Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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10. September 2018 / Wolfhart W. aus Wilhelmshaven

Über die Martini-Klinik hatte ich (71 J.) mich bei meinem Urologen und im Internet genau informiert, bevor ich mich zu einer RRP anmeldete. Neben den guten Argumenten für diese Klinik (auch in deren Selbstdarstellung) sprachen meine kritischen Gedanken dagegen:
- Darstellung in eigener Sache muss ja positiv sein, Urologen halten zusammen
- in allzu großer Routine (hohe Fallzahlen) steckt auch der Keim zu Nachlässigkeit und unpersönlicher Fließbandabfertigung
- die vielen positiven Bewertungen stammen von Patienten, die vielleicht nur Glück hatten
- lohnt der Aufwand für die An-/Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (~ 4 Std, 5x umsteigen)?

Erlebt habe ich dann in allen Zuständigkeitsbereichen die BESTÄTIGUNG ALLER POSITIVEN MERKMALE, wie z. B.:
+ Teamgeist
+ professionelle Gründlichkeit
+ präzises Einhalten standardisierter Abläufe => hohe Effizienz
+ offene Freundlichkeit
+ warmherzige Betreuung
+ gute Unterbringung, Versorgung und ggf. Beratung

Nach 7 Tagen wurde ich kontinent entlassen. - Wer mich zu Details ansprechen möchte kann das gern per E-Mail tun: woowii@web.de

Ich bin sehr dankbar, dass es dieses Kompetenz-Zentrum gibt, kann es mit bestem Gewissen weiter empfehlen und wünsche allen Akteur(inn)en der Martini-Klinik weiterhin gutes Gelingen und (irgendwann) einen reibungslosen Umzug in den Neubau.

 

07. September 2018 / Dieter G.

Sehr geehrter Herr Arad, liebes Station 1/5-Team,
schon wieder eine Woche zu Hause, und doch ist mir der Aufenthalt in Ihrer Station noch überaus präsent. Von Ihrem ebenso fachlich fundierten wie rücksichtsvollen OP-Vorbereitungsgespräch, Herr Arad, über Ihre tägliche wunderbar kompetente Betreuung bis hin zum Ultraschall-Abschluss-Check und der herzlichen Verabschiedung fühlte ich mich bestens aufgehoben in Ihrer Obhut. Ihre telefonischen "guten Nachrichten" am vergangenen Freitag - histologische Untersuchungen ohne Befund - waren da noch DAS Sahnehäubchen obendrauf - und eine sehr große Erleichterung. Vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit!
Mein Dankeschön gilt natürlich auch Ihrem Team, allen voran Schwester Sandra, die mich schon am ersten Tag durch die Aufnahme-Institutionen gelotst und dafür gesorgt hat, dass ich in der (noch) unbekannten Umgebung nicht verloren ging. In ihrer weiteren Betreuung erfreute sie mich mit ihrer unnachahmlichen Balance zwischen Robustheit und Einfühlungsvermögen - einfach toll. Ich hatte leider keine Gelegenheit, mich von ihr persönlich zu verabschieden, also sende ich hier spezielle Grüße!
Aber Ihr Team ist ja noch viel größer: Franziska, die mich aus dem Aufwachraum in mein (schönes) Zimmer bugsiert und mich danach und während weiterer Dienstzeiten liebevoll überwacht und versorgt hat. Dankeschön! Die quirlige Svetlana, immer präsent und aufmerksam, dabei vorsichtig und rücksichtsvoll. Dankeschön! Viele andere, deren Leistungen nicht minder beachtlich sind, deren Namen ich aber nicht mehr weiß. Die jungen Damen und Herren vom Küchenteam, die freundlich und geduldig ihren Dienst versahen. Dankeschön! Und die Stationsschwester, die mit mir die Schlussbesprechung durchgeführt und mich und meine Frau verabschiedet hat, und deren Namen ich mir nicht behalten konnte. Dankeschön für Kompetenz und Zuwendung auch an sie.
Sie haben ein bemerkenswert hohes Leistungsniveau erreicht, das Sie Tag für Tag mit Leben erfüllen. Angesichts des anhaltenden Dramas um unser Gesundheits- und insbesondere Krankenhauswesen ist es schon beruhigend zu erfahren, dass es auch anders, ganz anders und so entschieden besser funktionieren kann, wie eben bei Ihnen. Dieses Niveau bei dem hohen Durchsatz an Patienten und den sich daraus ergebenden unglaublich vielfältigen Aufgabenstellungen zu erhalten, ist eine täglich neue Herausforderung, der Sie sich stellen müssen und stellen.
Aber - wem sollte das gelingen, wenn nicht Ihnen! Ich habe nicht den geringsten Zweifel.
Ein dickes Dankeschön und herzliche Grüße an Sie alle!!

