Gästebuch

Die Bewertungen unserer Gäste sind für uns von zentraler Bedeutung. Sie garantieren die Transparenz unserer Leistung und dienen der internen Qualitätsüberprüfung. Wir sind sehr stolz darauf, dass 98% der bei uns behandelten Patienten die Klinik an Freunde und Verwandte weiterempfehlen würden - für uns ein unschlagbares Kompliment.

Wir laden Sie ein, unser Gästebuch zu durchstöbern. Wir sind uns sicher, dass Sie sich durch diese Informationen aus erster Hand einen soliden Eindruck der Martini-Klinik machen können.
Da hier immer wieder bestätigt wird, dass die Berichte ehemaliger Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik hilfreich sind, haben wir die Einträge ab September 2015 ein Jahr lang auch auf Englisch übersetzt. So können auch unsere internationalen Patienten von den ausführlichen Berichten unserer deutschen Patienten profitieren. 

Auch die Berichte in der nationalen und internationalen Presse können die Darstellung unserer Leistung verifizieren und Ihr Bild von der Martini-Klinik komplettieren.


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06. Juli 2020 / Farhang M. aus Hamburg

Ich bin glücklich über meine Entscheidung, mich in der Martini-Klinik operieren zu lassen.
Ein Team von Fachleuten, von der Aufnahme bis zur Entlassung, von der Vorsorge bis zur Nachsorge, von der Verwaltung bis zur Pflege. Sie wissen, was sie tun. Jeder Handgriff sitzt.
Ich führe jetzt ein beschwerdefreies Leben, von Inkontinenz keine Spur, trage keine Vorlagen, kann stundenlang spazierengehen, Beckenbodengymnastik machen. Alles Dank der Miniaturarbeit des Herrn Prof. Haese. Ich erinnere mich noch, wie er mir sagte: "gehen Sie spazieren, das Wetter ist gut, genießen Sie es". Hier nochmals Danke, Herr Prof. Haese! Sie haben mir in meiner Hoffnungslosigkeit ein Leben mit Qualität geschenkt.
Ich wurde am 23. April 2020 aufgenommen und nach der Voruntersuchung in die Station 4 gebracht, wo das Personal alle meine Wünsche von der Lippe abgelesen und erfüllt haben. Mir wurde alles freundlich erklärt und ich wurde rundum die Uhr mit einem Lächeln gepflegt und betreut. Ich fühlte mich wie in einem 5-Sterne Hotel.
Am 24. April wurde ich operiert, am 29. April wurde der Katheter entfernt und am Tag danach wurde ich freundlich entlassen. Übrigens tut der Katheter nicht weh!
Die Martini-Klinik hat dafür gesorgt, dass ich in die Reha komme. Der Sozialdienst hat alles geregelt. Sie haben die Reha kontaktiert und mir einen Platz gebucht. Zwei Wochen nach der Entlassung wurde in St.-Peter-Ording im Hamm Klinikum aufgenommen und nach demselben Standard der Martini-Klinik 3 Wochen lang gepflegt und betreut.
Wäre die Martini-Klinik ein Hotel und keine medizinische Institution, würde ich sagen: Ich komme wieder!
Danke!



 

01. Juli 2020 / Lera M. aus Hamburg

Ich bin mit der Klinik sehr zufrieden. Vielen Dank

 

01. Juni 2020 / Ulrich D. aus Köln

Warum schreibe ich diesen Eintrag? Zum einen, um ein herzliches "Danke" zu sagen an das ganze Team auf Station 3, welches mich in der Martini-Klinik betreut hat, zum anderen, um allen Leidensgenossen Mut zu machen. Haben Sie keine Angst vor der Operation und den Tagen danach. Ob das Thema "Prostatakrebs" damit aber endgültig als erledigt angesehen werden kann, diese Frage kann Ihnen kein Arzt der Welt beantworten, sondern lässt sich allenfalls mit Wahrscheinlichkeiten abschätzen, das heißt im alltagstauglichen Klartext: Abwarten!

