Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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03. Dezember 2020 / Friedrich S. aus Moraira, Spanien

Mitte 2020 ließ ich aus einem Bauchgefühl heraus meinen PSA - Wert bestimmen, denn ein Urologe hatte ein Jahr zuvor darauf verzichtet, hatte diesen Wert als nicht allzu bedeutsam umschrieben. Die Überraschung war keine freudige: PSA 11,2 ....
Ein MRT und die darauf folgende Beratung ergaben: mit hoher Wahrscheinlichkeit gebe es ein Prostatakarzinom.
Bei meiner Internet-Recherche stieß ich auf die Martini-Klinik und kam aufgrund des aussagekräftigen Internet-Auftritts sowie einiger unabhängiger Bewertungen zu der Überzeugung, dies sei für mich die richtige Adresse. Im August reiste wir in Hamburg zum 1. Termin an. (Meine Frau war mir während der Maßnahme eine große Stütze).
Zunächst wurde eine Fusionsbiopsie durchgeführt. Dass ich von der Prozedur kaum etwas spürte: Dr. Budäus führte das Ganze mit feinem Händchen durch. Dafür herzlichen Dank an seine Adresse. (Als ich ihn zu Beginn scherzhaft fragte, ob er genau wisse, was zu machen sei, meinte er schmunzelnd, er habe das schon mal gemacht (:-))
Eine Woche später lag das Ergebnis vor: Klar abgegrenztes Karzinom, Gleason-Score 4+5.
Während einer Beratung fiel die Entscheidung für eine radikale Prostatektomie. Dafür waren jetzt Voruntersuchungen notwendig, die ich in Berlin durchführen ließ. (Knochen-Szintigrafie, CT des Unterleibs sowie ein Belastungs-EKG, dazu eine Blutanalyse).
Währenddessen bekam ich überraschend einen zeitnahen OP-Termin, wurde dann Anfang September in der Klinik aufgenommen und am Folgetag operiert. Prof. Dr. Heinzer führte die Maßnahme unter Verwendung des da Vinci-Systems durch, und einen Tag später stand ich bereits wieder auf den Beinen, äußerst liebenswert durch das Pflege-Team und die Stationsärzte versorgt und unterstützt. Ihnen allen gilt mein Dank, aber besonders gilt er Prof. Heinzer und dem OP-Team einschließlich der Anästhesie-Begleitung.

Die Abläufe und die Durchführung der Maßnahmen deuten auf höchstes fachliches und organisatorisches Niveau hin. Ganz im Kanon der Flut positiver Patienten-Aussagen kann ich im Nachhinein nur sagen: Besser geht das alles m. E. bei vertretbarem Aufwand kaum. Abgesehen davon, dass es zum Frühstück keine Eier gab**, fühlte ich mich während des gesamten Aufenthalts bestens behandelt und versorgt. Dass Prof. Heinzer mehrmals in meinem Zimmer erschien, sich sehr persönlich und einfühlsam nach meinem Befinden erkundigte und Tipps zur Bewältigung der OP-Folgeerscheinungen gab, sei hier nur am Rand vemerkt.

Die Verwaltung der Klinik kommt in Bezug auf Wertschätzungen im Allgemeinen etwas zu kurz. Deshalb will ich erwähnen, dass ich stets ein offenes Ohr fand. Die jeweiligen Kontaktpersonen zeigten sich ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Aufgrund der Distanz zu unserem Wohnort im Ausland und unter den speziellen Bedingungen der Corona-Pandemie war die Organisation in meinem Fall mit einigen Schwierigkeiten gepflastert. Hier möchte ich mich ganz besonders herzlich bei Frau Jark bedanken, die mir in meiner Lage oft mit Rat und Tat zur Seite stand und das gefühlt unbürokratisch. Sie rundet für mich das Bild einer Klinik ab, wie sie wohl heute als Musterbeispiel dienen kann. Zu letzterem Schluss kamen übrigens bereits Journalisten in einem Spiegel-Artikel im dem Jahr 2013!
Ich kann die Martini-Klinik ohne Frage bestens weiterempfehlen!

