Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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08. März 2018 / Klaus V. aus Aschaffenburg

Ich bin 55 Jahre alt und wurde am 19.02.2018 sehr erfolgreich seitens Dr. Michl per „Da Vinci“ Methode operiert.
Der Verlauf bis zur OP war wie folgt:
im Frühling 2017 wurde ein PSA Wert von 3,8 gemessen. Am Anfang sah es so aus, dass es sich um eine Entzündung handeln könnte, also wurde Antibiotika verschrieben. Nachdem der Wert weiter stieg (6,2) erfolgte ein MRT. Resultat war ein Karzinom. Die anschließende Biopsie bestätigte den Befund mit einem Gleason Wert 3+4. Im Dezember war ich dann in der Martini-Klinik bei Prof. Dr. Huland, der mir zu einer OP geraten hatte.
Termin war dann 2 Monate später. Diese Zeit konnte ich gut nutzen, um eine bessere Fitness zu erlangen. Ich habe 3-mal pro Woche NordicWalken konsequent gemacht und war zusätzlich in einer „Praxis für Physiotherapie“. Dort fand das Training meiner Beckenbodenmuskulatur mit dem „Galileo“ Gerät statt. Heute, 16 Tage nach der OP, fühle ich mich fit und habe keine Probleme bzgl. Inkontinenz. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Training mir insgesamt sehr geholfen hat.
Schon am Abend (sonntags) der Aufnahme hatte ich sofort das Gefühl, dass ich in dieser Klinik gut aufgehoben bin. Dazu auch an dieser Stelle ein großes Lob an das freundliche und hilfsbereite Pflegepersonal, die immer zur Verfügung standen.
Meine Frau und Ich fanden es sehr gut, dass Dr. Michl meine Frau direkt nach der OP und noch im OP-Saal telefonisch informierte, dass alles gut verlaufen sei. Und es war so, 100% Nervenerhalt! Glück gehabt, dank der Vorsorgeuntersuchung. Während und nach dem Klinikaufenthalt hatte ich keine nennenswerten Schmerzen. Der Katheter wurde dann 10 Tage nach der OP von meinem Urologen gezogen. Kontinenz war von Anfang an gegeben. Potenz ebenfalls schon nach kurzer Zeit, dank der 100%igen Nervenerhaltung, erreicht. Nun geht es am 21.03.2018 zur AHB nach Bad Wildungen.
Ich möchte mich zum Schluss wirklich herzlich für alle Leistungen und Erfolge bei der Martini-Klinik bedanken. Als ich die Nachricht im Dezember 2017 erhalten haben, hatte ich das in dieser Form nicht erwartet. Vielen Dank.

 

28. Februar 2018 / Heino K. aus Kiel

Angesichts der ausschließlich positiven Bewertungen in diesem Gästebuch fällt es mir nicht leicht, einige kritische Bemerkungen hinzuzufügen.

Mir wurde am 14.12.17 die Prostata in der Martini-Klinik mit da Vinci -also minimal-invasiv -entfernt. Die Aussicht auf diese angeblich schonende Operationsmethode empfand ich vorher als sehr beruhigend. Im Nachhinein kann ich nur feststellen, dass diese Methode keineswegs ein Spaziergang ist, sondern ein äußerst schwerwiegender Eingriff, der mich seelisch und insbesondere körperlich bis heute stark belastet. Besonders belastend empfand ich einen Bluterguss, der fast die gesamte rechte Körperseite bedeckte sowie starke Schwellungen im Genitalbereich.

Ich kann leider auch die im Gästebuch fast als Normalfall dargestellten zügigen Entlassungen bei bereits vorhandener Kontinenz für meinen Fall nicht bestätigen. Der ausgesprochen lästige und mitunter sehr schmerzhafte Katheter konnte bei mir erst 12 Tage nach der Operation entfernt werden. Trotz vierwöchiger Anschlussheilbehandlung in der Klinik am Kurpark in Bad Wildungen bin ich immer noch stark inkontinent.