Meine Ausgangssituation:
Biopsieergebnis vom 16.12.2019: Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 5%), Tumorstatus T2b, letzter PSA vor OP 4,46 Alter 67, keine Nebenerkrankungen, keine Dauer-Medikamente. Gerade deshalb war die Karzinom-Diagnose für mich so einschneidend - fühlte ich mich doch "fit für 100".
Einschneidend auch deshalb, weil nach umfangreicher Einarbeitung in das eher deprimierende Thema auf der Basis seriöser Quellen (Deutsche Krebshilfe, Deutsches Krebsforschungszentrum; Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe, Fachveröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt, Deutsche Gesellschaft für Urologie, usw.) eine Sicherheit auf Heilung durch kein Behandlungsverfahren gegeben werden kann, selbst unter günstigsten Voraussetzungen nicht. Wer letztendlich zu den Glücklicheren, wirklich "Geheilten" zählt, ist kaum beeinflussbar. Alle Aussagen bezüglich des Rezidivrisikos bemühen statistische Wahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit der patientenspezifischen Ausgangssituation und der individuell zu entscheidenden Behandlungsform.

Zur Prostatektomie wählte ich die Martini-Klinik aus den gleichen Gründen wie vermutlich alle, die hier ihre Einträge hinterlassen haben. Diese Klinik hat zwischenzeitlich eine derartige Routine und Professionalität bei dieser urologisch schwierigen Operation erreicht, die weltweit ihresgleichen sucht.
Aufnahme in der Martini Klinik 3. März 2020; Ablauf perfekt, das Personal kompetent, nett, freundlich, zuvorkommend, bemüht, die Angst zu nehmen. Bestnote in allen Bereichen!
Operation 4. März 2020 durch Prof. Heinzer mittels Da Vinci-Methode, Katheterentfernung 9. März 2020, Entlassung 10. März 2020.
Pathologischer Endbefund Gleason 7a (3 + 4; die 4 mit 10%), Tumorstatus pT3a, R0, V0, L0

Bewertung:
Resümierend lässt sich für mich festhalten: Die OP ist sicherlich ein komplexer, schwieriger Eingriff für Patienten und auch für den Operateur, auch wenn so mancher Eintrag hier im Gästebuch in der ersten Euphorie einen Fast-Wellnessaufenthalt vermuten lassen könnte. Aber wenn "Mann" sich entschlossen hat, den Weg der Radikaloperation zu gehen, dann lässt er sich mit der Martini-Klinik an der Seite sehr gut und unbesorgt gehen. Man kann nur froh und dankbar sein, dass es derart absolute Spezialisten gibt, die solche Operationen in höchstmöglicher Vollendung professionell durchführen können. Diese Professionalität gründet sich ein Stück weit sicherlich auch in der standardisierten Abwicklung qua Masse. Aber das ist gut so und beeinträchtigt die individuelle Betreuung in keiner Weise. Ich hatte während meines gesamten Aufenthaltes nie den Eindruck, nur "ein Fall" unter vielen zu sein.
Für mich war die Martini-Klinik ein hoffnungsgebender Leuchtturm inmitten der Diagnose Krebs. Nochmals danke an alle, die sich um mich so mitfühlend und freundlich bemüht haben. Mein herzlicher Dank gilt Prof. Heinzer, meinem Operateur, und gleichermaßen den Mitarbeiterinnen auf Station 3, dort war ich bestens aufgehoben. Habe sehr selten so viele sympatische Menschen auf einmal getroffen. Ihnen allen sage ich auch auf diesem Wege nochmals: Leben Sie wohl!