** Die hausinterne Küche der Klinik sei wegen der Pandemie geschlossen, hieß es.

Nachwort: Die Untersuchung der bei der OP entnommenen Gewebeproben ergab keinerlei Anlass zur Sorge, der Tumor könnte gestreut haben.
Nach nunmehr 3 Monaten habe ich das Ergebnis einer Blutanalyse erhalten. PSA-Wert 0,04.

Friedrich S., 76 Jahre und sehr zufriedener Ex-Patient.

 

26. November 2020 / Hans-Jürgen W. aus Hameln

Ich möchte gern ein Feedback geben über meinen Aufenthalt in der Martini-Klinik.
Die Versorgung und Betreuung auf der Station 5 war sehr angenehm und mehr als vorbildlich. Am 10.11.2020 wurde ich von Herrn Prof. Huland erfolgreich operiert mit einem für mich positiven Gesundheitsverlauf. Hierfür möchte ich mich bei Ihnen Herr Professor noch ganz herzlich bedanken.
Ein weiteres Lob gilt allen Mitarbeitern/innen auf der Station 5. Ihr wart super.

 

23. November 2020 / Michael K. aus Hamburg

Ich wurde am 2.11.2020 wg festgestelltem Prostatakarzinoms operiert.Nach telefonischer Beratung hatte ich mich für die da Vinci-Methode entschieden. Leider gehörte ich zu den 1% (wie mir erklärt wurde), bei der es nicht "komplett rund" lief. Ich habe wohl länger nach der OP Blut verloren.
Dies erklärt wohl mein schwarzer Stuhlgang die ersten beiden Tage danach. Die vorzügliche Betreuung auf der Station brachte parallel eine Absenkung meines HB Wertes von 13.7 auf 7.1.. So wurde bei mir am Bett besprochen, ob ein Not-CT oder Blutkonserve die richtige Reaktion wäre. Bereits am 3. Tag nach dem OP Tag bekam ich letzteres. Und der HB Wert stieg sofort, auch am Folgetag. So dass ich nur einen Tag später als geplant entlassen werden konnte. Auch danach war die Station telefonisch für mich ansprechbar. Ebenso meldete sich der operierende Arzt bei mir, um eine aktuelle Bestandsaufnahme mit mir zu besprechen und zu versichern, dass ich ihn kontakten könne, wenn es aus meiner Sicht Bedarf gäbe.
Auch wenn mein Körper nun nicht ganz optimal bei diesem Eingriff "mitgespielt" hat, kann ich nur betonen, dass ich auf dieser Station immer das Gefühl hatte, eine persönliche individuelle Betreuung zu erhalten. Selbst nach der Entlassung.
Besten Dank dafür.

 

13. November 2020 / Georg P. aus Bozen-Südtirol

Als ich meine Diagnose Prostatakrebs erfuhr, wurde mir von zwei Urologen empfohlen, die anstehende OP in der Martini-Klinik in Hamburg zu machen. Gesagt getan. Ich habe eine weite Anreise von über 1000 Kilometer bis nach Hamburg hingelegt und war dann eine Woche in der Martini-Klinik stationär aufgenommen für eine OP (Entfernung der Prostata). Ich kann an dieser Stelle nur allen Ärzten und Krankenpfleger/innen danken für Ihren unermüdlichen Einsatz. Und abgesehen von der hochprofessionellen Herangehensweise mit all seinen weiteren Abwicklungen zur Genesung, ist auch der zwischenmenschliche Aspekt aller Beteiligten zum Patienten zu honorieren. Das trägt wesentlich dazu bei, dass man alles gut schafft. Somit kann ich jeden empfehlen, sich an die Martini-Klinik zu wenden ... es passt einfach alles ...
Ein großes Dankeschön dem gesamten Team, insbesondere Herr Prof. Graefen.