Als sehr unangenehm habe ich den Druck empfunden, bereits 6 Tage nach der Operation körperlich geschwächt und mit Katheter das Krankenhaus verlassen zu müssen. Leider kam es in meinem Fall über die Weihnachtstage zu Komplikationen mit dem Katheter. Es war recht schwierig, fern ab der Martini-Klinik, Hilfe zu erhalten. Aus meiner Sicht sollte kein Patient mit Katheter entlassen werden.

Sehr kritisch sehe ich im Nachhinein die gesonderte Berechnung für die Anwendung der da Vinci Methode, immerhin fast 2.000 Euro. Selbstverständlich bin ich über diese zusätzlichen Kosten vor der Operation informiert worden, mit dem Hinweis, dass dieser Betrag nicht von der Krankenkasse übernommen werden würde.

Während der bereits erwähnten Anschlussheilbehandlung in Bad Wildungen ist mir, mit Ausnahme der Martini-Patienten, niemand begegnet, der für da Vinci extra bezahlen musste.

Im Übrigen bestätige ich gern die herausragende, sehr empathische Betreuung durch das Personal der Station 4. Die Unterbringung (ein Bad und WC für 2 Patientenzimmer) hingegen ist verbesserungswürdig.

Mein Fazit: In der Martini-Klinik ist nicht alles Gold, was im Internetauftritt so glänzend daher kommt.

 

11. Februar 2018 / Peter P. aus Berlin

Gerne schließe ich mich den vielen positiven Berichten an. Im Alter von 57, mit einem PSA von 6 und einem Gleason von 4+3 konnte ich im Januar 2018 zur OP antreten. Nach eingehender Recherche hatte ich mich für die Martini-Klinik und die DaVinci OP entschieden. Was kann man als Patient schon mehr tun, als sich die erfahrensten Fachleute und die modernsten und schonendsten Verfahren auszusuchen. Ich konnte nervschonend operiert werden. Am Morgen nach der OP ging es schon gleich auf die Beine, am dritten Tag konnte ich bereits eine größere Runde durch den Park laufen. Die Prognose des Chirurgen am Morgen nach der OP trat dann auch ein: erfolgreiche Dichtheitsprüfung der Naht zwischen Blase und Harnleiter am 4. Tag nach der OP und am 5. Tag saß ich (vollständig kontinent!) schon wieder im ICE auf dem Weg nach Berlin. Acht Tage nach der OP konnte ich mich über einen optimalen histologischen Befund freuen. Nun muss der PSA nur noch bei null bleiben, und das Thema ist erledigt. Ein großes Dankeschön und meine größte Hochachtung dem Operateur, Herrn Prof. Haese und dem gesamten Team der Martini-Klinik von den begleitenden Ärzten über die professionellen Pfleger bis hin zu den liebenswerten Servicekräften für die Verpflegung und die Sauberkeit auf der Station. Hier profitiert der Patient wirklich von einer perfekt eingespielten Teamleistung. Auf eine Anschlussheilbehandlung konnte ich komplett verzichten. Gute vier Wochen nach der OP starte ich jetzt wieder in den beruflichen Alltag. Was will man mehr? Wenn einen dieses Thema schon ereilt, kann ich nur dazu raten, sich in die Obhut der Martini-Klinik zu begeben. Dass es diese Einrichtung gibt, ist Glück im Unglück!

 

05. Februar 2018 / Lutz G. aus Oldenburg

Am 15.1.2018 bin ich erfolgreich von Prof. Dr. Salomon operiert worden. Mein Gleason Wert lag bei 3+4, eine Operation war unumgänglich. Der Heilungsprozess bis heute ist sehr positiv. Direkt nach der Katheter-Entfernung war die Kontinenz schon sehr erfolgreich und wird sich noch weiter verbessern. Ich bin insgesamt sehr, sehr zufrieden!
Die insgesamt positiven Bewertungen zu dieser Klinik kann ich alle bestätigen. Vom Tag der Aufnahme bis zum Tag der Entlassung hatte ich immer ein gutes Gefühl in dieser Klinik und die Bestätigung für mich, bei der Wahl der Klinik die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei Prof. Dr. Salomon, bei allen Ärzten, dem medizinischen Personal, den Pflege- und Servicekräften bedanken für die hervorragende Arbeit, die in der Martini-Klinik geleistet wird!