Ich habe mir mit dieser Bewertung auch bewusst etwas Zeit gelassen, um den Überschwang der Gefühle angesichts der so reibungslos verlaufenden Operation zu minimieren. Heute ca. 3 Monate nach der OP sind meine OP-Narben kaum noch zu sehen. Die Kontinenz lässt trotz Beckenbodentraining zwar noch etwas zu wünschen übrig, hat sich aber deutlich verbessert. Und auch der letzte Rest wird nur noch eine Frage der Zeit sein. PSA nach 3 Monaten 0,01.

Persönliche Empfehlung:
Für eine Biopsie zur Alta-Klinik, Bielefeld, wegen des transglutealen Zugangs (bitte nachlesen auf der entsprechenden Internetseite der Klinik! Mir ist keine weitere Einrichtung in Deutschland bekannt, die dieses Verfahren wählt). Schmerzfreie und nahezu risikofreie Untersuchung, höchste Treffergenauigkeit mittels MRT-Unterstützung (also kein rektales Stochern im Nebel wie bei herkömmlichen Stanzbiopsien); sehr kompetente Ärzte.
Im Vorfeld der Operation Beckenbodengymnastik machen; welcher Mann realisiert schon vorher spürbar, wo sein Schließmuskel sitzt. Das Teil hat zu funktionieren, aber wie wo was, wenn man ihn gezielt trainieren muss? Herzkreislauftraining 3 mal wöchentlich, entsprechend den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft

 

28. Mai 2020 / Stefan D. aus Bad Bramstedt

Ich wurde am 18.05.2020 in der Martini-Klinik nach dem da Vinci-System operiert, nachdem bei mir im Dezember 2019 zunächst ein erhöhter PSA-Wert (4,1) und im Rahmen einer Biopsie im März 2020 ein Prostatakarzinom Gleason-Score 3+4=7a diagnostiziert wurde. Eine erste Telefonsprechstunde (der Corona-Pandemie geschuldet) fand am 27.04.2020 statt, dank der Warteliste wurde ich bereits kurzfristig für den 18.05.2020 geplant, nachdem der Operationsbetrieb wieder gestartet war.
Nach Aufnahme am 17.05. und OP am 18.05. wurde ich bereits am 21.05. wieder mit Katheter entlassen. Operiert wurde ich von Frau Prof. Dr. Tilki und ihrem Team. Herzlichen Dank nochmals für die gute Arbeit!
Ärzte, Pflegepersonal, Reinigungskräfte, einfach alle, die man in der Martini-Klinik traf, waren sehr freundlich und zugewandt, gerade dadurch werden einem die Tage dort auch erleichtert. Ich habe mich in der Martini-Klinik sehr gut betreut und behandelt gefühlt, beginnend vom Tag der Aufnahme bis zur Entlassung.
Ein paar Hinweise zu Punkten, die mich vor der OP beschäftigt haben: Die Operation ist sicher keine Kleinigkeit, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt bemerkenswerte Schmerzen und bin bereits am Tag nach OP wieder aufgestanden und herumgelaufen. Man wird sehr schnell wieder mobilisiert und kann spüren, wie es von Tag zu Tag nach vorn geht. Der Katheter ist ungewohnt, aber auch kein Drama. Man bekommt den Umgang damit gut erklärt und kommt somit eigentlich gut durch die Zeit.
Das abschließende pathologische Ergebnis habe ich am 28.05.2020 per Post bekommen. Keine bösen Überraschungen, Krebs war auf die Prostata begrenzt. Am 28.05.2020 wurde ebenfalls der Katheter bei meinem niedergelassenen Urologen entfernt. Es stellte sich sofortige Kontinenz ein.
Ich kann nur jedem, der mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert ist, empfehlen, sich in der Martini-Klinik behandeln zu lassen. Ich bin mit meiner Behandlung sehr zufrieden und darf mich ganz herzlich bei allen bedanken, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich wieder gesund werde.