 

03. September 2018 / Wilfried J.

Liebes Team von Station 1,
wie ein Deckelchen auf ein Töpfchen, so gehört zu einer gelungenen OP auch eine gute Pflege. Nach dem für mich sehr zufriedenstellenden Eingriff von Prof. Huland ist Ihnen dies vollstens gelungen! Meine vom Hörensagen gesetzten Erwartungen wurden voll erfüllt und ich kann dies mit gutem Gewissen an Dritte weitersagen. Ich habe mich bei Ihnen gut aufgehoben gefühlt! So, wie für Künstler der Beifall wichtig und somit „ein Teil der Entlohnung“ ist, sollen diese Zeilen bei Ihnen ankommen.
Ihnen alles Gute und weiterhin Freude an Ihrer Tätigkeit!
Wilfried J.

 

03. September 2018 / Hans-Jürgen L.

Guten Tag, sehr geehrtes Diagnostik-Team,
bedanken möchte ich mich bei Frau Dr. Nagaraj für die sorgfältige und behutsame Untersuchung. Ich hatte nach der Untersuchung keine außergewöhnlichen Blutungen und Kopfschmerzen, es machte sich auch kein Fieber bei mir bemerkbar. Auch bei Schwester Ute bedanke ich mich sehr, für die treusorgende Nachbehandlung bei meinem schwankenden Blutdruck.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen L.

 

01. September 2018 / Michael S. aus Hamburg

Ich wurde am 06.06.2018 im Alter von 58 Jahren in der Martini-Klinik von Herrn Prof. Dr. Salomon mit dem da-Vinci-Verfahren operiert (radikale Prostatektomie). Der zuvor ermittelte PSA-Wert lag bei ca. 45 ng/ml, bei der Biopsie waren alle 6 Proben aus der linken Prostataseite positiv, die 6 Proben der rechten negativ. Bei der Operation erfolgte eine rechtsseitige Nerverhaltung. Linksseitig war sie aufgrund des fortgeschrittenen Tumors nicht möglich. Der histologische Befund nach der Operation zeigte ein pT3b-Karzinom mit kapselüberschreitendem Wachstum und Samenblaseninfiltration (Kontaktstrecke der linken Samenblase 0,1 mm).
Die Operation habe ich sehr gut überstanden. Unangenehm war das nach der Operation noch vorhandene Gas im Bauchraum, aber das gab sich nach wenigen Tagen. Positiv überrascht war ich von ausgebliebenen Kontinenzproblemen. 12 Tage nach der Operation wurde der Katheter entfernt. Ich spürte nur eine unangenehme Reizung, die aber nach wenigen Tagen verschwand. Mit der Kontinenz hatte ich sofort nach der Katheterentfernung keine Probleme. Leichte Einschränkungen habe ich jetzt noch bei der Beweglichkeit des linken Beins. Diese sollen durch eine bei der Operation unvermeidliche Nervenreizung verursacht worden sein und sich erst im Verlauf von mehreren Monaten geben.
Obwohl Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (Techniker Krankenkasse) fühlte ich mich wie ein Privatpatient behandelt. Das gesamte Klinikpersonal war sehr freundlich, engagiert und hat stets zum Wohle der Patienten beigetragen. Besonders dankbar bin ich Herrn Prof. Dr. Salomon für die hervorragend durchgeführte Operation. Sehr gut finde ich außerdem, dass er meine aktuelle Unsicherheit über die weitere Behandlung ernst nimmt und mit mir darüber gesprochen hat. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, entweder eine adjuvante Bestrahlung der Prostataloge und der Samenblasenregion gemäß Leitlinie der Martini-Klinik und gleichlautenden anderen Empfehlungen durchzuführen oder nur dann zu bestrahlen, falls der PSA-Wert (zurzeit 0,05 ng/ml) wieder signifikant zunehmen würde. Es gibt gute Gründe für beide Alternativen, die Entscheidung muss ich letztendlich selbst treffen.
Wer eine Klinik für eine anstehende Prostatatoperation sucht, dem kann ich die Martini-Klinik aus meiner Erfahrung voll empfehlen. Hier gibt es die Kompetenz, die für solche Operationen nötig ist, und eine hervorragende Patientenbetreuung.