 

12. November 2020 / Rolf S. aus Sachsen - Anhalt

Sehr geehrter Herr Prof. Haese, liebes Team der Martini-Klinik, nachdem mein PSA-Wert kontinuierlich angestiegen war, erfolgte ein MRT mit einer anschließenden Biopsie in einer Uni-Klinik. Diese diagnostischen Maßnahmen waren mit Ausnahme der langen Wartezeit sehr gut. Die weitere Begleitung nach der Diagnose Prostatakarzinom, Gleason Score 7a, war dann aber für mich nicht zufriedenstellend. Ich fühlte mich mit meinen Fragen und Sorgen komplett allein gelassen. Hilfe bekam ich leider auch nicht von meinem Urologen. Dank der umfangreichen Internetrecherche meiner Frau sind wir dann Mitte August auf die Martini-Klinik in Hamburg gestoßen. Ein erster telefonischer Kontakt stimmte mich schon sehr hoffnungsvoll.
Nach dem Eingang meiner Unterlagen wurde umgehend ein Termin für ein telefonisches Beratungsgespräch vereinbart. Es fand am 28.08.2020 mit Frau Dr. Knipper statt. Bei Ihnen Frau Dr. Knipper möchte ich mich besonders bedanken. Ihre ruhige, sachliche und aufmunternde Art haben mir und meiner Frau sehr geholfen. Unser Gespräch endete mit ihren Worten … nun fahren sie erstmal in den Wanderurlaub und erholen sich gut. Damit war der Weg frei für unseren schon fast stornierten Urlaub in Kärnten und Südtirol. Zwei Tage später bekamen wir dann einen OP-Termin am 23.09.2020, Operation mit da Vinci-System, Operateur wie von meinem Mann gewünscht, Prof. Dr. Alexander Haese.
Am 21.09.2020 reiste ich mit meiner Frau nach Hamburg. Wir verbrachten die erste Nacht im Dorint-Hotel, meine Frau blieb bis zu meiner Entlassung aus der Klinik dort. Am nächsten morgen wurde ich sehr freundlich in der Martini-Klinik empfangen. Ich bezog mein Einzelzimmer in Station 1. Am Nachmittag kam Prof. Dr. Haese zu mir und erläuterte mir die geplante OP. Die Ruhe und Freundlichkeit des gesamten Personals übertrug sich sehr schnell auch auf mich. Das Gläschen Rotwein am Abend trug ebenso dazu bei. Gern erinnere ich mich auch an die freundlichen Schwestern bei der OP-Vorbereitung. Bereits um 17.30 Uhr war ich nach der OP wieder in meinem Zimmer und meine Frau konnte mich besuchen. Am nächsten Tag konnte ich aufstehen und auf dem Gang herumlaufen, zunächst noch mit Begleitung, nachmittags schon allein. Am 25.09. erkundete ich bereits das Klinikgelände und in den Folgetagen mit meiner Frau auch den angrenzenden Park.
Es gibt viele Dinge, die einem nach dem Aufenthalt wohl immer in Erinnerung bleiben werden … überaus freundliche und umsichtige Mitarbeiter, sehr gutes Essen, der wunderschöne Blumenstrauß nach der OP, der Anruf von Prof. Haese an meine Frau nach der OP und vieles mehr. Am 28.09 wurde bei mir bereits der Katheter gezogen und am 29.09. konnte ich mit meiner Frau die Heimreise antreten. Da es mir sehr gut geht, habe ich auf eine Anschlussheilbehandlung verzichtet. Das Ergebnis der Histologie wurde mir in einem Telefongespräch mit Herrn Prof. Dr. Haese ausführlich erläutert. Insgesamt gesehen geht es mir sehr gut. Ich bin zu 98 % kontinent, das ist ein überaus beruhigendes Gefühl. Heute habe ich das Ergebnis des ersten PSA-Tests nach der OP bekommen, 6 Wochen nach der OP liegt der Wert bei 0,03 ng/ml.
Ich möchte mich nochmals für die erstklassige Betreuung bei allen Mitarbeitern der Martini-Klinik bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt Ihnen, Herr Prof. Dr. Haese für eine hervorragende Operation und vor allem für Ihre nette und einfühlsame Art im Umgang mit dem Patienten. Ich wünsche Ihnen Allen für die Zukunft weitere Erfolge im Kampf gegen bösartige Prostataerkrankungen, viele nette und zufriedene Patienten und natürlich, dass sie alle gesund bleiben.