 

01. Februar 2018 / Eberhard L. aus Hameln

Sehr geehrte Damen und Herren der Martini-Klinik,
mit Interesse habe ich Ihr Schreiben "Wissenschaft macht Wissen" gelesen. Ich freue mich sehr, dass auch meine Daten ein kleines Stück zum Erkenntniszuwachs beitragen. Meine Behandlung bei Ihnen liegt nun schon eine gewisse Zeit zurück, dennoch bin ich Ihnen noch heute sehr dankbar für Ihre Hilfe und grüße Sie herzlich.

 

26. Januar 2018 / Peter F. aus Amberg

Mit einem Eintrag in das Gästebuch habe ich mir bewusst etwas Zeit gelassen, um nicht in einer euphorischen Stimmung zu übertreiben.
Am 11.05.2017 hatte ich die OP bei Gleason 4+4.
Dafür gilt mein besonderer Dank an das Team auf Station 1 und ganz besonders Herrn Prof. Dr. Huland!
Nach der OP war ich vom ersten Tag an kontinent.
Stand heute, 26.01.2018, ist der aktuelle PSA bei 0,00 !!!
Diese positiven Ergebnisse kann ich ausschließlich der großen Kunst des Operateurs und der hervorragenden Betreuung des Pflegeteams zuschreiben.
Mein Fazit: 5 von 4 möglichen Sternen.

Nochmals vielen Dank an das gesamte Team der Martini-Klinik!

 

18. Januar 2018 / André P. aus Halle (Saale)

Als sportlicher 60iger hat mich die Diagnose Prostatakarzinom völlig überrascht. Krankheit war bisher ein Fremdwort für mich. Die jährliche PSA-Messung hat im September 2017 einen überdurchschnittlichen Anstieg auf nur 3,18 ng/ml verzeichnet. Trotzdem hat mein Urologe verantwortungsvoll weitere Diagnostik veranlasst mit dem Ergebnis, dass bei der Biopsie 13 von 14 Proben positiv waren! Eine Alternative zur OP gab es nicht.
Bei Recherchen im Internet bin ich auf die beste Klinik in Deutschland, die Martini-Klinik, gestoßen. Alles Weitere ging recht schnell. Die freundliche Mitarbeiterin in der Privatambulanz, Frau Steinhauer, hat sich engagiert für mich eingesetzt. Das gesamte Management von der Aufnahme am 13.12.2017 bis zur Entlassung am 19.12.2017 war hoch professionell. Beim gesamten Pflegeteam der Station 3 möchte ich mich für die ständige Fürsorge sowohl vor als auch nach der OP bedanken. Sie strahlten immer Zuversicht aus und waren immer freundlich und ansprechbar. An dieser Stelle möchte ich vor allem meinem Operateur, Herrn Professor Haese, meine tiefste Dankbarkeit aussprechen. Mit äußerster Präzision hat er am 14.12.2017 die Da Vinci-Operation durchgeführt. Schwierigkeiten bei der Nerverhaltung wurden gemeistert. Direkt nach der OP hat er meine Frau, die mir in Hamburg immer zur Seite stand, über das Ergebnis informiert. Bereits am 18.12.2017 wurde der Katheder nach erfolgreicher Dichtheitsprüfung gezogen, sodass ich am Folgetag ohne Katheder entlassen werden konnte.
Die Inkontinenz ist überschaubar und wird in der AHB in Bad Windungen erfolgreich weiter behandelt, sodass ich 5-6 Wochen nach meiner OP die volle Kontinenz wieder erlangen werde.
Ich kann die Martini-Klinik voller Überzeugung nur weiter empfehlen!