 

26. Mai 2020 / Hans-Joachim K. aus Brunsbüttel

Im März 2020 erhielt ich nach der Biopsie bei meinen Urologen die Diagnose Prostatakrebs mit Gleason 3+4, mir wurde die Martini-Klinik empfohlen. Aufgrund der Corona Epedemie musste ich etwas warten, am 20.5 war ich zur Voruntersuchungen zwecks der OP, ich wurde gründlich untersucht und aufgeklärt am 21.5 bezog ich dann mein Zimmer, am 22.5 dann war die offene OP zur kompletten Entfernung der Prostata. Meinen herzlichen Dank an Dr. Maurer für seine kompetente und nette Betreuung vor und nach der OP, der Arzt hat meine Frau sofort nach der OP über den Verlauf der Operation telefonisch informiert was ich sehr toll finde. Nach der OP kam Dr. Maurer abends noch zu mir ans Bett und hat mir den Verlauf und das vorläufige Ergebnis der OP mitgeteilt. Ein großes Lob an die Pfleger, Krankenschwestern und Ärzte für den freundlichen Umgang mit mir. Ich kann diese Klinik jedem nur empfehlen, am 26.5 wurde ich mit Katheter entlassen, der soll am 02.06 entfernt werden. Ich hatte zu keiner Zeit Schmerzen nur ein leichtes ziehen.

MfG Hans-Jochim K., 59 Jahre alt

 

24. Mai 2020 / Manfred B. aus Hamburg

Ein ganz großes Dankeschön an die hervorragende Behandlung in der Martini-Klinik!

Im Oktober 2019 wurde bei meiner jährlichen Vorsorgeuntersuchung ein PSA Wert von 4,2 festgestellt. Dieser sollte im Januar nochmal überprüft werden und leider war der Wert weiter auf 5,6 gestiegen.
Am 31.01.2020 führte mein Urologe eine Biopsie durch. Die Diagnose erhielt ich dann ein paar Tage später und meine schlimmsten Befürchtungen wurden leider wahr, schnell wachsender und aggressiver Tumorbefall der Prostata mit Gleason 4 +5 = 9.

Mein Urologe empfahl mir sofort einen Termin mit der Martini Klinik zum Therapieoptionsgespräch zu vereinbaren und keine Zeit mehr zu verschwenden. Ich hatte Glück, und erhielt schon eine Woche später einen Termin zum Gespräch. Nach einer sehr umfassenden Aufklärung meiner Möglichkeiten, gab es für mich nur eine Entscheidung.
Radikale Prostatektomie! Das sehr nette Team in der Annahme konnte mir noch einen freien OP-Termin für Freitag, den 13.03.2020 anbieten, welchen ich nach kurzem Zögern zusagte.

Jetzt standen noch einige Untersuchungen, wie MRT, CT und Ganzkörperskelettszintigraphie an. Alle Befunde dieser Untersuchungen waren jedoch positiv, dennoch wuchs meine Verunsicherung je näher der OP-Termin rückte. Am Tag der Einweisung hatte ich noch ein sehr ausführliches Gespräch mit meinem Operateur, Dr. Budäus, welches mir doch ein wenig Zuversicht gab. Am Tag nach der OP, mir ging es schon sehr gut, kam Dr. Budäus und teilte mir, dass die OP sehr gut verlaufen ist, er habe nervschonend operieren können und es gab keine Komplikationen. Der Tumor hatte die Prostata nicht durchbrochen, Lymphknoten wurden aber entfernt.

Am 17.03.2020 wurde ich mit Katheter entlassen, welcher von meinem Urologen 11 Tage später gezogen wurde. Nun wartete ich nur noch auf den pathologischen Befund. Das Ergebnis hierzu teilte mir Dr. Budäus telefonisch Ende März mit. Auch erkundigte er sich nach meinem Befinden, was ich so noch nie nach vorigen anderen OPs, erlebt habe.
Glücklicherweise gab es keinen Hinweis auf Metastasen. Der Krebs hatte nicht gestreut und ich würde keine Hormontherapie oder Bestrahlung brauchen.