 

10. November 2020 / Peter G. aus Schleswig - Holstein

Vor 6 Monaten wurde ich, 67 Jahre, Kassenpatient, während der Phase mit den Corona-Einschränkungen nach nur 4 Wochen Wartezeit in der Martini-Klinik operiert. Am 3. Tag nach der OP wurde ich mit Katheter entlassen. Die OP war gut verlaufen, die Nerven konnten beidseitig erhalten werden.
Mein großer Dank gilt Frau Prof. Tilki und Ihrem Team sowie wirklich allen Beschäftigten der Klinik, die zu einer außerordentlich guten Atmosphäre beigetragen haben. Ich habe mich immer als Mittelpunkt der Bemühungen gefühlt. Alle positiven Beurteilungen im Gästebuch kann ich zu 100% bestätigen.
Beim Lesen der Gästebucheinträge kann aber evtl. der Eindruck entstehen, dass man die OP und die Probleme danach unterschätzt. Jedenfalls ist es mir so ergangen.
Die OP mit der da Vinci-Methode hat 3,5 Std. gedauert. Man wird in Vollnarkose mit dem Kopf unten gelagert und fixiert. Der Bauch wird mit CO² aufgeblasen um das Operationsfeld frei zu halten. (Ich hoffe, ich erzähle hier nichts Falsches).
Am Tag danach hatte ich trotz Schmerzmittel heftige Schmerzen im Bereich des Nackens und der oberen Wirbelsäule sowie starke Blähungen. Außerdem hatte ich Schmerzen im Bereich meiner Hüftgelenksprothese.
Trotzdem konnte ich schon auf dem Flur umhergehen. Der Umgang mit dem Katheter war problemlos und schmerzfrei. Nur der Stuhlgang machte einige Tage Probleme.
Die Entlassung am 3. Tag nach der OP fand ich in Ordnung.
An den ersten Tagen zu Hause hatte ich starke Einlagerungen von Wundsekret im Genitalbereich. Ein Anruf bei der 24-Stunden-Hotline der Klinik konnte mich dann aber beruhigen. Das Ganze dauerte fast 10 Tage.
Am 12. Tag nach der OP wurde der Katheter gezogen. In der Folge benötigte ich täglich 5 Vorlagen. Nach Anleitung durch eine Physiotherapeutin machte ich in den folgenden 2,5 Monaten tägl. 2 x 40 Minuten Beckenbodenübungen, was dazu führte, dass ich nur noch 4 Vorlagen am Tag brauchte.
Da ich immer noch Schmerzen im Bereich der Hüftgelenkprothese hatte, besuchte ich Dr. Hans Barop in Hamburg-Blankenese, ehemals Oberarzt der Endo-Klinik und jetzt Arzt für Neuraltherapie, der mir schon vor Jahren geholfen hatte, als die Schulmediziner nicht weiter wussten.
Herr Dr. Barop behandelte nun auch meine Inkontinenzprobleme, und das mit durchschlagendem Erfolg. Nach 2 Behandlungen innerhalb 8 Tagen benötigte ich noch 2 Vorlagen täglich, nach 2 weiteren Behandlungen innerhalb 8 Wochen gingen nur noch einige wenige Tropfen unkontrolliert ab. Die Verbesserung war jeweils am Tag nach der Behandlung deutlich spürbar.
Ich berichte davon, weil ich mir vorstellen kann, dass auch andere Patienten noch längere Zeit nach der OP Kontinenzprobleme haben. Dabei kann die relativ unbekannte Neuraltherapie unter Umständen hilfreich sein.
Nach meiner Entlassung wurde mir von der Martini-Klinik wegen erhöhtem Rezidivrisiko eine nachfolgende Strahlenbehandlung empfohlen. Da der PSA-Wert aber bis heute unter 0,01 liegt, kann ich zumindest vorläufig darauf verzichten. Das habe ich sicher der hervorragenden Arbeit von meiner Operateurin, Frau Prof. Tilki, zu verdanken.
Ich möchte mit diesem Bericht in keiner Weise Angst verbreiten, wohl aber Respekt vor einer komplizierten Operation. Oberstes Ziel muss die Bekämpfung des Krebses sein. Dazu ist man in der Martini-Klinik in den allerbesten Händen.

