinik sowohl medizinisch als auch „menschlich“ sehr gut aufgehoben gefühlt und möchte mich bei ALLEN (!) MitarbeiterInnen (von den Putzkräften bis zum Operateur) des Klinikums dafür sehr herzlich bedanken! Allen künftigen Patienten möchte ich Mut machen und auch etwaige Ängste vor der Operation nehmen. Ich wurde am 29.6.2020 von Prof. Haese nach der da Vinci Methode operieren, die OP ist vollständig plangemäß verlaufen und ich konnte bereits am Tag 1 nach der OP erste Gehübungen auf dem Klinikflur vollziehen. Ein ganz besonderes Dank gilt Schwester Svetlana, die mir in den ersten Tagen besonders geholfen hat! Zu keiner Zeit hatte ich übrigens wirkliche Schmerzen, und nach bereits vier Tagen wurde der Katheter (ebenfalls schmerzfrei) entfernt. Auch bereits vor meinen nun anstehenden physiotherapeutischen Übungen habe ich (nahezu) keine Kontinenzprobleme. Eine besondere Erleichterung hat dann noch der mikrobiologische Befund vor einigen Tagen bewirkt, der eine vollständige Entfernung des Karzinoms dokumentierte.

Eine bessere Behandlung zur operativen Entfernung eines Prostatakarzinoms kann ich mir kaum vorstellen und möchte mich bei dem gesamten Martini Klinik Team sehr herzlich für die vorbildliche Betreuung bedanken!

MV (49 Jahre)

 

11. Juli 2020 / Jürgen S. aus Buchholz i.d.N.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Team der Martini-Klinik!

Am 23.06.2020 wurde ich in Ihrer Klinik auf Station 1 aufgenommen, um am 24.06. operiert zu werden. Ich hatte mich nach einer sehr kompetenten Beratung in den Vorgesprächen für die da-Vinci-Methode entschieden.
Die OP wurde von Herrn Professor Dr. Heinzer durchgeführt. Er hat durch seine Kompetenz dafür gesorgt, dass nicht nur das erhoffte OP-Ergebnis erreicht wurde, sondern dass ich bis heute nicht eine Minute über Schmerzen klagen musste. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch die Auswirkungen der OP-Methode auf die Schultermuskulatur, die bei mir doch für einige Bewegungseinschränkungen geführt hat. Aber auch das geht vorbei!
Zu der schnellen Genesung (ich wurde am 6. Tag nach der OP ohne Katheter entlassen) hat natürlich das gesamte Team seinen Beitrag geleistet. Angefangen von den Reinigungskräften über die Verpflegung bis hin zu den überaus kompetenten und freundlichen Pflegekräften haben alle einen ausgesprochen guten Job gemacht. Die Freundlichkeit und die verbindliche Art, wie mit Ihren "Gästen" umgegangen wird, sorgte bei mir für für das Gefühl, mit der Martini-Klinik genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Vielen Dank an Alle!

 

09. Juli 2020 / Helmut H. aus Halstenbek

Ich bin am 04.05. nach einer ausführlichen Beratung mit meinem Urologen und anschließend mit Prof. Graefen von Prof. Haese mit der da Vinci-Methode operiert worden.

Vorweg möchte ich sagen, dass ich außerordentlich zufrieden mit den gesamten Abläufen, der Behandlungen und der Betreuung bin. Ich würde jedem in ähnlicher Situation die Martini-Klinik empfehlen. Vor allen Dingen hatte ich nach dem Ziehen des Katheters von Anfang an keine Probleme mit Inkontinenz. Dieses ist nach Aussage meines Urologen außergewöhnlich.

Auf weitere Details möchte ich hier auch nicht eingehen, nur soviel, ich bin dem kompletten Team äußerst dankbar.

Eine kleine düstere Wolke hat sich dann doch später gebildet. Mir war grundsätzlich klar, dass die besondere OP-Methode einen gesonderten Betrag von Euro 1995 auf meine Rechnung nach sich ziehen würden. Ich habe das ja auch mit meiner Unterschrift anerkannt. Es gab für mich auch keine Zweifel, den Betrag zu übernehmen. Auch war mir bekannt, dass meine private KV nichts erstatten würde. Enttäuschung machte sich allerdings bei mir breit, als ich nach Gesprächen mit Betroffenen, Informationen im Internet und einer Info meiner Krankenkasse erfuhr, das die Martini-Klinik scheinbar die einzige Klinik in Deutschland ist, die diese gesonderten Kosten verlangt. Gut, es ist wie es ist, ich bin trotzdem zufrieden, hätte jedoch gerne gewusst wie sich dieser Sachverhalt erklärt.
Mit freundlichen Grüßen
Ein glücklicher Patient

Kommentar:

Sehr geehrter Herr H.,
herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung und netten Worte. Wir freuen uns, dass Sie sich gut behandelt und aufgehoben gefühlt haben. Da die Behandlungsqualität in den beiden Operationsmethoden (offen und roboterassistiert) bei einem erfahrenen Operateur gleich gut ist, bezahlen die Krankenversicherungen nur die wirtschaftlichere Methode.
Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können wir gern noch einmal telefonieren.