Trotz Corona habe ich mich für eine Reha vom 02.04.-23.04-2020 in Bad Zwischenahn entschieden. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen eine Reha zu machen, denn hier trifft man andere Betroffene und der Austausch über seine Ängste und Probleme tut sehr gut. Auch das Kontinenztraining unter Anleitung erfahrener Physiotherapeuten ist sehr effektiv. Ich hatte zwar von Anfang an nur sehr wenig Kontinenzprobleme, aber hier habe ich noch einiges lernen können.

Heute, fast 3 Monate nach der OP habe ich kaum noch Probleme und meine Nerven haben sich auch sehr gut erholt und ich bin zuversichtlich, dass auch die Sexualfunktion, welche auch jetzt schon recht gut ist, wieder ganz in Ordnung kommt. Ein bisschen Geduld gehört natürlich auch dazu.

Meinen größten Dank möchte ich deshalb Dr. Budäus und seinem OP-Team aussprechen! Natürlich auch ein großes Dankeschön an das sehr kompetente und einfühlsame Pflegeteam, sowie dem gesamten Servicepersonal der Station. Erwähnen möchte ich auch noch Dipl. Psych. Alexander Krüger, der sich sehr viel Zeit für ein ausführliches Gespräch mit mir und meiner Frau nahm. Auch er gab mir/uns sehr viel Zuversicht. Danke! Letztendlich ein ganz großes Lob an die gesamte Martini-Klinik.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei dieser Schockdiagnose in die erfahrenen Hände der Ärzte dieser Klinik zu begeben.

Manfred B.

 

23. Mai 2020 / Jörg H. aus Premnitz

Am 14.01.2020 hatte ich einen Termin in der Urologie des UKE. Grund war, wie bei den meisten, ein Prostatakarzinom. Da ich nur gutes aus Hamburg gehört habe, wollte ich die OP nach da Vinci durchführen lassen.
Das Patientengespräch mit einer nicht sehr freundlichen Oberärztin mit ausländischem Akzent, wurde in einem Tempo durchgezogen, daher waren einzelne Dinge nicht richtig zu verstehen, dass ich gar nicht wusste was mir passiert. In maximal 15 Minuten war das Gespräch beendet einschließlich des Hinweises, dass für die da Vinci OP 1995,-€ zuzuzahlen sind. Als ich meine Rheumatischen Erkrankung ins Gespräch brachte, wurde mir gleich gesagt, dass die Medikamente 3 Wochen vor und 4 Wochen nach der OP nicht eingenommenen werden dürfen, ansonsten würde man mich nicht operieren. Nach Rücksprache mit meiner Rheumatologin, sagte mir diese das es nicht geht die Medikamente abzusetzen, sie aber nicht verstehe, weshalb nicht operiert werden könnte.
Als ich nach endlich einer Woche, obwohl ich täglich Versuchte die Ärztin zu erreichen und sie sich auch nicht auf mehrfachem Bitten zurückmeldete, erreichte habe, wurde die OP abgelehnt.
Ich kam mir vor wie ein Teil auf einem Fließband, du passt nicht in das Schema, Pech gehabt.
Es lässt sich der Gedanke nicht enthärten, dass es hier nur um's Geld verdienen gehen könnte.
Ich war schwer enttäuscht und habe mich in der Ruppiner Klink operieren lassen. Hier hatte ich das Gefühl als Mensch mit dem nötigen Feingefühl in so einer Situation behandelt, zu werden.