 

30. August 2018 / Klaus-Peter S. aus 21682 Stade

Ich wurde am 17.8.2018 an der Prostata operiert (radikale retropubische Prostatektomie).
Gleason Grad 3+4. Klassische Bauchschnittmethode. Kassenpatient, Aufnahme Station 4.
Operateur: Dr. Tobias Maurer.
Die OP verlief komplikationslos, nach drei Tagen ohne Schmerzmitteleinnahme. Entfernung des Blasenkatheters nach 7 Tagen problemlos. Entlassung mit Lymphdrainage am 10. Tag.
Entfernung derselben 4 Tage später mit geringer Restmenge durch meinen Urologen.
Herr Dr. Maurer sowie dem ganzen Stationsteam gebührt großer Dank. Von der OP bis zur Entlassung ein super Team. Rücksichtsvoll, hilfsbereit, geduldig und immer nett beschreibt das Klima auf dieser Station.
Alles lief ruhig und ohne Stress ab. Die Verpflegung gut, das Angebot an Speisen und Getränken sehr gut.
Ich fühlte mich vom ersten Tag an gut aufgehoben und bedanke mich nochmals ausdrücklich.
Diese Klinik ist für Patienten ein Glücksfall.

 

29. August 2018 / Hendrik F.

Sehr geehrter Herr Prof. Heinzer,
genau 1 Jahr und 1 Tag nach meiner OP bei Ihnen habe ich die Triathlon Europameisterschaft in Glasgow 'gefinished‘. Vielleicht kann das anderen Patienten von Ihnen auch Mut machen.

 