Herzliche Grüße aus der Martini-Klinik
Katrin Zacharias

 

06. Juli 2020 / Farhang M. aus Hamburg

Ich bin glücklich über meine Entscheidung, mich in der Martini-Klinik operieren zu lassen.
Ein Team von Fachleuten, von der Aufnahme bis zur Entlassung, von der Vorsorge bis zur Nachsorge, von der Verwaltung bis zur Pflege. Sie wissen, was sie tun. Jeder Handgriff sitzt.
Ich führe jetzt ein beschwerdefreies Leben, von Inkontinenz keine Spur, trage keine Vorlagen, kann stundenlang spazierengehen, Beckenbodengymnastik machen. Alles Dank der Miniaturarbeit des Herrn Prof. Haese. Ich erinnere mich noch, wie er mir sagte: "gehen Sie spazieren, das Wetter ist gut, genießen Sie es". Hier nochmals Danke, Herr Prof. Haese! Sie haben mir in meiner Hoffnungslosigkeit ein Leben mit Qualität geschenkt.
Ich wurde am 23. April 2020 aufgenommen und nach der Voruntersuchung in die Station 4 gebracht, wo das Personal alle meine Wünsche von der Lippe abgelesen und erfüllt haben. Mir wurde alles freundlich erklärt und ich wurde rundum die Uhr mit einem Lächeln gepflegt und betreut. Ich fühlte mich wie in einem 5-Sterne Hotel.
Am 24. April wurde ich operiert, am 29. April wurde der Katheter entfernt und am Tag danach wurde ich freundlich entlassen. Übrigens tut der Katheter nicht weh!
Die Martini-Klinik hat dafür gesorgt, dass ich in die Reha komme. Der Sozialdienst hat alles geregelt. Sie haben die Reha kontaktiert und mir einen Platz gebucht. Zwei Wochen nach der Entlassung wurde in St.-Peter-Ording im Hamm Klinikum aufgenommen und nach demselben Standard der Martini-Klinik 3 Wochen lang gepflegt und betreut.
Wäre die Martini-Klinik ein Hotel und keine medizinische Institution, würde ich sagen: Ich komme wieder!
Danke!



 

01. Juli 2020 / Lera M. aus Hamburg

Ich bin mit der Klinik sehr zufrieden. Vielen Dank

 

01. Juni 2020 / Ulrich D. aus Köln

Warum schreibe ich diesen Eintrag? Zum einen, um ein herzliches "Danke" zu sagen an das ganze Team auf Station 3, welches mich in der Martini-Klinik betreut hat, zum anderen, um allen Leidensgenossen Mut zu machen. Haben Sie keine Angst vor der Operation und den Tagen danach. Ob das Thema "Prostatakrebs" damit aber endgültig als erledigt angesehen werden kann, diese Frage kann Ihnen kein Arzt der Welt beantworten, sondern lässt sich allenfalls mit Wahrscheinlichkeiten abschätzen, das heißt im alltagstauglichen Klartext: Abwarten!

Meine Ausgangssituation:
Biopsieergebnis vom 16.12.2019: Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 5%), Tumorstatus T2b, letzter PSA vor OP 4,46 Alter 67, keine Nebenerkrankungen, keine Dauer-Medikamente. Gerade deshalb war die Karzinom-Diagnose für mich so einschneidend - fühlte ich mich doch "fit für 100".
Einschneidend auch deshalb, weil nach umfangreicher Einarbeitung in das eher deprimierende Thema auf der Basis seriöser Quellen (Deutsche Krebshilfe, Deutsches Krebsforschungszentrum; Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe, Fachveröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt, Deutsche Gesellschaft für Urologie, usw.) eine Sicherheit auf Heilung durch kein Behandlungsverfahren gegeben werden kann, selbst unter günstigsten Voraussetzungen nicht. Wer letztendlich zu den Glücklicheren, wirklich "Geheilten" zählt, ist kaum beeinflussbar. Alle Aussagen bezüglich des Rezidivrisikos bemühen statistische Wahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit der patientenspezifischen Ausgangssituation und der individuell zu entscheidenden Behandlungsform.