Jörg H.
23.04.2020

 

07. Mai 2020 / Peter M. aus Frankfurt

Natürlich ist ein Aufenthalt in einer Klinik und eine Prostataoperation kein Wellnessurlaub. Wenn man sich aber einem solchen Eingriff unterziehen muss, kann ich mir keinen besseren Ort vorstellen. Prof. Haese hat mich operiert und ich bin ihm sehr dankbar, dass die Operation so gut verlaufen ist. Schon bei der ersten Besprechung hat er sich viel Zeit genommen und hat in verständlicher Sprache erklärt, was gemacht wird. Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt und dieses Gefühl hat sich während des gesamten Aufenthalts bewahrheitet.
Alle Mitarbeiter sind professionell, herzlich und emphatisch. Egal, ob in der Administration, der Pflege oder der ärztlichen Betreuung. Alle waren darauf bedacht, dass sich der Patient so wohl fühlt, wie es irgendwie geht. Ich habe mich als Patient immer phantastisch betreut gefühlt.
Ich kann die Martini-Klinik zu 100% empfehlen, 5 Sterne vergeben und möchte mich herzlich bei dem ganzen Team bedanken.

 

05. Mai 2020 / Gerhard B. aus Hamburg

„Die Martini-Klinik“ ein „Silicon Valley“ gegen den Prostatakrebs.
Meine Begeisterung über meine erfolgreiche roboterassistierte Prostataentfernung habe ich bereits in einem Kommentar ausgedrückt. Bei der Auswahl der für mich besten Klinik, waren die vielen Kommentare mit ausführlicher Beschreibung des erfolgreichen Ablaufes eine wertvolle Hilfe. Ich habe mich nun gefragt, warum gibt es so viele positive Rückmeldungen und warum können „die“ es einfach so gut? Eine einfache, aber zutreffende, Antwort könnte man im leicht abgewandelten Text eines Liedes von Friedrich Hollaender, einst gesungen von Marlene Diedrich, finden: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf (Liebe) den Kampf gegen den Prostatakrebs eingestellt, denn das ist meine Welt. Denn das ist meine Welt.“ Eine solche berufliche Entscheidung ist nicht immer eine einfache Entscheidung. Bindet Sie doch einen u. U. sein ganzes Berufsleben an diese eine, wenn auch sehr wichtige, Aufgabe. Nutznießer einer solchen Entscheidung sind wir, die betroffenen Patienten. Zu der Bindung an diese Aufgabe gehört in der Martini-Klinik die Forschung, als ein untrennbarer Bestandteil des Arbeitsumfeldes dazu. Neben neuen Operationstechniken wurden und werden neue Therapien entwickelt. Bestehende und bewährte OP-Techniken werden verfeinert und optimiert. Durch die gute internationale Vernetzung der Forscher und Ärzte werden Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen auch auf internationaler Ebene geteilt und finden dort hohe Anerkennung.
Auch wenn das rote Backsteingebäude, äußerlich kaum eine Verbindung zu Silicon Valley zulässt. Aber gibt es da wirklich keine Gemeinsamkeiten? Da wie dort wird Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Da wie dort wird Neues erfunden und entwickelt, welches den Menschen hilft und weiter bringt. Da wie dort arbeiten hoch motivierte Menschen, denen ihre Arbeit Spaß macht und der sie sich verschrieben haben.
Gut, am Wetter und an der physischen Größe muss die Martini-Klinik noch ein wenig arbeiten. Aber das ändert nichts an meiner Meinung: „Für mich ist die Martini-Klinik ein „Silicon Valley“ der Prostatakrebsforschung und Behandlung.“

 