 

10. Januar 2018 / Dr. W. D. aus Bad Liebenzell

Die Diagnose Prostatakarzinom war auch für mich erst einmal ein Schlag; dass ich selbst Arzt bin, war dabei zunächst keine große Hilfe, eher im Gegenteil. Heute, kaum drei Wochen nach meiner OP in der Martini-Klinik durch Herrn PD Dr. Salomon überwiegt ein Gefühl der Erleichterung und Dankbarkeit: Ich hatte mir alles wesentlich dramatischer vorgestellt! Schon die ruhige Vorbesprechung unter aktiver Einbeziehung meiner Ehefrau habe ich als sehr hilfreich erlebt. Der Eingriff selbst (nerv- und gefäßschonende Prostatektomie mit Da Vinci-Technik) verlief dann nach Plan. Auch postoperativ habe ich mich von allen (wirklich allen!) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses optimal betreut gefühlt - professionell hochgradig spezialisiert und gleichzeitig sehr individuell. So hatte ich zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Schmerzen. Der hotelähnliche gastronomische Service mag nicht das Wichtigste sein, aber er hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich mich insgesamt mehr als Gast denn als Patient gefühlt habe. Nach einer Woche konnte ich die Klinik ohne Katheter verlassen und hatte sofort wieder volle Kontrolle über die Blasenfunktion - besser geht's nicht! Für meine eigene berufliche Tätigkeit als psychiatrisch und psychotherapeutisch tätiger Arzt habe ich den Vorsatz gefasst, mich künftig aller zynischer Kommentare über angeblich "herzlose Apparatemedizin" zu enthalten - nein, Hightech-Medizin und freundliche menschliche Betreuung müssen kein Widerspruch sein!

 

07. Januar 2018 / J. W. aus Stuttgart

Es gibt nicht viele Männer in meinem Alter, die diese Diagnose erhalten - und doch war ich einer von Ihnen... Mit gerade mal 44 Jahren erhielt ich im Sommer die Diagnose, an einem Prostatakarzinom erkrankt zu sein. Viele Monate zuvor ging man eigentlich immer von einer Entzündung aus, da sämtliche Untersuchungen unauffällig waren. Eine Biopsie brachte dann die Gewissheit. Nach eigener Recherche und auf Anraten meiner Fachärztin habe ich mich dann für eine Operation in der Martini-Klinik entschieden. Bei allem Übel waren die Voraussetzungen mit einem Gleason Score von 3+3 sehr gut. Am 17. November wurde ich von Prof. Dr. Huland offen operiert. Vom ersten Schritt in die Klinik bis zur Entlassung eine Woche später bzw. bis zur Katheterentfernung 10 Tage später fühlte ich mich bestens aufgehoben, sehr gut betreut und absolut professionell behandelt. Dafür möchte ich dem ganzen Team aus Pflegekräften, Ärzten, Service- und Verwaltungsmitarbeitern sowie Herrn Prof. Dr. Huland ganz herzlich danken!
Eine Anschlussheilbehandlung im Nachgang war eine gute Entscheidung. Allerdings wurde dort erst deutlich, wo und von wem ich operiert wurde. Unter den ganzen Leidensgenossen (und es waren viele) war ich der Einzige der von Beginn an "dicht" war. Heute, sieben Wochen nach der Operation, kann ich sagen, dass eigentlich fast wieder alles so ist wie vorher. PSA ist nicht mehr nachweisbar. Seiner Blase schenkt man etwas mehr Aufmerksamkeit, die Narbe ist noch sichtbar, das Beckenbodentraining gehört zum Alltag und über die noch nicht wieder ganz hergestellte Potenz ärgert man sich gelegentlich etwas. Aber ganz ehrlich... nach diesem schweren Eingriff darf man nach so kurzer Zeit sehr zufrieden sein.
Man sollte nicht unterschätzen, wie sehr der Körper durch den großen Eingriff aus dem Gleichgewicht kommt. Aber eine bessere Entscheidung, diesen Weg in der Martini-Klinik zu gehen, kann ich mir nicht vorstellen!

 

20. Dezember 2017 / Karl C. aus Münster

Es fällt schwer, den zahlreichen positiven Berichten im Gästebuch, die ich voll und ganz bestätigen kann, einen weiteren Eintrag ohne Wiederholungen hinzuzufügen, daher möchte ich kurz meine Erfahrungen als älterer, sich allerdings noch rüstig fühlender Patient (78 Jahre) schildern.