Zur Prostatektomie wählte ich die Martini-Klinik aus den gleichen Gründen wie vermutlich alle, die hier ihre Einträge hinterlassen haben. Diese Klinik hat zwischenzeitlich eine derartige Routine und Professionalität bei dieser urologisch schwierigen Operation erreicht, die weltweit ihresgleichen sucht.
Aufnahme in der Martini Klinik 3. März 2020; Ablauf perfekt, das Personal kompetent, nett, freundlich, zuvorkommend, bemüht, die Angst zu nehmen. Bestnote in allen Bereichen!
Operation 4. März 2020 durch Prof. Heinzer mittels Da Vinci-Methode, Katheterentfernung 9. März 2020, Entlassung 10. März 2020.
Pathologischer Endbefund Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 10%), Tumorstatus pT3a, R0, V0, L0

Bewertung:
Resümierend lässt sich für mich festhalten: Die OP ist sicherlich ein komplexer, schwieriger Eingriff für Patienten und auch für den Operateur, auch wenn so mancher Eintrag hier im Gästebuch in der ersten Euphorie einen Fast-Wellnessaufenthalt vermuten lassen könnte. Aber wenn "Mann" sich entschlossen hat, den Weg der Radikaloperation zu gehen, dann lässt er sich mit der Martini-Klinik an der Seite sehr gut und unbesorgt gehen. Man kann nur froh und dankbar sein, dass es derart absolute Spezialisten gibt, die solche Operationen in höchstmöglicher Vollendung professionell durchführen können. Diese Professionalität gründet sich ein Stück weit sicherlich auch in der standardisierten Abwicklung qua Masse. Aber das ist gut so und beeinträchtigt die individuelle Betreuung in keiner Weise. Ich hatte während meines gesamten Aufenthaltes nie den Eindruck, nur "ein Fall" unter vielen zu sein.
Für mich war die Martini-Klinik ein hoffnungsgebender Leuchtturm inmitten der Diagnose Krebs. Nochmals danke an alle, die sich um mich so mitfühlend und freundlich bemüht haben. Mein herzlicher Dank gilt Prof. Heinzer, meinem Operateur, und gleichermaßen den Mitarbeiterinnen auf Station 3, dort war ich bestens aufgehoben. Habe sehr selten so viele sympatische Menschen auf einmal getroffen. Ihnen allen sage ich auch auf diesem Wege nochmals: Leben Sie wohl!

Ich habe mir mit dieser Bewertung auch bewusst etwas Zeit gelassen, um den Überschwang der Gefühle angesichts der so reibungslos verlaufenden Operation zu minimieren. Heute ca. 3 Monate nach der OP sind meine OP-Narben kaum noch zu sehen. Die Kontinenz lässt trotz Beckenbodentraining zwar noch etwas zu wünschen übrig, hat sich aber deutlich verbessert. Und auch der letzte Rest wird nur noch eine Frage der Zeit sein. PSA nach 3 Monaten 0,01.

Persönliche Empfehlung:
Für eine Biopsie zur Alta-Klinik, Bielefeld, wegen des transglutealen Zugangs (bitte nachlesen auf der entsprechenden Internetseite der Klinik! Mir ist keine weitere Einrichtung in Deutschland bekannt, die dieses Verfahren wählt). Schmerzfreie und nahezu risikofreie Untersuchung, höchste Treffergenauigkeit mittels MRT-Unterstützung (also kein rektales Stochern im Nebel wie bei herkömmlichen Stanzbiopsien); sehr kompetente Ärzte.
Im Vorfeld der Operation Beckenbodengymnastik machen; welcher Mann realisiert schon vorher spürbar, wo sein Schließmuskel sitzt. Das Teil hat zu funktionieren, aber wie wo was, wenn man ihn gezielt trainieren muss? Herzkreislauftraining 3 mal wöchentlich, entsprechend den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft

 