27. August 2018 / Friedhelm G. aus Mönchengladbach

Längere Zeit hatte ich bei den turnusmäßigen Arztbesuchen die Bestimmung des PSA-Wertes ignoriert. Im Februar wurde er bestimmt und lag knapp unter 10. Da klingelten die Alarmglocken. Nachdem der Wert beim Urologen bestätigt wurde, kam ich um eine Biopsie nicht herum. Der Gleason-Score war 3+4 und in 6 von 15 Stanzproben befanden sich Krebszellen.
Der Rat meines Urologen war, dass ich mich in meinem Alter von 67 Jahren operieren lassen solle. Er sagte mir, dass in meinem Fall die Operation, durchgeführt von einem sehr guten Operateur, sehr hohe Erfolgschancen bieten würde, danach ein ganz normales Leben weiterzuführen. Nach meinem ersten Schock haben wir dann gemeinsam überlegt, wo die Operation stattfinden solle. Durch die Erfahrungen und Kenntnisse des Urologen kamen wir auf die Martini-Klinik. Ich habe mich dann sehr intensiv mit dieser Klinik beschäftigt und aufmerksam auch die Gästebewertungen gelesen, die durchweg alle sehr positiv sind.
Damit war die Entscheidung gefallen und mit der Klinik für Mitte Mai das Beratungsgespräch mit Prof. Heinzer vereinbart. Der Empfang von Frau Pasch war schon sehr freundlich und das Gespräch mit Prof. Heinzer ließ keine Fragen offen. Auch wurde ich in keiner Weise gedrängt, das teurere da Vinci-System zu nehmen. Ich wollte, auch auf Empfehlung meiner Ärzte zu Hause, die radikale Prostata-Operation. Das war für Prof. Heinzer völlig in Ordnung und wir einigten uns auf den 8. August als Operationstag.
Der ganze Ablauf, von der Aufnahme, der Operation und die Tage danach bis zum Entlasstag, verlief ganz genau so, wie es auf der Website in den Filmen beschrieben wird.
Die Operation selbst wurde von Prof. Heinzer mit seinen begnadeten Händen so grandios ausgeführt, dass die Nerven erhalten blieben und auch die Inkontinenz, wie sich später zeigte, kaum der Rede wert war.
Nach der Operation, ich lag noch in Narkose, rief Prof. Heinzer meine Frau an, um ihr von der gelungenen Operation zu berichten.
Zwei Stunden, nachdem ich wieder auf dem wunderschönen Zimmer auf der neuen Station 5 war, kam schon der Pfleger Theo und half mir beim ersten Aufstehen. Das hätte ich nie für möglich gehalten, dass das so schnell möglich wäre. Am nächsten Tag, also Tag 1 nach der Operation, bin ich mit ihm schon mehrfach über den Flur gegangen und ab abends sollte ich alleine gehen.
Am zweiten Tag wurde die Wunddrainage gezogen und danach konnte ich auch duschen. Es wurde wirklich jeden Tag besser und so konnte ich, nach Absprache mit Prof. Heinzer, am 4. Tag nach der Operation die Klinik verlassen.
Ganz ganz herzlich möchte ich mich bei den Schwestern Dafina, Joy und Franziska bedanken. Und beim Pfleger Theo natürlich. Sie alle sind superfreundlich, können alle Fragen beantworten und haben auch mal Zeit für ein paar private Worte. Dieses ganze Umfeld hilft sehr, die Genesung voranzutreiben. Danke – Ihr seid Klasse!
Eigentlich schade, dass man in dieser Klinik nur einmal operiert wird. Selbstverständlich ist die Gesundheit das höchste Gut. Aber wenn man schon krank ist, ist eine solche Klinik das beste, was einem passieren kann.
Mein Dank gilt auch meiner Frau, die mit in Hamburg war. Es ist schon sehr gut, wenn da jemand in der Nähe ist, mit dem man alles, was geschieht, direkt besprechen kann. Und die Unterbringungsmöglichkeit im Hotel auf dem Universitätsgelände ist schon sehr praktisch.
Eine Woche nach meiner Entlassung hat mir Prof. Heinzer eine Mail geschickt, in der er mir die Ergebnisse der Histologie so verständlich erklärte, dass auch ich als der Laie sie versteht. Mein Ergebnis ist absolut positiv. Ich habe keinerlei Tumorzellen mehr und ich kann beruhigt in die Zukunft sehen. Insofern hat sich der Rat meines Urologen, eine Operation zu machen, als richtig und gut erwiesen.
Ich kann allen nur raten, wenn die Prostata-Operation schon sein muss, nicht in Depression zu verfallen, sondern alles positiv und mit Optimismus zu sehen. Denn schließlich gibt es für diese Krankheit die Martini-Klinik.

 

22. August 2018 / Klaus H. aus Niestetal

Ich - 65 Jahre - wurde am 26.07.18 von Frau Prof. Tilki mit da Vinci operiert (radikale Prostatektomie). Es konnte nerverhaltend operiert werden, obwohl das spätere histologische Ergebnis einen pT3a Tumor ergab - also bereits ein Kapseldurchbruch. Insofern ist erstmal alles sehr gut verlaufen!

Insgesamt war mein Aufenthalt sehr angenehm - alle Teams, Pflegepersonal, Service und Raumpflege sind wirklich so gut wie in vielen vorhergehenden Beschreibungen schon erwähnt.

Meine Entlassung sollte dann am Tag 4 nach OP erfolgen - da ich mich noch nicht so fit fühlte war es dann erst Tag 5. Der Katheter wird bei Patienten von Prof. Tilki erst am Tag 10 gezogen - das erfolgte dann problemlos bei meinem Urologen vor Ort.

Leider hat sich danach eine sehr starke Inkontinenz eingestellt die bis heute anhält. Da ich damit nicht wirklich gerechnet hatte, bin ich sehr froh mich trotzdem für eine AHB entschieden zu haben - bin seit knapp einer Woche in der Fachklinik Wildetal und muss wohl noch viel Geduld haben. Angesichts dieser Situation ist es (fast) zweitrangig das ich auch von einer Erektion bisher nichts spüren konnte.

Scheinbar gehöre ich leider zu dem kleinen Prozentsatz bei denen die Kontinenz erstmal nicht erhalten werden konnte. Ich arbeite weiter daran und kann die Martini-Klinik trotz meiner unglücklichen Situation jederzeit weiter empfehlen.