 

10. November 2020 / Frank R. aus Sylt

Bei mir wurde im Oktober 2019 Prostatakrebs festgestellt, ein Schock für mich in diesem Alter.
Nach langer Suche bin ich durch einen Tipp auf die Martini-Klinik aufmerksam geworden.
Da für mich nur die da Vinci-Methode in Frage kam hatte ich im November 2019 meinen ersten Termin in Hamburg. Hier ist mir schon aufgefallen, wie freundlich und einfühlsam das Ärzteteam mit den Patienten umgeht ... keine Frage, hier fühlte ich mich sofort wohl.
Am 22.01.2020 war es dann soweit mit der OP, die verlief sehr gut und nach 5 Tagen könnte ich die Klinik mit Katheter verlassen.
Ich bin glücklich, dass ich bei Ihnen sein durfte und habe alles richtig gemacht, bei Ihnen meine OP durchzuführen zu lassen.
Das Personal ist einfach unglaublich hilfsbereit, Wünsche wurden sofort erfüllt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Nach Reha und Bestrahlung geht es mir heute ausgezeichnet alle Funktionen die nach der OP noch möglich sind, funktionieren einwandfrei.
Möchte mich auch bei Herrn Dr. Isbarn und seinem OP-Team für die perfekte OP bedanken.

Vielen Dank
Frank R.

 

09. November 2020 / Ludger R. aus Recklinghausen

Ein bis in jedes Detail durchdachter Internetauftritt und die Mut machenden Einträge des Gästebuches haben mich dazu gebracht, meinen Krebs - stanzbioptisch gesichertes Prostatakarzinom, Gleason 3+4, PSA 6,05 ng/ml - nur dort behandeln zu lassen. Dazu habe ich die da Vinci-Methode gewählt. Die OP erfolgte am 30.10.2020, die Katheterentfernung am 4.11.2020 und einen Tag später die Entlassung. Ich bin seitdem in allen Situationen kontinent!

Jeder Kilometer der Anreise hat sich gelohnt. Alle Patienten erleben eine Organisation der Spitzenklasse, die von höchster ärztlicher Professionalität, einem pflegerischen und beratenden Kompetenzteam einzig darauf ausgerichtet ist, jedem Einzelnen in dieser besonderen Situation so zu helfen, als ob es nur einen Patienten gibt. Es ist bemerkenswert zu erleben, wie Empathie, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Mit- und Vorausdenken und Handeln täglich aufs Neue gelebt werden. Bemerkenswert.

Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. T. Steuber und seinem ärztlichen, pflegerischen und psychoonkologischen Team der Station 4.

 