05. Mai 2020 / Gerhard B. aus Hamburg

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Steuber,
am 20.04.2020 haben Sie bei mir eine da Vinci roboterassistierte Prostatektomie vorgenommen. Ich möchte Sie heute, knapp zwei Wochen später, über meinen Zustand informieren und vor allem auch meinen Dank aussprechen.
ln Vorbereitung auf meinen OP-Termin gab es, wie in der Martini-Klinik üblich, mehrere sehr ausführliche Vorgespräche. Bei einem dieser Gespräche kamen Sie hinzu und erklärten mir auf meine Frage nach dem Erhalt der Kontinenz, dass bei einer vorherigen TUR-P der Erhalt der Kontinenz natürlich auch erreicht wird bzw. kann. Es kann allerdings unter Umständen etwas länger dauern.
Am 24.04.2020 wurde ich mit Katheter entlassen und hatte keinerlei Probleme. So war z. B. die Körperhygiene (Duschen) ohne jede fremde Hilfe jederzeit möglich.
Mit großer Erleichterung nahm ich am 28.04.2020 von der Pathologie die Nachricht entgegen, dass der Krebs restlos entfernt werden konnte.
Als mir am 30.04.2020 in der Prostatakrebs-Sprechstunde der Katheter entfernt wurde, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Wie „läuft's? Könnte man kurz sagen.
Was soll ich sagen? Schwester Heike nahm sich des „Schlauches" an, es macht kurz „flutsch" und da lag ich nun, abgenabelt vom Urinbeutel. Immer noch vom Gedanken geplagt was passiert nun? Ich trank circa einen Liter Flüssigkeit und wartete darauf, dass das, was hineinkam, auch wieder herauskommt.
Herr Professor Dr. Steuber, es kam natürlich heraus, aber voll unter meiner Kontrolle! Ich fuhr mit dem Auto nach Hause und hatte nach Erreichen aufgrund der getrunkenen Menge durchaus das Bedürfnis nach einer Toilette. Aber es war so wie immer, ich hatte keinerlei Probleme den Harn zu halten und bis nach Hause zu kommen. Dort angekommen, ging es ohne Hektik auf die die Toilette. Nicht ein Tröpfchen war danebengegangen bzw. in der Vorlage gelandet!
Entschuldigen Sie bitte, wenn ich in meiner Begeisterung, das für mich Unglaubliche in so viele Sätze gepackt habe. Aber ein profanes „ich bin völlig trocken" würde meiner Begeisterung einfach nicht gerecht werden.
Aus reiner Vorsicht und weil mein Kopf, gefüllt mit zahlreichen Recherchen aus dem Internet, nicht akzeptieren wollte, dass das, was nicht wahr sein kann, wahr ist, habe ich von Donnerstag bis Sonntag früh eine Vorlage getragen. Aber ich „muss" es mit Freude akzeptieren weder Husten, schnelles Aufstehen z.B. nach dem Schnürsenkel binden noch irgendeine andere Aktion bringen den Schließmuskel aus der Ruhe! Ich weiß, dass für dieses Ergebnis die Erfahrung und Geschicklichkeit des operierenden Arztes eine entscheidende Rolle spielt. Deshalb gilt mein besonderer Dank, Ihnen Herr Professor Dr. Steuber.
In der Reihenfolge: 1. Komplette Entfernung des Krebses, 2. Erhalt der Kontinenz, 3. Erhalt der Sexualfunktion wurden zwei der drei Punkte erfolgreich ,,abgearbeitet". Ich bin 100 % sicher, bald gehört auch Punkt 3 dazu.

Herr Professor Dr. Steuber, was wäre ein großartiger Dirigent ohne sein Orchester, was wäre ein Formel 1 Pilot ohne sein Team?
Ich weiß, dass Ihnen bei jeder Operation ein großartiges Team zur Seite steht. Ein Team, auf welches Sie sich jederzeit verlassen können. Da wird es kaum Worte benötigen, um die Instrumente zu wechseln. Die Anästhesistin bzw. der Anästhesist überwacht die Vitalfunktionen und muss ggf. blitzschnell eingreifen, um unter Umständen das Leben des Patienten zu retten.
Sicherlich habe ich aus Unkenntnis noch den einen oder anderen vergessen. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Selbstverständlich gehören zur Martini-Klinik noch viele, viele andere fleißige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Allen möchte ich sagen, bleiben Sie weiterhin so engagiert, gut gelaunt und hoch motiviert. Viele Männer und deren Familien, werden die Martini-Klinik nie vergessen. Und sicherlich wird dem einen oder anderen „Ehemaligen" vielleicht zu Weihnachten in den Sinn kommen, "was wäre wenn?"

Mit herzlichen Grüßen Familie B.