 

20. August 2018 / Wilhelm M. aus Rheinland-Pfalz

Mir haben die Bewertungen meiner Vorgänger sehr geholfen, daher hier gerne mein Bericht:

Im Rahmen der jährlichen Vorsorge im August 2017 und eines PSA-Wertes von 4,25 beriet mich mein Urologe über eine mögliche Biopsie, die ich auch völlig unbedarft wahrgenommen habe. Im Dezember 2017 dann die schockierende Nachricht : positiver Befund, Gleason 3+3, T1c. Mit 54 und einem Jüngsten meiner 3 Kinder von 17 Jahren, bald wieder eine Zeit zu zweit vor Augen und dann auf Abschiedstour gehen? Eine kurze Zeit mit Active Surveillance nahm ich mir, um mich zu informieren. Über die Brachytherapie, von der meine Urologe abriet, und über die Fokaltherapie (HIFU) gelangte ich zur Martini-Klinik Hamburg. Bei meiner Auswahl überzeugten mich bereits die Inhalte des Internetauftritts sowie der sofortige telefonische Rückruf über die Möglichkeiten einer Beratung.
Kurzfristig fand ein Beratungstermin statt, dabei wurde die Notwendigkeit einer Fusionsbiopsie erörtert und binnen vier Wochen in der Martini-Klinik durchgeführt. Im Ergebnis war eine HIFU-Therapie nicht möglich und ich entschied mich direkt für die radikale Prostatektomie mit dem Da Vinci-System. Für die Freundlichkeit und Kompetenz aller Mitarbeiter insbesondere von Frau Dr. Nagaraj und Frau Linse in Hamburg als auch telefonisch war ich bereits zu diesem Zeitpunkt sehr dankbar und zudem weiter völlig überzeugt von meiner Klinikauswahl.
Das Prinzip der Super-Spezialisierung auf ein medizinisches Thema in so einer heiklen Angelegenheit hat mich dann auch bei der gesamten OP-Vorbereitung und -Durchführung begleitet und aufrichtiges Vertrauen erzeugt. Auch die Erfolgsquoten hinsichtlich der Nebenwirkungen sind in der Martini-Klinik meilenweit von den Durchschnittsquoten entfernt, 90 % und mehr! Am 20. Juli 2018 wurde ich von Prof. Salomon erfolgreich, nerven- und muskelschonend operiert. (Meine Sympathie und somit auch mein Vertrauen in meinen Operateur waren bereits beim Vorgespräch gegeben, wir verstanden uns!). Prof. Salomon rief unmittelbar nach der OP meine Frau an und informierte Sie über den erfolgreichen Verlauf. Nach fünf Tagen wurde eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt, der Katheter konnte gezogen werden, Kontinenz war sofort da, nach sieben Tagen flog ich nach Frankfurt zurück. Nach einer Woche erhielt ich den erlösenden Anruf, auch die Histologie war in Ordnung! Mir war ein zweites Leben geschenkt! Nach 3 1/2 Wochen wirklich konsequenter Ruhekur zuhause konnte ich wieder - langsam steigernd - in meinem Job zurück.
Von dem Klinikaufenthalt selbst kann ich jedem die Angst nehmen; mehr Freundlichkeit, Herzlichkeit Kompetenz und auch Fröhlichkeit kann es nicht geben. Mein leider viel zu kurzer Dank gilt Schwester Julia, die mir vor der OP die Angst genommen hat, Schwester Tetyana, die mich mit ihrem unglaublichen Lächeln wieder die ersten 20 Meter durch den Gang geführt hat, Schwester Franziska, die mein Gehtraining forcierte, Pfleger Simon für seine herrlichen Seemannshumor - auch beim Katheter ziehen -, Pfleger Dirk für seine beruhigende Art der Entlassungsvorbereitung, Prof. Salomon für die hoch kompetente und erfolgreiche Operation und nicht zuletzt allen Reinigungs-, Verpflegungs- und Pflegekräften!!! Wirklich alle wissen, wie es den Männern in dieser Männerklinik geht und leisten ihren Beitrag zur Wiedergenesung.

Fazit: für dieses schwierige Operation würde ich aus der ganzen Welt anreisen, um Patient in der Martini Klinik zu sein!!!