07. November 2020 / Hans B. aus Bremen

Ich kann mich kurz fassen, weil die wichtigen Pluspunkte alle schon genannt sind. Auch bei mir hatte sich die Situation nach der erfolgreichen OP durch Dr. Michl innerhalb weniger Wochen (bis auf die Erektionsfähigkeit) vollkommen normalisiert. Und das, obwohl eine Teilresektion vor 15 Jahren den Eingriff erschwert hat. Also eine uneingeschränkte Empfehlung auch von mir.
Was ich aber – gerade im Vergleich mit allen anderen Kliniken, die ich in den letzten zehn Jahren (mit-)erleben musste - noch einmal hervorheben möchte, ist die gute Vorinformation und Nachbereitung: Man weiß, was auf einen zukommt, und ist gut vorbereitet auf das, was man tun muss, aber auch, was vielleicht anders als erwartet läuft, ohne deshalb schon ein Problem zu sein.
Und ich habe sehr geschätzt, dass mich der für die vorgängige Beratung zuständige Arzt nicht zu der deutlich teureren da Vinci Methode gedrängt hat, sondern die konventionelle OP für zureichend sicher und wirksam erklärte. Also eine rundum gute Betreuung nicht nur in der Klinik, sondern auch vor- und nachher, wo man sonst oft allein gelassen wird.

 

05. November 2020 / Dierk L. aus Hamburg

Bei einer Begrenzung des Prostatakrebses auf nur einen oder sehr wenige Herde, einem Gleason-Score (er bewertet Ausmaß und Grad der Gewebeveränderung) von nicht höher als 3+4 und einem PSA-Wert von unter 15 ng/ml kann ich - aus eigener positiver Erfahrung - eine Fokale Therapie mittels HIFU Methode in der Martini-Klinik uneingeschränkt empfehlen!

Seit meinem 61 Geburtstag lasse ich alle zwei Jahre meinen PSA-Wert messen. 2019 - kurz nach meinem 71sten Geburtstag - war der Wert von 1,96 auf 4,35 hochgeschnellt. Eine weitere Messung Ende November ergab einen Wert von 5,49+. Aufgrund des schnellen Anstiegs zeigte sich mein Urologe besorgt. Zu weiterer Beratung und MRT empfahl er die renommierte, auf Prostatakarzinome spezialisierte Martini-Klinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Leider bestätigte der Anfang Januar 2020 von Dr. Beyersdorff vorgenommene MRT-Befund eine vorhandene tumorsuspekte Läsion. Zur Absicherung des MRT-Befundes entschloss ich mich kurzfristig für eine Fusionsbiopsie. Diese wurde am 09.03. unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Dass ich sie relativ angstfrei über mich ergehen lassen konnte, lag insbesondere an der vorausgegangenen sehr emphatischen Beratung und professionellen Ausführung durch die Assistenzärztinnen Dr. Ann Beckmann und Caren Linse.

Die Biopsie ergab Prostatakarzinome mit maximalem Gleason-Score von 3+4 in 4 von 13 Stanzen. Äußerst beunruhigend empfand ich, dass eines der Karzinomherde sehr nahe an der Prostatakapsel lag. Eine zeitnahe Überschreitung war somit nicht auszuschließen.
Es folgte ein ausführliches, äußerst angenehmes Beratungsgespräch mit der sehr kompetenten und sympathischen Oberärztin Frau Dr. Nagarj, in dessen Folge ich mich zur Durchführung der o. g.Fokalen Therapie entschied. Diese wurde am 23.04.20 unter Vollnarkose und ohne jegliche Komplikationen von Frau Dr. Nagaraj durchgeführt. Zwei Tage später wurde ich entlassen. Der gelegte Katheder wurde fünf Tage später schmerzfrei entfernt. Am 20.10.20, ein halbes Jahr nach Durchführung der fokalen Therapie, wurde eine erste Kontrollbiopsie durchgeführt. Das Ergebnis: IN ALLEN PROBEN TUMORFREIES PROSTATAGEWEBE!!! Was für ein Segen!

Darüber hinaus: Vollständige Kontinenz, aber immer noch leichte Erektionsstörungen, die jedoch durch Einnahme von PDE-Hemmern zu regulieren sind.

Dass meine Krankenkasse, die TK, sich allerdings bis heute weigert, die Kosten für das erste MRT, die Fusionsbiopsie und die Fokale Therapie - insgesamt ca. 5.000,- EURO - zu übernehmen, hat einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen.
Damit hat das hervorragende Team der Martini-Klinik, bei dem ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte, allerdings nichts zu tun!