28. Mai 2020 / Stefan D. aus Bad Bramstedt

Ich wurde am 18.05.2020 in der Martini-Klinik nach dem da Vinci-System operiert, nachdem bei mir im Dezember 2019 zunächst ein erhöhter PSA-Wert (4,1) und im Rahmen einer Biopsie im März 2020 ein Prostatakarzinom Gleason-Score 3+4=7a diagnostiziert wurde. Eine erste Telefonsprechstunde (der Corona-Pandemie geschuldet) fand am 27.04.2020 statt, dank der Warteliste wurde ich bereits kurzfristig für den 18.05.2020 geplant, nachdem der Operationsbetrieb wieder gestartet war.
Nach Aufnahme am 17.05. und OP am 18.05. wurde ich bereits am 21.05. wieder mit Katheter entlassen. Operiert wurde ich von Frau Prof. Dr. Tilki und ihrem Team. Herzlichen Dank nochmals für die gute Arbeit!
Ärzte, Pflegepersonal, Reinigungskräfte, einfach alle, die man in der Martini-Klinik traf, waren sehr freundlich und zugewandt, gerade dadurch werden einem die Tage dort auch erleichtert. Ich habe mich in der Martini-Klinik sehr gut betreut und behandelt gefühlt, beginnend vom Tag der Aufnahme bis zur Entlassung.
Ein paar Hinweise zu Punkten, die mich vor der OP beschäftigt haben: Die Operation ist sicher keine Kleinigkeit, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt bemerkenswerte Schmerzen und bin bereits am Tag nach OP wieder aufgestanden und herumgelaufen. Man wird sehr schnell wieder mobilisiert und kann spüren, wie es von Tag zu Tag nach vorn geht. Der Katheter ist ungewohnt, aber auch kein Drama. Man bekommt den Umgang damit gut erklärt und kommt somit eigentlich gut durch die Zeit.
Das abschließende pathologische Ergebnis habe ich am 28.05.2020 per Post bekommen. Keine bösen Überraschungen, Krebs war auf die Prostata begrenzt. Am 28.05.2020 wurde ebenfalls der Katheter bei meinem niedergelassenen Urologen entfernt. Es stellte sich sofortige Kontinenz ein.
Ich kann nur jedem, der mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert ist, empfehlen, sich in der Martini-Klinik behandeln zu lassen. Ich bin mit meiner Behandlung sehr zufrieden und darf mich ganz herzlich bei allen bedanken, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich wieder gesund werde.

 

26. Mai 2020 / Hans-Joachim K. aus Brunsbüttel

Im März 2020 erhielt ich nach der Biopsie bei meinen Urologen die Diagnose Prostatakrebs mit Gleason 3+4, mir wurde die Martini-Klinik empfohlen. Aufgrund der Corona Epedemie musste ich etwas warten, am 20.5 war ich zur Voruntersuchungen zwecks der OP, ich wurde gründlich untersucht und aufgeklärt am 21.5 bezog ich dann mein Zimmer, am 22.5 dann war die offene OP zur kompletten Entfernung der Prostata. Meinen herzlichen Dank an Dr. Maurer für seine kompetente und nette Betreuung vor und nach der OP, der Arzt hat meine Frau sofort nach der OP über den Verlauf der Operation telefonisch informiert was ich sehr toll finde. Nach der OP kam Dr. Maurer abends noch zu mir ans Bett und hat mir den Verlauf und das vorläufige Ergebnis der OP mitgeteilt. Ein großes Lob an die Pfleger, Krankenschwestern und Ärzte für den freundlichen Umgang mit mir. Ich kann diese Klinik jedem nur empfehlen, am 26.5 wurde ich mit Katheter entlassen, der soll am 02.06 entfernt werden. Ich hatte zu keiner Zeit Schmerzen nur ein leichtes ziehen.

MfG Hans-Jochim K., 59 Jahre alt

 

24. Mai 2020 / Manfred B. aus Hamburg

Ein ganz großes Dankeschön an die hervorragende Behandlung in der Martini-Klinik!

Im Oktober 2019 wurde bei meiner jährlichen Vorsorgeuntersuchung ein PSA Wert von 4,2 festgestellt. Dieser sollte im Januar nochmal überprüft werden und leider war der Wert weiter auf 5,6 gestiegen.
Am 31.01.2020 führte mein Urologe eine Biopsie durch. Die Diagnose erhielt ich dann ein paar Tage später und meine schlimmsten Befürchtungen wurden leider wahr, schnell wachsender und aggressiver Tumorbefall der Prostata mit Gleason 4 +5 = 9.

Mein Urologe empfahl mir sofort einen Termin mit der Martini Klinik zum Therapieoptionsgespräch zu vereinbaren und keine Zeit mehr zu verschwenden. Ich hatte Glück, und erhielt schon eine Woche später einen Termin zum Gespräch. Nach einer sehr umfassenden Aufklärung meiner Möglichkeiten, gab es für mich nur eine Entscheidung.
Radikale Prostatektomie! Das sehr nette Team in der Annahme konnte mir noch einen freien OP-Termin für Freitag, den 13.03.2020 anbieten, welchen ich nach kurzem Zögern zusagte.