Seit den 90er Jahren ließ ich, als damals 60-jähriger, bei meinen 2-jährlichen Gesundheitsschecks den PSA-Wert mitbestimmen. Da er in ca. 20 Jahre von ca. 2 auf ca. 5 ng/ml nur sehr langsam anstieg, hatte ich mir darüber zunächst keine Sorgen gemacht. Erst im Dezember 2016 wurde von meinem Hausarzt ein stärkerer Anstieg auf 8,5 ng/ml festgestellt. Er riet mir zum Besuch eines Urologen zur weiteren Klärung. Wegen eines dann folgenden positiven rektalen Palpationsbefundes, erfolge im Frühjahr 2017 eine Biopsie, die einen Gleason Score 3+4 mit einer Empfehlung zu einer OP oder Bestrahlung ergab. Aufgrund der ausführlichen Beratung in mündlicher und schriftlicher Form, endschied ich mich während meines üblicherweise längeren sommerlichen Segelurlaubs und nach einer 3-Monatsspritze zur Senkung des Testosteronspiegels während dieser Zeit zu einer klassischen, radikal retropubischen Prostatektomie, um bei einem evtl. später auftretendem Rezidiv noch eine Bestrahlungstherapie in der Hinterhand zu haben. Meine größten Sorgen galten damals der vorübergehenden Inkontinenz, die laut Literatur nach einer solchen OP, möglich sein sollte.

Auf der Suche nach einer geeigneten Klinik für einen älteren Patienten mit den Nebendiagnosen: Hypertonus, Diabetes mellitus Typ 2 und nach einer Ablation bei Vorhofflattern im Mai 2017, stieß ich auf die Martini-Klinik und Prof. Markus Graefen. Die äußerst positiven Bewertungen dieser auf diese OP spezialisierten Klinik wurden auch durch eigene Erfahrungen naher Bekannte und Freunde voll bestätigt. Noch während meines Sommerurlaubs bat ich daher um einen OP Termin in der Martini-Klinik. Dabei hatte ich volles Verständnis dafür, dass ich auf eine Warteliste kam; ebenso für die Bitte, sich ab einem Alter von 70 Jahren persönlich mit einem kardiologischen Gutachten vorzustellen.
Prof. Graefen nutzte das Vorstellungsgespräch 3 Wochen vor der geplanten OP, um mir noch einmal alle möglichen Alternativen ausführlich zu erläutern ohne mich jedoch bezüglich meiner bereits getroffenen Entscheidung beeinflussen zu wollen. Zusammen mit der leitenden Anästhesistin, die wegen meines Alters noch hinzugezogen worden war, wurde dann der OP-Termin auf den 29.11.2017 gelegt.

Die klassische Operation (nervschonende Entfernung der Prostata und Lymphknoten) verlief komplikationslos und die Genesung machte solche Fortschritte, dass ich auf eine AHB verzichtete. Bereits nach 5 Tagen konnte ich – allerdings noch mit Katheter – die Klinik nahezu schmerzfrei verlassen. Der Aufenthalt war, wie alle Patienten bestätigen, hervorragend und liebevoll organisiert und die Betreuung optimal. Noch nie habe ich mich in einer Klinik so wohl und sicher aufgehoben gefühlt! Nach einer weiteren Woche zu Hause wurde von meinem Urologen der Katheter entfernt und seitdem ist meine Kontinenz sogar besser als vor der OP – auch bei Belastungen! Meine etwas übertriebene technische Vorsorge vor der gefürchteten Inkontinenz war völlig überflüssig und ein Vorrat von einigen Wochen blieb ungenutzt. Der Pathologiebefund - eine Woche nach der Entlassung – war ebenfalls positiv, so dass ich mich als geheilt betrachten kann.

Ein besonderes Lob gilt der, in der Martini-Klinik entwickelten, NEUROSafe OP-Technik. Nicht zuletzt basiert dieser Erfolg aber auch auf der sehr großen Erfahrung und dem sicheren Geschick meines Operateurs Prof. Graefen! Noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank für diese großartige, perfekte Leistung.
Prof. Dr. C aus Münster