Jetzt standen noch einige Untersuchungen, wie MRT, CT und Ganzkörperskelettszintigraphie an. Alle Befunde dieser Untersuchungen waren jedoch positiv, dennoch wuchs meine Verunsicherung je näher der OP-Termin rückte. Am Tag der Einweisung hatte ich noch ein sehr ausführliches Gespräch mit meinem Operateur, Dr. Budäus, welches mir doch ein wenig Zuversicht gab. Am Tag nach der OP, mir ging es schon sehr gut, kam Dr. Budäus und teilte mir, dass die OP sehr gut verlaufen ist, er habe nervschonend operieren können und es gab keine Komplikationen. Der Tumor hatte die Prostata nicht durchbrochen, Lymphknoten wurden aber entfernt.

Am 17.03.2020 wurde ich mit Katheter entlassen, welcher von meinem Urologen 11 Tage später gezogen wurde. Nun wartete ich nur noch auf den pathologischen Befund. Das Ergebnis hierzu teilte mir Dr. Budäus telefonisch Ende März mit. Auch erkundigte er sich nach meinem Befinden, was ich so noch nie nach vorigen anderen OPs, erlebt habe.
Glücklicherweise gab es keinen Hinweis auf Metastasen. Der Krebs hatte nicht gestreut und ich würde keine Hormontherapie oder Bestrahlung brauchen.

Trotz Corona habe ich mich für eine Reha vom 02.04.-23.04-2020 in Bad Zwischenahn entschieden. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen eine Reha zu machen, denn hier trifft man andere Betroffene und der Austausch über seine Ängste und Probleme tut sehr gut. Auch das Kontinenztraining unter Anleitung erfahrener Physiotherapeuten ist sehr effektiv. Ich hatte zwar von Anfang an nur sehr wenig Kontinenzprobleme, aber hier habe ich noch einiges lernen können.

Heute, fast 3 Monate nach der OP habe ich kaum noch Probleme und meine Nerven haben sich auch sehr gut erholt und ich bin zuversichtlich, dass auch die Sexualfunktion, welche auch jetzt schon recht gut ist, wieder ganz in Ordnung kommt. Ein bisschen Geduld gehört natürlich auch dazu.

Meinen größten Dank möchte ich deshalb Dr. Budäus und seinem OP-Team aussprechen! Natürlich auch ein großes Dankeschön an das sehr kompetente und einfühlsame Pflegeteam, sowie dem gesamten Servicepersonal der Station. Erwähnen möchte ich auch noch Dipl. Psych. Alexander Krüger, der sich sehr viel Zeit für ein ausführliches Gespräch mit mir und meiner Frau nahm. Auch er gab mir/uns sehr viel Zuversicht. Danke! Letztendlich ein ganz großes Lob an die gesamte Martini-Klinik.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei dieser Schockdiagnose in die erfahrenen Hände der Ärzte dieser Klinik zu begeben.

Manfred B.

 

23. Mai 2020 / Jörg H. aus Premnitz

Am 14.01.2020 hatte ich einen Termin in der Urologie des UKE. Grund war, wie bei den meisten, ein Prostatakarzinom. Da ich nur gutes aus Hamburg gehört habe, wollte ich die OP nach da Vinci durchführen lassen.
Das Patientengespräch mit einer nicht sehr freundlichen Oberärztin mit ausländischem Akzent, wurde in einem Tempo durchgezogen, daher waren einzelne Dinge nicht richtig zu verstehen, dass ich gar nicht wusste was mir passiert. In maximal 15 Minuten war das Gespräch beendet einschließlich des Hinweises, dass für die da Vinci OP 1995,-€ zuzuzahlen sind. Als ich meine Rheumatischen Erkrankung ins Gespräch brachte, wurde mir gleich gesagt, dass die Medikamente 3 Wochen vor und 4 Wochen nach der OP nicht eingenommenen werden dürfen, ansonsten würde man mich nicht operieren. Nach Rücksprache mit meiner Rheumatologin, sagte mir diese das es nicht geht die Medikamente abzusetzen, sie aber nicht verstehe, weshalb nicht operiert werden könnte.
Als ich nach endlich einer Woche, obwohl ich täglich Versuchte die Ärztin zu erreichen und sie sich auch nicht auf mehrfachem Bitten zurückmeldete, erreichte habe, wurde die OP abgelehnt.
Ich kam mir vor wie ein Teil auf einem Fließband, du passt nicht in das Schema, Pech gehabt.
Es lässt sich der Gedanke nicht enthärten, dass es hier nur um's Geld verdienen gehen könnte.
Ich war schwer enttäuscht und habe mich in der Ruppiner Klink operieren lassen. Hier hatte ich das Gefühl als Mensch mit dem nötigen Feingefühl in so einer Situation behandelt, zu werden.

Jörg H.
23.04.2020